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Anke Hanft

Bildungs- und Wissenschaftsmanagement, page 1 - 15

1. Edition 2008, ISBN print: 978-3-8006-3468-2, ISBN online: 978-3-8006-4405-6, https://doi.org/10.15358/9783800644056_1

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Zum Inhalt:    Die Beschäftigten in Bildungs‐ und Wissenschaftseinrichtungen  sind gegenwärtig mit erheblichen Veränderungen konfrontiert.  Der Wandel  von  bürokratischen  Strukturen  hin  zu modernen  unternehmerisch  handelnden  Bildungseinrichtungen  vollzieht  sich  in  einem  Umfeld,  das  durch  einen  sich  verschärfenden  Wettbewerb gekennzeichnet  ist. Dabei nimmt der Einfluss  ex‐ terner  Interessengruppen zu und die öffentliche Aufmerksam‐ keit, was das Leistungsvermögen und den Umgang mit der neu  gewonnenen Autonomie anbelangt, wächst. Von den Beschäf‐ tigten wird in Zukunft verlangt, erfolgreiche Bildungsangebote  zu entwickeln mit dem Ziel, dass sich die Einrichtungen  lang‐ fristig am Markt positionieren können. Dieses Buch  soll  einen  Beitrag dazu leisten, die Arbeit  in Bildungsorganisationen pro‐ fessionalisieren zu helfen. Studierenden und Praktiker auf dem  tertiären und quartären Bildungsbereich werden Management‐ ansätze und  ‐konzepte vorgestellt, die  ihnen bei der Entwick‐ lung und Vermarktung von Angeboten Unterstützung leisten.    ‐ Rahmenbedingungen des Bildungs‐ und Wissenschaftsma‐ nagements  ‐ Steuerungs‐ und Managementsysteme  ‐ Management organisatorischer Kernprozesse  ‐ Qualitätsmanagement und Evaluation  ‐ Management organisatorischer Veränderungen  ‐ Personalmanagement       Zur Autorin:    Prof. Dr. Anke Hanft ist Leiterin des Arbeitsbereichs Weiterbil‐ dung und Bildungsmanagement an der Fakultät Bildungs‐ und  Sozialwissenschaften  der  Universität  Oldenburg.  Sie  ist  He‐ rausgeberin der Zeitschrift  ʺHochschulmanagementʺ und Vor‐ sitzende der internationalen Steuerungsgruppe der Österreichi‐ schen Qualitätssicherungsagentur (AQA).  Bildungs- und Wissenschaftsmanagement von Prof. Dr. Anke Hanft unter Mitarbeit von Prof. Dr. Heinke Röbken Prof. Dr. Marco Zimmer Frank Fischer Arbeitsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Verlag Franz Vahlen München                                                             ISBN 978‐3‐8006‐4405‐6     © 2011 Franz Vahlen GmbH  Wilhelmstraße 9, 80801 München  Satz: Textservice Zink  eBook‐Produktion: hgv publishing services    Dieser Titel ist auch als Printausgabe beim  Verlag und im Buchhandel erhältlich.  Vorwort Die Beschäftigten in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sind in den vergangenen Jahren mit erheblichen Veränderungen konfrontiert. Der Wandel von bürokratischen Strukturen hin zu modernen unternehmerisch handelnden Einrichtungen vollzieht sich in einem Umfeld, das durch einen sich verschärfenden Wettbewerb gekennzeichnet ist. Waren Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen in der Vergangenheit durch Homogenität und Gleichförmigkeit gekennzeichnet, so beginnen sie sich nun auszudifferenzieren und zu profilieren. Der Einfluss externer Interessengruppen wird größer, die öffentliche Aufmerksamkeit, was das Leistungsvermögen und den Umgang mit der neu gewonnenen Autonomie anbelangt, wächst. Die an Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen herangetragenen Erwartungen werden größer, der Druck, extern definierten Qualitätserwartungen zu entsprechen, verschärft sich. Mit einem Handbuch zum Bildungs- und Wissenschaftsmanagement einen Beitrag zur Professionalisierung der Arbeit dieser Organisationen zu leisten, erscheint daher naheliegend. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bildungs- und Wissenschaftsmanagement immer noch rar sind. Von der Idee eines Handbuchs bis hin zu dessen Realisierung ist es dennoch ein langer Weg. Es stellt die Beteiligten vor besondere Herausforderungen, da mit der Realisierung eine Reihe von Fragen einhergehen. Da ist zunächst die Frage der fachdisziplinären Zuordnung. Ist Bildungs- und Wissenschaftsmanagement den Verwaltungswissenschaften zuzurechnen, da Hochschulen und Forschungseinrichtungen als staatliche Einrichtungen Verwaltungsaufgaben erfüllen? Oder sind mit der Einführung des New Public Management nunmehr eher betriebswirtschaftliche Steuerungs- und Managementsysteme relevant? Ist mit einer zu einseitigen betriebswirtschaftlichen Orientierung nicht aber die Gefahr verbunden, den Besonderheiten von Bildungseinrichtungen nicht mehr gerecht zu werden? Unter den Managementtheorien erfreut sich gegenwärtig der Ansatz des strategischen Managements besonderer Beliebtheit, inwieweit ist er aber tatsächlich auf