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Otmar Issing

Der Euro, page 1 - 9

Geburt, Erfolg, Zukunft

1. Edition 2008, ISBN print: 978-3-8006-3496-5, ISBN online: 978-3-8006-4381-3, https://doi.org/10.15358/9783800643813_1

Bibliographic information
Buch.indb II 27.02.2008 8:29:40 Uhr Zum Inhalt: Wo sind die Ursachen für den guten Start und den bisherigen Erfolg des Euro, und wo liegen mögliche Gefährdungen? Das Buch schildert die Vorgeschichte des Euro, den schweren Abschied der Deutschen von der D-Mark und belegt ausführlich die Gründe, die zum Erfolg des Euro und der Europäischen Zentralbank geführt haben. Der Verfasser beschreibt die Konfliktpotentiale der Währungshüter mit der Politik und die Gefährdungen für den Erfolg des Euro. Kann die Europäische Währungsunion ohne Politische Union überleben? »Das Buch ist ungewöhnlich wegen seiner Genauigkeit, seiner Klarheit und kompetenten Darstellung.« Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank »Prädikat: Besonders lesenswert – insbesondere für Europas Regierungs- und Parteipolitiker, die seine Mahnungen ernst nehmen sollten.« Prof. Dr. Axel A. Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank »Eine faszinierende Lektüre, spannend und lehrreich zugleich, nicht nur für Nationalökonomen oder Banker.« Klaus-Peter Müller, Präsident Bundesverband deutscher Banken »Ein faszinierendes Buch, dessen Lektüre jedem empfohlen werden kann.« Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Werner Sinn, Präsident ifo Institut Zum Autor: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Otmar Issing war maßgeblich für den Erfolg des Eu-ro verantwortlich. 1998 bis 2006 war er Chefvolkswirt und Direktoriumsmit-glied der Europäischen Zentralbank. Er gilt als Vater der geldpolitischen Strategie der EZB. Der Euro Geburt – Erfolg – Zukunft von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar Issing Verlag Franz Vahlen München Buch.indb III 27.02.2008 8:29:40 Uhr Vorwort Der 1. Januar 1999 markiert einen Meilenstein in der Währungsgeschichte. Währungen aus 11 Ländern beendeten ihre Existenz, darunter nicht zuletzt die von den Deutschen so sehr geschätzte D-Mark. Der Euro trat an ihre Stelle als die gemeinsame Währung für über 300 Millionen Menschen. Inzwischen gehören dem Eurogebiet 15 Länder an. Die Geburt des Euro ist ein singuläres Ereignis. Niemals zuvor haben souveräne Staaten ihre Kompetenz in der Geldpolitik auf eine supranationale Institution übertragen. Diese Konstellation – auf der einen Seite eine Notenbank, die Europäische Zentralbank (EZB), und eine einheitliche Geldpolitik, auf der anderen Seite Nationalstaaten, die ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Wirtschaft und Finanzen weitgehend behalten – schafft ein Spannungsverhältnis besonderer Art. Nicht wenige Auguren, vorweg wohl die Mehrzahl der Ökonomen, standen diesem Experiment mehr als skeptisch gegenüber. Das galt zunächst dem Start. Ist es unter den gegebenen Umständen möglich oder auch nur wahrscheinlich, dass der Euro eine stabile Währung werden kann? Darüber hinaus: Wie sieht die Zukunft aus? Kann die Europäische Währungsunion ohne politische Union überleben? Wissenschaft und Medien haben sich dieses Themas umfassend angenommen. Die Zahl wissenschaftlicher Arbeiten schon im Vorfeld der Europäischen Währungsunion und erst recht seit deren Beginn ist inzwischen kaum mehr überschaubar. Dieser Befund kann schon deswegen nicht überraschen, weil die politische Entscheidung der Zunft der Ökonomen ein Experiment besonderer Art beschert hat, dessen vielfältige Facetten Material für intensive theoretische und empirische Studien bieten. Hier wie in den Medien hat das Pendel von überwiegender Skepsis inzwischen in die Richtung eines zunächst unerwarteten und inzwischen fast selbstverständlichen Erfolges umgeschlagen. Nach neun Jahren bescheinigen die meisten Beobachter der Europäischen Zentralbank und dem Euro uneingeschränkten Erfolg. Darüber geraten die Schwierigkeiten des Beginns, der Vorbereitung, des Aufbaus der neuen Institution EZB und der Grundlegung einer einheitlichen Geldpolitik weitgehend in Vergessenheit. Dieses Buch beschreibt den Weg zum Euro, die