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5.3 Überprüfung und Normierung der Daten der Investitionsrechnungen durch das Investitions-Controlling in:

Thomas Reichmann

Controlling mit Kennzahlen, page 293 - 298

Die systemgestützte Controlling-Konzeption mit Analyse- und Reportinginstrumenten

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3800-0, ISBN online: 978-3-8006-4375-2, https://doi.org/10.15358/9783800643752_293

Series: Controlling Competence

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282 5. Kapitel: Das Investitions-Controlling 5.3 Überprüfung und Normierung der Daten der Investitionsrechnungen durch das Investitions-Controlling 5.3.1 Datenermittlung Die Festlegung geeigneter Investitionsrechnungskonzepte in den Investitionsrechnungsrichtlinien als Aufgabe des Investitions-Controllings muss ergänzt werden um eine laufende Überwachung der in die Investitionsrechnung einzubeziehenden Daten. Die Ermittlung der Daten ist dabei grundsätzlich Aufgabe der jeweiligen beantragenden Fachressorts, wie z. B. Marketing, Fertigung, ggf. zusammen mit technischen Abteilungen (z. B. Bauabteilung). Das Investitions-Controlling muss im Rahmen der Kontrolle von Investitionsanträgen oder der Aufstellung von Investitionsrechnungen (im Team mit den beantragenden Fachressorts) die betriebswirtschaftliche Plausibilität der Daten und der zugrunde liegenden Annahmen und ihre Abstimmung mit der unternehmerischen Gesamtplanung, z. B. der Absatz- und Produktionsplanung, prüfen. Für bestimmte Daten, z. B. für Umsatzprognosen oder Nutzungsdauer- bzw. 1. Schritt: Aufstellen des Zielsystems (Zielhierachie) 4. Schritt: Bestimmung und Bewertung der Alternativen 5. Schritt: Berechnung der Nutzwerte und Ermittlung der Rangfolge in einer Zielwertmatrix 6. Schritt: Sensitivitätsanalyse der Rangfolge bei veränderten Knotengewichten 7. Schritt: Beurteilung und Darstellung der Nutzwertanalyse-Ergebnisse 2. Schritt: Gewichtung der Ziele (Knotengewichte) - 3 Schritt: Aufstellen der Werte tabellen Abb. 138: Ablauf der Nutzwertanalyse als Instrument des Investitions-Controllings 5.3 Überprüfung und Normierung der Daten der Investitionsrechnungen … 283 Abschreibungs dauerschätzungen kann das Investitions-Controlling Ermittlungsgrundsätze vorgeben. Andere Daten, wie z. B. Kalkulationszinssätze einschließlich etwaiger Mindestrenditen, Verfahren der kalkulatorischen Abschreibung, Steuersätze, Absatzund Faktorpreissteigerungsraten sollten vom Investitions-Controlling in Abstimmung mit der Unternehmensleitung in den Investitions rechnungsrichtlinien normiert und von Zeit zu Zeit angepasst werden. 5.3.2 Erwartete Umsätze Insbesondere bei der Überprüfung der Wirtschaftlichkeit von großen Einzelinvestitionen (Ja-Nein-Entscheidungen) müssen den Investitionsprojekten Umsatzerlöse bzw. -einzahlungen zugerechnet werden. Auf Grundlage der geplanten Kapazität der Anlage müssen die Absatzerwartungen in den künftigen Perioden geschätzt werden. Hieraus und unter Berücksichtigung der erwarteten periodischen Absatzpreise ergeben sich die Relevante monetäre Größen für eine Investitionsrechnung Vorgaben durch das Investitions-Controlling Anschaffungsauszahlungen: Investitionssumme (abzügl. Zuschüsse, Investitionszulagen) Abstimmung mit technischer Planung/Bauabteilung