Bildungsorganisationen übertragbar? Zur Beantwortung solcher Fragen erscheint ein Rückbezug auf organisationstheoretische Überlegungen erforderlich. Organisationstheorien sind allerdings in sehr unterschiedliche wissenschaftstheoretische Bezugssysteme eingebettet. Ausgehend von Max Webers Analyse der Bürokratie über verhaltenswissenschaftliche und systemische Ansätze bis hin zu den gegenwärtig populären institutionenökonomischen Theorien bestehen sie aus sehr verschiedenen wissenschaftstheoretisch beeinflussten Strömungen, die das Handeln der Akteure in Bildungs- und Wissenschaftsorganisationen und ihr strukturelles Umfeld jeweils anders erklären. Wir haben uns VI Vorwort dafür entschieden, betriebswirtschaftliche Konzepte und Ansätze des New Public Management in organisationstheoretische Überlegungen einzubetten, um den Lesern und Leserinnen die Möglichkeit zu geben, die Tragfähigkeit von Managementansätzen selbst auszuloten. Für die Autoren und Autorinnen birgt dies allerdings die Gefahr, sich im Dickicht theoretischer Überlegungen zu verstricken und den Blick auf praktikable Konzepte zu vernachlässigen. Damit stellt sich die Frage der Praxisnähe dieses Buches. In erster Linie, so jedenfalls der Anspruch, sollen mit diesem Band Studierende und interessierte Praktiker und Praktikerinnen angesprochen werden, die den Anspruch haben, Managementansätze und –konzepte nicht nur zu nutzen sondern auch theoretisch zu reflektieren. Ein solcher Anspruch erweist sich in der Umsetzung als nicht trivial. Management in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen befindet sich vielfach in Phasen des „trial and errors“, indem Managementkonzepte eingeführt und verworfen werden, um später dann in einem etwas neuen Gewand wieder aufzutauchen. Sehr gut zu beobachten ist dies in der Qualitätsmanagementdiskussion, die zwischen systemischen und programmbezogenen Ansätzen schwankt, oder bei den Steuerungssystemen, die sich inzwischen in einem Mix aus Zielvereinbarungen und Indikatorensteuerung einzupendeln beginnen. Besonders schwierig erwies sich die Frage, ob ein Handbuch zum Bildungsund Wissenschaftsmanagement alle Stufen des Bildungssystems und noch dazu die Managementerfordernisse von Forschungseinrichtungen gleichermaßen erfassen kann. Statt zu sehr in die Breite zu gehen, konzentrieren wir uns auf den tertiären und quartären Bereich, da zum einen die Einführung von Managementansätzen hier besonders weit vorangeschritten ist und sich zum anderen abzeichnet, dass Managementanforderungen in Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen sich anzugleichen beginnen. Sichtbar wird dies beispielsweise im Qualitätsmanagement, wo Hochschulen sich mit der Verbreitung systemischer Ansätze nun den Verfahren nähern, die in der Weiterbildung schon seit längerem verbreitet sind. Und die Reformierung der Studienstrukturen im Bolognaprozess hat inzwischen auch Auswirkungen auf die Weiterbildung und berufliche Bildung. Auch wenn das (vor-)schulische Bildungssystem nicht im Fokus dieser Veröffentlichung steht, lassen sich doch viele der nachfolgenden Ausführungen auf diese Bereiche übertragen. Das gleiche gilt für Forschungseinrichtungen, auf die zwar stärker Bezug genommen wird, die allerdings angesichts ihrer sehr spezifischen Managementanforderungen einer noch ausführlicheren Würdigung bedurft hätten. Vor dem Hintergrund dieser Eingrenzungen bleibt die Frage der inhaltlichen Schwerpunktsetzungen, wie weit oder auch eng Management in diesem Band gefasst sein soll. Uns schien es erforderlich, nicht nur auf den Managementprozess selbst, der von der Zielfindung über die Planung und Umsetzung bis hin zur Kontrolle reicht, zu fokussieren, sondern auch die Rahmenbedingungen, in die Management im Bildungs- und Wissenschaftssystem eingebettet ist, aufzunehmen. Darüber hinaus haben wir spezifische Schwerpunktsetzungen vorge- Vorwort VII nommen, die uns für Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen besonders relevant erscheinen. Daraus ist nachfolgende Gliederungsstruktur erwachsen. Im ersten Kapitel werden zunächst die Rahmenbedingungen des Bildungsmanagements dargelegt, die wir sowohl extern als auch intern verorten. Wichtige bildungspolitische und informationstechnologische Entwicklungen fließen hier ebenso ein wie die durch das New Public Management an diese Einrichtungen herangetragenen Anforderungsveränderungen. Weiterhin werden einige wichtige theoretische Bezugssysteme vorgestellt, in die Bildungs- und Wissenschaftsmanagement eingebettet sind. Mit einem Überblick über Trägerstrukturen und Finanzierungssysteme sowie den institutionellen Besonderheiten von Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden dann viele der einschränkenden und/oder ermöglichenden Bedingungen für Managementhandeln in diesen Organisationen aufgezeigt. Das zweite Kapitel befasst sich theoriegeleitet mit den derzeit verbreiteten Steuerungs- und Managementsystemen in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen und legt damit wichtige Voraussetzungen für das Management organisatorischer Kernprozesse, das im Mittelpunkt des dritten Kapitels steht. Ausgehend vom Ansatz des strategischen Managements werden dessen verschiedene Varianten vorgestellt und auf ihre Übertragbarkeit in Bildungs- und Wissenschaftsorganisationen überprüft. Um sowohl Praktikern als auch theoretisch interessierten Lesern und Leserinnen gerecht zu werden, reicht die Bandbreite der Ausführungen von operativem Detailwissen (z.B. bei der Gestaltung von Lehr- Lernprozessen) bis hin zur kritischen Reflexion von Managementkonzepten, wie Profilbildungsansätzen und Zielvereinbarungssystemen. Dieser Spagat erschien uns erforderlich, da erst aus der Verknüpfung von Theorie und Praxis verantwortungsvolles und fundiertes Managementhandeln erwachsen kann. Konkrete Managementfelder, die aus unserer Sicht für Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen von besonderer Relevanz sind, stehen im Mittelpunkt des vierten, fünften und sechsten Kapitels. So ist Qualitätsmanagement ein Thema, mit dem sich Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen zukünftig immer stärker befassen müssen. Das gleiche gilt für das Management organisatorischer Veränderungen und das Personalmanagement. Dem Personalmanagement als einem der wichtigsten Managementbereiche wird bislang in der Managementpraxis von Bildungseinrichtungen noch zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet, gleichwohl oder gerade deshalb haben wir diesem Thema ein ausführliches Kapitel gewidmet. An der Erstellung dieses Bandes sind neben meiner Kollegin Jun.-Prof. Dr. Heinke Röbken zwei Dozenten unseres weiterbildenden MBA-Studiengangs „Bildungs- und Wissenschaftsmanagement“ beteiligt. Heinke Röbken verantwortet die organisationsbezogenen Teile des Bandes, dies sind im ersten Kapitel der Abschnitt 1.2 und im fünften Kapitel der Abschnitt 5.1. Prof. Dr. Marco Zimmer (FOM – Fachhochschule für Oekonomie und Management) hat im ersten Kapitel am Abschnitt 1.1.3.3. mitgewirkt und den Abschnitt 1.1.5. verfasst. Von ihm stammen zudem das komplette zweite Kapitel, die Abschnitte 3.3., VIII Vorwort 3.4. und 3.5. im dritten Kapitel und der Abschnitt 5.2. im fünften Kapitel. Prof. Frank Fischer (Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven) hat den Abschnitt 5.3. zum Projektmanagement beigetragen. Ich bedanke mich bei meiner Kollegin und den Kollegen für die angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit. Zudem bedanke ich mich für das überaus sorgfältige und gewissenhafte Durchlesen der Manuskripte bei Uda Lübben und, nachdem sich diese wegen wichtiger Ereignisse in ihrem Leben für einige Zeit in den privaten Bereich zurückgezogen hat, bei Sonja Lübben, die kurzfristig und überaus flexibel ein für sie zunächst neues Aufgabengebiet übernommen hat. Ich bedanke mich bei Anja Oltmanns, die immer dann eingesprungen ist, wenn es bei der Fertigstellung der Verzeichnisse knapp wurde und ich bedanke mich bei unserem studentischen Mitarbeiter Ruwen Sommer, der mit hohem Einsatz die Erstellung der Verzeichnisse verantwortet hat. Oldenburg, im Sommer 2008 Anke Hanft Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V 1. Rahmenbedingungen des Bildungs- und Wissenschaftsmanagements . . . . 1 1.1. Externe Kontextfaktoren des Bildungsund Wissenschaftsmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1.1.1. Bildungspolitische und informationstechnologische Entwicklungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 1.1.1.1. Internationalisierung der Bildungs- und Forschungsmärkte . . 2 1.1.1.2. Europäischer Hochschulraum: Der Bologna-Prozess . . . . . . 8 1.1.1.3. Qualifikationsrahmen, Anerkennung und Anrechnung von Kompetenzen und Leistungspunkte . . . . . . . . . . . . . . . 11 1.1.1.4. Lebenslanges Lernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 1.1.1.5. Lernen mit neuen Medien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 1.1.1.6. Beratung als Dienstleistung in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 1.1.2. New Public Management (NPM) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 1.1.2.1. Bürokratische Systeme und ihre Grenzen . . . . . . . . . . . . 25 1.1.2.2. Das neue Steuerungsmodell (NSM) . . . . . . . . . . . . . . . 26 1.1.2.3. Erfahrungen und Kritik an der Verwaltungsmodernisierung . . 