Gründungsphase der EZB und der einheitlichen Geldpolitik aus der Sicht eines am Geschehen in verantwortlicher Position Beteiligten. Nachdem ich im Oktober 1990 aus der Welt der Wissenschaft in das Direktorium der Deutschen Bundesbank ge- Buch.indb V 27.02.2008 8:29:41 Uhr VorwortVI wechselt war, führte mich die Berufung zum 1. Juni 1998 in das Direktorium der zum gleichen Tag gegründeten Europäischen Zentralbank und damit in das Zentrum dieses einzigartigen Ereignisses. Mit der Zuständigkeit für die beiden Generaldirektionen Volkswirtschaft und Forschung fiel mir gerade in der Vorbereitungs- und Anfangsphase der einheitlichen Geldpolitik eine zentrale Verantwortung zu. Das Zusammentreffen dieser in jeder Hinsicht besonderen Herausforderung mit der Möglichkeit zur Gestaltung sehe ich als die interessanteste Aufgabe, die man einem Ökonomen überhaupt übertragen kann. In diesem Buch versuche ich, den Leser an dem wohl spannendsten Ereignis der modernen Währungsgeschichte teilnehmen zu lassen. Dazu analysiere ich den Vorgang der Geburt des Euro aus der Sicht des Wissenschaftlers und beschreibe gleichzeitig den Prozess und die Hintergründe beim Aufbau einer so wichtigen Einrichtung. Die EZB ist zum einen als supranationale Institution eine Notenbank besonderer Art, zum anderen können sie und ihre Geldpolitik ganz allgemein als Modell einer modernen Notenbank gelten. Die letzten Kapitel richten den Blick in die Zukunft, auf die Herausforderungen, vor denen die EZB und die Währungsunion stehen. Diese „Mischung“ aus wissenschaftlicher Analyse und Beschreibung der Historie bestimmt den Charakter dieses Buches. Die meisten Kapitel sind auch Lesern ohne größere ökonomische Vorkenntnisse ohne weiteres zugänglich. Einige Abschnitte, so zur Wahl der geldpolitischen Strategie, werden vom wissenschaftlichen Hintergrund bestimmt. In den Literaturhinweisen dominieren Veröffentlichungen des Verfassers. Diese sind überwiegend zeitgleich mit den im Buch beschriebenen Prozessen erschienen und belegen, wie jeder Schritt, jede Entscheidung von einer intensiven wissenschaftlichen Diskussion innerhalb der EZB, insbesondere mit meinen Mitarbeitern, begleitet war. Im Übrigen enthalten diese Arbeiten umfangreiche Verweise auf weitere Literatur. Damit sollte das Buch auch eine gute Grundlage für die Verwendung im Studium und darüber hinaus abgeben. Dieses Buch reflektiert die erfolgreiche Zusammenarbeit mit meinen Kollegen in den Generaldirektionen Volkswirtschaft und Forschung. Mit ihrer hohen wissenschaftlichen Kompetenz, Einsatz und Loyalität haben sie mich bei der Erfüllung meiner Aufgaben in einer Weise unterstützt, die mir unvergesslich bleiben wird. Für viele wertvolle Hinweise und kritische Kommentare habe ich zu danken: Marcel Bluhm, Hans Joachim Klöckers, Julian von Landesberger, Klaus Masuch, Wolfgang Modery, Wolfgang Schill und Volker Wieland, sowie Ludger Schuknecht zu einzelnen Kapiteln. Wolfgang Modery hat die Abbildungen Buch.indb VI 27.02.2008 8:29:41 Uhr Vorwort VII und Tabellen betreut. Mein Assistent Marcel Bluhm war mir bei allen technischen Fragen eine unentbehrliche Hilfe und hat ferner das Personen- und Sachverzeichnis erstellt. Frau Birgit Pässler hat mit unermüdlichem Einsatz meine Handschrift in lesbaren Text übertragen. Hermann Schenk vom Verlag Vahlen hat die über viele Jahre bewährte Zusammenarbeit mit Dieter Sobotka erfolgreich weitergeführt. Ich widme dieses Buch meiner Frau, die nach 16 Jahren Notenbank auch die Arbeit an diesem Buch mit weniger Unmut ertragen hat, als ich es verdiene. Würzburg, im Dezember 2007 Buch.indb VII 27.02.2008 8:29:41 Uhr Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V I. Der Euro im Jahre 2008 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 II. Die Vorgeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 1. Der steinige Weg zur Währungsunion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 2. Entscheidung in Maastricht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 3. Der Konvergenzprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 4. Der Abschied von der D-Mark . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 5. Der Startschuss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 a) Die Beschlüsse vom 2. Mai 1998. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 b) Erste Erfahrungen in Brüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 6. Der Euroraum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 a) Die Wirtschaft des Euroraums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 b) Ein optimaler Währungsraum? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 III. Die EZB und die Grundlegung der Geldpolitik . . . . . . . . . . . . . 47 1. Das Statut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 a) Die Aufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 b) Verbot der monetären Finanzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 c) Unabhängigkeit der Notenbank. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 d) Vorrang für die Preisstabilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 aa) Die Bedeutung der Preisstabilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 bb) Preisstabilität und andere Ziele – ein trade-off? . . . . . . . 56 2. Die Beschlussorgane . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 a) Der EZB-Rat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 b) Das Direktorium. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 c) Der Erweiterte Rat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 3. Vorbereitung der Geldpolitik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 a) Die Bedeutung des Starts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 b) Geldpolitik unter Unsicherheit – die Situation der EZB . . . . 68 c) Die Elemente der Unsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 Unsicherheit über die wirtschaftliche Lage . . . . . . . . . . . . . . 70 Unsicherheit über die Struktur der Wirtschaft . . . . . . . . . . . 71 Strategische Unsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 d) Die Datenlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 e) Konsequenzen in der Vorbereitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 Buch.indb IX 27.02.2008 8:29:41 Uhr InhaltsverzeichnisX 4. Geldpolitische Optionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 a) Rein diskretionäre Politik ohne Glaubwürdigkeit . . . . . . . . 75 b) Strikte Regeln – keine Option. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 c) Überlegungen zur Taylor-Regel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 d) Warum nicht Inflation Targeting? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 e) Entscheidung gegen ein Geldmengenziel. . . . . . . . . . . . . . . . 82 5. Die stabilitätsorientierte geldpolitische Strategie der EZB . . . . 85 a) Die Strategieentscheidung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 b) Die quantitative Definition der Preisstabilität . . . . . . . . . . . . 88 c) Die monetäre Säule. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 d) Die wirtschaftliche Säule. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 e) Die Rolle des Cross Checking und die Kommunikation . . . 98 f) Die Evaluierung der Strategie 2003 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 6. Das geldpolitische Instrumentarium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 a) Der Vertrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 b) Erfahrungen und Vorüberlegungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 c) Der Handlungsrahmen des Eurosystems. . . . . . . . . . . . . . . . 108 d) Die Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 aa) Offenmarktgeschäfte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 bb) Ständige Fazilitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 cc) Die Mindestreserve . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112 e) Die Implementierung der Geldpolititk . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 IV. Die EZB – Geldpolitik für einen stabilen Euro . . . . . . . . . . . . . . 115 1. Orientierungen im EZB-Rat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 2. Die Übernahme der geldpolitischen Verantwortung . . . . . . . . 118 3. Geldpolitischer Erfolg: Ein stabiler Euro . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 4. Der geldpolitische Entscheidungsprozess im EZB-Rat . . . . . . . 