Umsatzerlöse/ -einzahlungen (soweit zurechenbar) Abstimmung mit Marketing bzw. Absatzplanung Vorgabe mittel- und langfristiger Produktions- und Absatzmengen Prognosegrundsätze laufende Kosten/ laufende Auszahlungen (Betriebskosten) Preissteigerungsraten Wechselkursrelationen Unterteilung in fixe und variable Kosten Faktorpreissteig ngen Kapitalkosten (Abschreibungen, Zinsen) eru Nutzungs- und Abschreibungsdauer Abschreibungsverfahren Wiederbeschaffungspreisindizes Kalkulationszinssätze vor und Steuerzahlungen: Substanz-, Ertragsteuern nach Steuern Mindestrenditen (vor u. nach St.) Steuersätze zur Erfassung der Steuerwirkungen Abb. 139: Datenermittlung und Investitions-Controlling 284 5. Kapitel: Das Investitions-Controlling prognostizierten Umsatzerlöse und unter Berücksichtigung der Zahlungswirksamkeit die Umsatzeinzahlungen.44 5.3.3 Planauslastungsgrade Aus den erwarteten Absatzmengen ergeben sich die Produktionsmengen pro Planperiode. Auch insoweit einem Investitionsprojekt keine Umsätze zugerechnet werden können, müssen Annahmen über die künftige Beschäftigungssituation, die etwa in Produktionsmengen oder in Produktionsstunden (Maschinenstunden) gemessen wird, in die Rechnung eingehen. Wie gezeigt, kann es sinnvoll sein, im Rahmen einer Risikoanalyse alternativ erwartete Beschäftigungsgrade zu berücksichtigen, wobei die einzelnen Kostenarten (Auszahlungen) im Hinblick auf ihre automatische Veränderbarkeit bzw. Auf- und Abbaufähigkeit zu dokumentieren und in die Rechnung einzubeziehen sind. 5.3.4 Laufende Kosten/Auszahlungen Ausgehend von dem geplanten Beschäftigungsgrad sind alle durch das jeweilige Investitionsprojekt verursachten laufenden Kosten/Auszahlungen in den Investitionsvergleich einzubeziehen. Die relevanten Kosten/Auszahlungen sind dabei möglichst in fixe, beschäftigungsgradunabhängige und variable, beschäftigungsgradabhängige Kosten/Auszahlungen zu trennen. Einzubeziehende variable bzw. sprungfixe Kosten im Rahmen von Investitionsrechnungen (vgl. Abb. 128 und Abb. 129) sind ins besondere Materialkosten (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Teile, Werkzeuge), Personalkosten (Fertigungslohn, Überstundenlohn, Gemeinkostenlohn, Gemeinkostengehalt, Sozialabgaben), Energiekosten, Reparatur- und Instandhaltungskosten. Wenn man die statischen Verfahren „dynamisiert“, und überhaupt nur dann sind sie – von Kleinprojekten abgesehen – zulässige Verfahren des Investitions-Controllings, muss man die einzelnen variablen Kostenarten über die gesamte Nutzungsdauer in Abhängigkeit der geplanten periodischen Beschäftigungsgrade und unter Berücksichtigung möglicher Faktorpreis- änderungen, wie z. B. Steigerungen der Lohn- und Lohnnebenkosten, der Rohstoff- und Energiepreise, in den Investitionskalkül einbeziehen (vgl. Abb. 129–Abb. 132). I. d. R. können die variablen Kosten vollständig als auszahlungswirksam unterstellt werden, so dass sie aus der Kostenplanung unmittelbar in eine dynamische Wirtschaftlichkeitsrechnung übernommen werden können. Bei den fixen Kosten/Auszahlungen muss man differenzieren zwischen den (buchhalterischen) Kapitalkosten, also den kalkulatorischen Abschreibungen und den kalkulatorischen Zinsen, und den übrigen fixen Kosten/Auszahlungen, wie z. B. Raumkosten, Leasinggebühren, pauschale Lizenzkosten, die (überwiegenden) Versicherungskosten, Kostensteuern, wie z. B. Kfz-Steuer, Grundsteuer, Vermögen- und Gewerbekapitalsteuer.45 Soweit 44 Vgl. Kapitel 3.2.1.1. 