32 1.1.3. Theoretische Bezugssysteme des Bildungs- und Wissenschaftsmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 1.1.3.1. Rational Choice, Begrenzte Rationalität und Emergenz . . . . 35 1.1.3.2. Neue Institutionenökonomik . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 1.1.3.3. Bildung als Investition: Humankapitaltheorie . . . . . . . . . . 42 1.1.3.4. Bildung als öffentliches Gut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 1.1.4. Träger von Bildung und Wissenschaft . . . . . . . . . . . . . . . . 51 1.1.4.1. Gemeinnützige Bildungsinstitutionen in öffentlicher und privater Trägerschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 1.1.4.2. Private Non-profit Einrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . 52 1.1.4.3. Öffentliche Non-profit Einrichtungen als Unternehmen oder staatliche Behörden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 1.1.4.4. Gewinnorientierte Bildungseinrichtungen . . . . . . . . . . . . 54 1.1.4.5. Träger von Hochschulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 1.1.4.6. Träger von Forschungseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . 56 1.1.4.7. Träger von Weiterbildungseinrichtungen . . . . . . . . . . . . 57 1.1.5. Bildungsfinanzierung, Bildungsnachfrage und Bildungsausgaben . 60 1.1.5.1. Bildungsfinanzierung und Bildungsnachfrage . . . . . . . . . 60 1.1.5.2. Bildungsausgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 1.2. Organisatorische Kontextfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 1.2.1. Besondere Charakteristika von Bildungseinrichtungen . . . . . . . 66 1.2.1.1. Zielunklarheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 1.2.1.2. Klientenbezug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 X Inhaltsverzeichnis 1.2.1.3. Problematische Technologien . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 1.2.1.4. Professionenbezug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 1.2.1.5. Externe Verwundbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 1.2.1.6. Organisierte Anarchie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 1.2.2. Bildungseinrichtungen aus alternativen organisationstheoretischen Perspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 1.2.2.1. Die Bildungsorganisation als professionelle Bürokratie . . . . 70 1.2.2.2. Die Bildungsorganisation als institutionalisiertes Gebilde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 1.2.2.3. Die Bildungsorganisation als mikropolitisches Gebilde . . . . . 75 1.2.2.4. Die Bildungsorganisation als kulturelles Gebilde . . . . . . . . 77 1.2.2.5. Die Bildungsorganisation als lose gekoppeltes Gebilde . . . . . 79 1.2.3. Zur Bedeutung von Reputation für Bildungsorganisationen . . . . . 82 1.2.3.1. Reputationsquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 1.2.3.2. Ausstrahlungseffekte von Reputation . . . . . . . . . . . . . . 84 1.2.4. Organisationsstrukturen für Bildungseinrichtungen . . . . . . . . . 85 1.2.4.1. Spezialisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 1.2.4.2. Koordination . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 1.2.4.3. Entscheidungsdelegation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 1.2.4.4. Formalisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 1.2.4.5. Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 1.2.5. Leitungsstrukturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 1.2.5.1. Grundlagen der Leitungsorganisation . . . . . . . . . . . . . . 98 1.2.5.2. Leitungsmodelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 1.2.5.3. Selbstverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 1.2.5.4. Leitungsreformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 1.2.5.5. Hochschulräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 1.2.5.6. Mittlere Führungsebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106 1.2.5.7. Herausforderungen bei der Führung von Bildungsorganisationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 2. Steuerungs- und Managementsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 2.1. Externe Steuerung von Wissenschaftsund Bildungseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 2.1.1. Frühe Ansätze der Quantifizierung von Hochschulleistungen . . . . 111 2.1.2. Budgetierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 2.1.3. Leistungs- und Zielvereinbarungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 2.1.4. Indikatorensteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 2.2. Strategisches Management als neues internes Steuerungsparadigma . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 2.2.1. Entwicklung des Strategiekonzepts für Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126 2.2.2. Instrumente des New Public Management an Bildungseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 2.2.2.1. Zu den Voraussetzungen für strategisches Management von Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen . . . . . . . . . . . 133 2.2.2.2. Leistungsbezogene Mittelverteilung und Entlohnung in Hochschulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135 2.2.3. Profilbildung und Leitbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 Inhaltsverzeichnis XI 2.2.3.1. Voraussetzungen und Formen der Profilbildung . . . . . . . . 140 2.2.3.2. Leitbilder zur einrichtungsinternen Ausrichtung . . . . . . . . 143 2.2.4. Umwelt- und Stakeholderanalysen . . . . . . . . . . . . . . . . . 147 2.2.4.1. Anspruchsgruppenmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 2.2.4.2. Stakeholder von Bildungs- und Forschungseinrichtungen . . . 152 2.2.5. Stärken- und Schwächenanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 2.2.5.1. Resource-based view und Kernkompetenz-Ansatz . . . . . . . 155 2.2.5.2. Anwendung auf Bildungs- und Forschungseinrichtungen . . . 161 2.2.6. Zielbildung und strategische Wahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 3. Management organisatorischer Kernprozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 3.1. Management von Bildungsprogrammen . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 3.1.1. Veränderte Rahmenbedingungen und ihre Implikationen für die Planung von Bildungsprogrammen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 3.1.1.1. Bildungspolitische Entwicklungen – Die Kompetenzdiskussion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 3.1.1.2. Lerntheoretische Entwicklungen . . . . . . . . . . . . . . . . 171 3.1.1.3. Betriebswirtschaftliche Kontextfaktoren . . . . . . . . . . . . 173 3.1.1.4. Informationstechnologische Entwicklungen . . . . . . . . . . 175 3.1.2. Theoretische Ansätze zur Planung und Durchführung von Bildungsprogrammen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176 3.1.2.1. Der betriebswirtschaftlich-marketingorientierte Ansatz: Positionierung im Wettbewerb . . . . . . . . . . . . . . . . . 176 3.1.2.2. Der pädagogisch-didaktische Ansatz . . . . . . . . . . . . . . 179 3.1.2.3. Instruktionsdesign (ID) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 3.2. Management von Studium und Lehre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 3.2.1. Paradigmenwechsel in Studium und Lehre im Zuge des Bologna- Prozesses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 3.2.2. Planungs- und Managementebenen in Studium und Lehre . . . . . 190 3.2.2.1. Hochschulweite Planung von Studienprogrammen . . . . . . . 192 3.2.2.2. Disziplinäre Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194 3.2.2.3. Planung von Studienprogrammen . . . . . . . . . . . . . . . . 195 3.2.2.4. Planung von Lehrveranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . 196 3.2.2.5. Didaktische Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 3.3. Forschungsfinanzierung, Forschungsförderung und Forschungsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 3.3.1. Rahmenbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 3.3.2. Institutionelle Kontexte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200 3.3.3. Schwerpunktsetzung als Kernaufgabe des Forschungsmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200 3.3.4. Fördereinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202 3.3.4.1. Die relative Bedeutung der unterschiedlichen Fördereinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 3.3.4.2. Forschungsfördernde Institutionen und Einrichtungen . . . . . 204 3.3.5. Antragsstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 3.3.5.1. Projekte der Bundesministerien . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 3.3.5.2. DFG-Anträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212 3.3.5.3. EU-Anträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 XII Inhaltsverzeichnis 3.4. Management von Außenbeziehungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 3.4.1. Marktforschung im Bildungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . 217 3.4.1.1. Relevante Kontextfaktoren für die Marktforschung im Bildungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218 3.4.1.2. Methoden und Datenquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220 3.4.2. Angebotspolitik und Angebotsgestaltung . . . . . . . . . . . . . . 