127 a) Geldpolitische Entscheidungen durch Komitees. . . . . . . . . . 128 b) Der EZB-Rat als geldpolitisches Komitee . . . . . . . . . . . . . . . . 130 5. Transparenz, Kommunikation, Rechenschaft. . . . . . . . . . . . . . . 135 a) Die Kommunikation der EZB. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 b) Veröffentlichung von Abstimmungsergebnissen? . . . . . . . . 138 c) Transparenz und Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140 6. Geldpolitik und Wechselkurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 a) Fundamentale Bedeutung des Wechselkursregimes . . . . . . 146 b) Geldpolitik im Regime des Floating . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 c) Interventionen am Devisenmarkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 7. Der Euro als internationale Währung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 8. Wissenschaft und geldpolitische Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 Buch.indb X 27.02.2008 8:29:41 Uhr Inhaltsverzeichnis XI V. Notenbank und Geldpolitik im Gefüge der Europäischen Währungsunion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 1. Finanzpolitik und Geldpolitik in der Währungsunion. . . . . . . 165 a) Zum Verhältnis von Geldpolitik und Finanzpolitik . . . . . . . 165 b) Regeln für die Fiskalpolitik in der Währungsunion. . . . . . . 166 c) Der Stabilitäts- und Wachstumspakt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 2. Koordinierung der Politik in der Währungsunion . . . . . . . . . . 172 a) Pro und Contra der Ex-ante-Koordinierung . . . . . . . . . . . . . 172 b) Zuweisung der Verantwortung und implizite Koordinierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 3. One size fits all – ein Anzug für alle?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178 a) Ursachen für Divergenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178 b) Realzins, realer Wechselkurs, Risikoausgleich . . . . . . . . . . . 184 c) Die Verantwortung der nationalen Politik . . . . . . . . . . . . . . . 186 4. Die Erweiterung des Währungsraumes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190 a) Europäische Union und Währungsunion . . . . . . . . . . . . . . . 190 b) Die EZB und die einheitliche Geldpolitik. . . . . . . . . . . . . . . . 193 5. Währungsunion ohne Politische Union? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 a) Der Euro – Währung ohne Staat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 b) Politische Gefährdungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199 c) Politische Erfolgsbedingungen der Währungsunion . . . . . . 202 VI. Europa am Scheidewege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205 1. Stärkung der Währungsunion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208 2. Konfliktfreier Ausbau der Politischen Union . . . . . . . . . . . . . . . 209 3. Politische Union im Konflikt mit der Währungsunion . . . . . . . 209 Personenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 Sachverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217 Buch.indb XI 27.02.2008 8:29:41 Uhr

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Zusammenfassung

Die Geschichte einer Währung erzählt vom »Vater des Euro«

Zehn Jahre nach dem Beschluss zur Einführung im Jahr 1998 zieht der "Vater des Euro" eine Zwischenbilanz: Wo sind die Ursachen für den guten Start und bisherigen Erfolg des Euro, und wo liegen mögliche Gefährdungen? Das Buch schildert die Vorgeschichte des Euro, den schweren Abschied der Deutschen von der D-Mark und belegt ausführlich die Gründe, die zum Erfolg des Euro und der Europäischen Zentralbank geführt haben. Der Verfasser beschreibt die Konfliktpotentiale der Währungshüter mit der Politik und die Gefährdungen für den Erfolg des Euro. Kann die Europäische Währungsunion ohne Politische Union überleben?

Der Autor

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Otmar Issing war maßgeblich für den Erfolg des Euro verantwortlich. 1998 bis 2006 war er Chefvolkswirt und Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank. Er gilt als Vater der geldpolitischen Strategie der EZB.