45 VSt und GewKapSt müssen nur bei sehr großen Investitionsprojekten berücksichtigt werden. Vgl. zu einem näherungsweisen, durchschnittlichen, für alle Perioden konstanten Ansatz von VSt und GewKapSt Lange: Investitions-Controlling, S. 91 f. 5.3 Überprüfung und Normierung der Daten der Investitionsrechnungen … 285 die übrigen fixen Kosten als Vertragspotenziale46 einen zeitabhängigen Auf- und Abbau zulassen, sind diese analog zu dem im Kosten- und Erfolgs-Controlling (Kapitel 3) dargestellten Konzept in der Auf- und Abbaufähigkeit zu erfassen, um der Unternehmensleitung ihren Anpassungsspielraum bei wechselnder Beschäftigung aufzuzeigen. Je unsicherer die zukünftige Ertragslage im Hinblick auf ein Investitionsprojekt geschätzt werden kann, um so wichtiger wird das Aufzeigen der Anpassungsmöglichkeiten im Kosten- bzw. Auszahlungsbereich, falls die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung nicht der Schätzung mit dem wahrscheinlichsten Wert entspricht. Kalkulatorische Kapitalkosten werden nur in statischen Rechnungen, und zwar als Durchschnittsgrößen für alle Perioden konstant angesetzt. In den dynamischen Investitionsrechnungen werden „Kapitalkosten“ implizit berücksichtigt, zum einen als Zinseszinsabschreibung auf die Anschaffungsauszahlungen und zum anderen über den einheitlichen Kalkulationszinsfuß.47 5.3.5 Kalkulatorische Kapitalkosten bei den statischen Verfahren Zur Berechnung der kalkulatorischen Abschreibung wird üblicherweise die lineare Abschreibungsmethode48 unterstellt. Ausgangsbetrag für die Abschreibungen sind entweder die historischen Anschaffungswerte oder die künftigen Wiederbeschaffungspreise. Werden von dem Investitions-Controlling kalkulatorische Abschreibungen auf Wiederbeschaffungswerte vorgeschrieben,49 muss auch die Methode ihrer Berechnung festgelegt werden. Wieder beschaffungswerte können aufgrund von Preisindizes ermittelt werden. Man sollte aber diese künftigen Wiederbeschaffungswerte u. E. unter Berücksichtigung der Zinseszinswirkung auf die Nutzungsperioden verteilen, da man davon ausgehen muss, dass die Abschreibungsgegenwerte zinsbringend im Unternehmen verwendet werden. Hierdurch ergeben sich Abschreibungen auf Wiederbeschaffungsbasis, die nicht allzu stark von den Anschaffungswerte-Abschreibungen abweichen.50 Die kalkulatorischen Zinsen (Z) werden berechnet, indem man einen Kalkulationszinsfuß i auf das durchschnittlich im Investitionsprojekt gebundene Kapital bezieht. Bei einer kontinuierlichen Kapitalfreisetzung über den Umsatzprozess gilt: i 2 AW Z ·= AW = Anschaffungswerte i = Kalkulationszinsfuß (vor Steuern) 46 Zum Begriff des Vertragspotenzials vgl. Lange: Unternehmensplanung, S. 116 f. 47 Wenn man in den dynamischen Rechnungen etwa bei vollständiger Fremdfinanzierung die Fremdkapital zinsen ansetzte, würden diese mit dem unterstellten einheitlichen Kalkulationszinsfuß in gleicher Höhe abgezinst, so dass der Barwert der Zinszahlungsreihe Null betrüge. 48 Auch wenn man mit degressiver kalkulatorischer Abschreibung rechnete, ergäbe sich keine andere durchschnittliche Abschreibung. 49 Vgl. hierzu Kapitel 2.4.2.5. 