223 3.4.2.1. Angebotsgestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224 3.4.2.2. Produktinformation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225 3.4.2.3. Serviceleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227 3.4.2.4. Distributionswege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228 3.4.3. Gebühren- und Preispolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230 3.4.3.1. Preissetzung unter Vermarktungsgesichtspunkten . . . . . . . 231 3.4.3.2. Preissetzung unter Re-Finanzierungsgesichtspunkten . . . . . . 234 3.4.4. Wissenstransfer und Netzwerkbildung . . . . . . . . . . . . . . . . 236 3.4.5. Alumni . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 3.5. Controlling im Bildungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242 3.5.1. Handlungsfelder des Controllings im Bildungsbereich . . . . . . . 243 3.5.2. Kosten- und Leistungsrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245 3.5.2.1. Grundbegriffe der Kostenrechnung . . . . . . . . . . . . . . . 245 3.5.2.2. Möglichkeiten und Grenzen der Kostenrechnung in der Bildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249 3.5.3. Strategisches Controlling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254 3.5.3.1. Informationssysteme in Hochschulen . . . . . . . . . . . . . . 255 3.5.3.2. Anreizsysteme in Hochschulen . . . . . . . . . . . . . . . . . 256 3.5.3.3. Öffnung statt Schließung: strategisch ausgerichtetes Controlling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258 4. Qualitätsmanagement und Evaluation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 4.1. Qualitätssicherung, Qualitätsentwicklung und Qualitätsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 4.1.1. Begriffliche Klärungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 4.1.2. Qualitätssicherung in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen . 264 4.1.2.1. Gesetzliche und rechtliche Rahmenvorgaben . . . . . . . . . . 264 4.1.2.2. Qualitätssicherung in Hochschulen . . . . . . . . . . . . . . . 265 4.1.2.3. Qualitätssicherung in außeruniversitären Forschungseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 4.1.2.4. Qualitätssicherung in Weiterbildungseinrichtungen . . . . . . . 268 4.2. Ziele und Dimensionen des Qualitätsmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271 4.2.1. Ziele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271 4.2.2. Dimensionen des Qualitätsmanagements . . . . . . . . . . . . . . 274 4.3. Verfahren der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277 4.3.1. Qualitätssicherung durch ISO-Normierung . . . . . . . . . . . . . 277 4.3.2. Qualitätsentwicklung durch das EFQM-Modell . . . . . . . . . . . 282 4.3.3. Qualitätsentwicklung in Bildungseinrichtungen: Das LQW-Modell 285 4.4. Qualitätserfassung durch Evaluation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 4.4.1. Begriff und Merkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 Inhaltsverzeichnis XIII 4.4.2. Evaluationsverfahren und -methoden . . . . . . . . . . . . . . . . 290 4.4.2.1. Selbstevaluation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 4.4.2.2. Externe Evaluation und Peer Review . . . . . . . . . . . . . . 292 4.4.3. Programm-, Lehr- und Forschungsevaluation . . . . . . . . . . . . 295 4.4.3.1. Programm- und Kursevaluation in der Weiterbildung . . . . . 295 4.4.3.2. Lehrevaluationen in Hochschulen und ihre Kritik . . . . . . . 296 4.4.3.3. Forschungsevaluation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301 4.4.3.4. Kritik an Evaluation und Ansätze zur Weiterentwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 305 4.5. Quality Audits, Zertifizierungen und Akkreditierungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 307 4.5.1. Begriff und Merkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 307 4.5.2. Dimensionen und Gegenstand von Audits, Zertifizierungen und Akkreditierungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310 4.5.3. Quality Audits und Akkreditierung im europäischen Hochschulraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312 4.6. Benchmarking . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314 4.6.1. Merkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314 4.6.2. Ablauf eines Benchmarking-Prozesses . . . . . . . . . . . . . . . 316 4.6.3. Benchmarking in Hochschulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317 4.6.4. Rankings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 319 5. Management organisatorischer Veränderungen . . . . . . . . . . . . . . . . 325 5.1. Organisatorischer Wandel in Bildungseinrichtungen . . . . . . . . . . . 325 5.1.1. Was ist organisatorischer Wandel? . . . . . . . . . . . . . . . . . 325 5.1.2. Top-down-Strategien der Veränderung . . . . . . . . . . . . . . . 329 5.1.3. Diagnoseorientierte Ansätze der Veränderung . . . . . . . . . . . 332 5.1.3.1. Survey-Feedback-Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334 5.1.3.2. Gruppendynamik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335 5.1.4. Prozessorientierte Ansätze und Supervision . . . . . . . . . . . . . 336 5.1.4.1. Prozessberatung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 336 5.1.4.2. Supervision . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337 5.1.5. Systemische Verfahren zur Veränderung von Organisationen . . . 341 5.2. Informations- und Wissensmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . 344 5.2.1. Zur Bedeutung des Informations- und Wissensmanagements in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . 344 5.2.2. Rechtliche Rahmenbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 347 5.2.2.1. Allgemeine rechtliche Bestimmungen . . . . . . . . . . . . . 347 5.2.2.2. Archivierungs- und Aufbewahrungspflichten . . . . . . . . . . 349 5.2.3. Informationsmanagement als Leitungsaufgabe . . . . . . . . . . . 349 5.2.3.1. Ziele des Informationsmanagements . . . . . . . . . . . . . . 350 5.2.3.2. Aufgaben des Informationsmanagements . . . . . . . . . . . . 352 5.2.3.3. Organisatorische Einbettung des Informationsmanagements . . 355 5.2.4. Wissensmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 356 5.2.4.1. Ziele des Wissensmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . 356 5.2.4.2. Elemente des Wissensmanagements . . . . . . . . . . . . . . 358 5.2.4.3. Gelegenheiten für Wissensmanagement in Lehre und Forschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 362 XIV Inhaltsverzeichnis 5.3. Projektmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 370 5.3.1. Projekte, Programme und Portfolios . . . . . . . . . . . . . . . . . 370 5.3.1.1. Projekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 370 5.3.1.2. Projektarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 371 5.3.1.3. Programme und Portfolios . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 373 5.3.1.4. Projektmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 374 5.3.1.5. Programm- und Multiprojektmanagement . . . . . . . . . . . . 376 5.3.2. Organisation von Projekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377 5.3.2.1. Projektorganisationsformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377 5.3.2.2. Projektgremien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 379 5.3.2.3. Projektmanagementprozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 383 5.3.3. Initialisierung von Projekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 384 5.3.3.1. Projektvorbereitung und Projektvereinbarung . . . . . . . . . . 384 5.3.3.2. Projektumfeld- oder Stakeholderanalyse . . . . . . . . . . . . 386 5.3.4. Planung von Projekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388 5.3.4.1. Vorgehensmodelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388 5.3.4.2. Der Projektplanungsprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 389 5.3.5. Überwachung und Steuerung von Projekten . . . . . . . . . . . . . 391 5.3.5.1. Der Projektmanagement-Regelkreis . . . . . . . . . . . . . . . 391 5.3.5.2. Erfolgsfaktor Risikomanagement . . . . . . . . . . . . . . . . 392 5.3.5.3. Erfolgsfaktor Programm-/Projektleitung . . . . . . . . . . . . 393 5.3.6. Abschluss von Projekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 394 6. Personalmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 397 6.1. Theoretische Einbettung des Personalmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 397 6.2. Personalstruktur und Personalpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 399 6.2.1. Personalstrukturen an Hochschulen . . . . . . . . . . . . . . . . . 400 6.2.1.1. Wissenschaftliches und künstlerisches Personal . . . . . . . . 401 6.2.1.2. Wissenschaftsunterstützendes Personal in Technik und Verwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 402 6.3. Personalstrukturen in Weiterbildungsorganisationen . . . . . . . . . . . 403 6.4. Personalplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 404 6.4.1. Personalbedarfsplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 405 6.4.1.1. Personalbestandsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 405 6.4.1.2. Personalbedarfsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 407 6.4.1.3. Planung des Personalbedarfs . . . . . . . . . . . . . . . . . . 410 6.4.1.4. Personalbedarfsplanung in Hochschulen . . . . . . . . . . . . 413 6.4.1.5. Personalbedarfsplanung in Weiterbildungseinrichtungen . . . . 414 6.4.2. Personalbeschaffung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 415 6.4.2.1. Personalmarketing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 416 6.4.2.2. Interne Personalbeschaffung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 418 6.4.2.3. Externe Personalbeschaffung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 420 6.4.3. Verringerung des Personalbestands . . . . . . . . . . . . . . . . . 421 6.5. Personalauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 423 6.5.1. Methoden und Instrumente der Personalauswahl . . . . . . . . . . 424 6.5.1.1. Instrumente zur Vorauswahl von Bewerbern und Bewerberinnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 424 Inhaltsverzeichnis XV 6.5.1.2. Instrumente zur Hauptauswahl von Bewerberinnen und Bewerbern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 426 6.5.2. Berufungsmanagement an Hochschulen . . . . . . . . . . . . . . . 429 6.5.2.1. Kritik an der gegenwärtigen Berufungspraxis . . . . . . . . . . 429 6.5.2.2. Ansätze für die Weiterentwicklung des Berufungsmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 430 6.5.3. Integration von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern . . . . . . . . . 432 6.6. Personalentwicklung (PE) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 435 6.6.1. Begriff und Aufgaben der Personalentwicklung . . . . . . . . . . . 435 6.6.2. Strukturelle Verankerung der Personalentwicklung . . . . . . . . . 437 6.6.3. Informatorische Grundlagen für die Planung von Personalentwicklungsmaßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . 439 6.6.4. Gestaltung von Qualifizierungs- und Nachwuchskräfteförderungsprogrammen . . . . . . . . . . . . . . 441 6.6.4.1. Qualifizierungsprogramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 441 6.6.4.2. Förderung von Nachwuchskräften . . . . . . . . . . . . . . . 442 6.6.4.3. Spezifische Aspekte der Nachwuchsförderung in Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . 444 6.6.5. Arbeitsbegleitendes Lernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 449 6.7. Führung in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen . . . . . . . . . 452 6.7.1. Führungsstile, Führungstheorien und Führungsforschung . . . . . . 452 6.7.1.1. Führungsstile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 453 6.7.1.2. Empirische Führungsforschung und Führungstheorien . . . . . 455 6.7.2. Neuere Entwicklungen in der Führungsforschung: Emotion, Macht und Integration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 457 6.8. Beurteilungsverfahren und Feed-backsysteme . . . . . . . . . . . . . . 459 6.8.1. Beurteilungsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 460 6.8.2. Feed-back-Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 462 6.8.3. Mitarbeiterbefragungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 463 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 465 Personenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 515 Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 527

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Den Wandel begleiten

Neu im Bildungsmanagement

Die Beschäftigten in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sind gegenwärtig mit erheblichen Veränderungen konfrontiert. Der Wandel von bürokratischen Strukturen hin zu modernen unternehmerisch handelnden Bildungseinrichtungen vollzieht sich in einem Umfeld, das durch einen sich verschärfenden Wettbewerb gekennzeichnet ist. Dabei nimmt der Einfluss externer Interessengruppen zu und die öffentliche Aufmerksamkeit, was das Leistungsvermögen und den Umgang mit der neu gewonnenen Autonomie anbelangt, wächst. Von den Beschäftigten wird in Zukunft verlangt, erfolgreiche Bildungsangebote zu entwickeln mit dem Ziel, dass sich die Einrichtungen langfristig am Markt positionieren können. Dieses Buch soll einen Beitrag dazu leisten, die Arbeit in Bildungsorganisationen professionalisieren zu helfen. Studierenden und Praktiker auf dem tertiären und quartären Bildungsbereich werden Managementansätze und -konzepte vorgestellt, die ihnen bei der Entwicklung und Vermarktung von Angeboten Unterstützung leisten.

- Rahmenbedingungen des Bildungs- und Wissenschaftsmanagements

- Steuerungs- und Managementsysteme

- Management organisatorischer Kernprozesse

- Qualitätsmanagement und Evaluation

- Management organisatorischer Veränderungen

- Personalmanagement

Die Autorin

Prof. Dr. Anke Hanft ist Leiterin des Arbeitsbereichs Weiterbildung und Bildungsmanagement an der Fakultät Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift "Hochschulmanagement" und Vorsitzende der internationalen Steuerungsgruppe der Österreichischen Qualitätssicherungsagentur (AQA).