50 Vgl. hierzu die Berechnungen in dem Fallbeispiel: 46 125 €/51 428 € (vgl. Abb. 132) bzw. 148 794 €/133 450 € (vgl. Abb. 131). 286 5. Kapitel: Das Investitions-Controlling Wenn man eine stufenweise Freisetzung des in einem Investitionsprojekt gebundenen Kapitals durch die (jährliche) kalkulatorische Abschreibungsverrechnung unterstellt, was eigentlich der kalkulatorischen Betrachtung eher entspricht, ergibt sich:51 i n 1n 2 AW Z · + ·= n = Anzahl der Nutzungsperioden 5.3.6 Kalkulationszinsfuß Bei der Festlegung des Kalkulationszinsfußes sollte das Investitions-Controlling berücksichtigen, dass er eine Pauschalannahme52 über die Habenzinsen bei einer Anlage von Zahlungsüberschüssen, sowie über die Sollzinsen bei einer Deckung von Zahlungsdefiziten mit Hilfe von Krediten darstellt.53 Es gibt also nicht den „richtigen“ Kalkulationszinsfuß; er ist vom Investitions-Controlling in Abstimmung mit der Unternehmensleitung festzulegen. Dabei sind folgende Grundsätze zu beachten: Bei Fremdfinanzierung richtet sich der Kalkulationszinsfuß an der Effektivverzinsung lang fristiger Kredite aus. Bei Eigenfinanzierung kann man als Zinssatz die Rendite einer Alternativanlage, ggf. einer Finanzanlageinvestition wählen. Bei Finanzierung aus Eigen- oder Fremdkapital sind beide Zinssätze nach den durchschnittlichen Kapitalanteilen zu gewichten. Da grundsätzlich alle Investitionsrechnungen die Steuerwirkungen erfassen sollen, ist der steuermodifizierte Kalkulationszinsfuß (is = (1 – s) ⋅ i) anzuwenden. Man sollte keine pauschalen „Risikozuschläge“ zum Kalkulationszinsfuß ansetzen. Es ist zweckentsprechender, die Unsicherheit über eine Analyse der Sensitivität des jeweiligen Entscheidungskriteriums auf unterschiedliche (mehrwertige) Daten, z. B. Umsatzerlöse, Planauslastungsgrade, Zinssätze zu berücksichtigen. Werden zur Investitionsbeurteilung statische oder dynamische Rentabilitätsziffern herangezogen, wobei die dargestellten Anwendungsbeschränkungen zu beachten sind, muss das Investitions-Controlling in Abstimmung mit der Unternehmensleitung auch zu fordernde Mindestrenditen (vor und nach Steuern) festlegen. Die Höhe solcher subjektiv vorgegebenen Mindestrenditen, insoweit sie über die Kapitalkosten hinausgehen, sind im Einzelnen ökonomisch nicht näher begründbar. Es kann sinnvoll sein, die Mindestren- 51 Unter Berücksichtigung eines Restwertes RW lautet die Formel ( ) 12AW RW n nZ RW i− += ⋅ + ⋅ 52 Vgl. Schneider: Investition, S. 308. 53 Üblicherweise wird davon ausgegangen, dass die Zinsen am Ende eines Jahres verrechnet werden. Soll diese Prämisse aufgegeben und innerhalb eines Jahres eine m-malige Verzinsung unterstellt werden, so ändert sich der Abzinsungsfaktor wie folgt: ( )1 mnim −+ Wird dagegen angenommen, dass m gegen unendlich geht, dass also die Verrechnung der Zinsen praktisch „jeden Moment“ erfolgt, so liegt eine kontinuierliche bzw. stetige Verzinsung vor. Der Abzinsungsfaktor lautet dann: e–in. 5.4 Grundsätze für eine Investitions-Conbtrolling-Konzeption 287 diten nach Investitionsart, z. B. unterschieden nach Rationalisierungsinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen, Neuinvestitionen, zu differenzieren. 5.4 Grundsätze für eine Investitions-Controlling- Konzeption zur Entscheidungsvorbereitung Die Vorschläge für entscheidungszweckentsprechende Investitionsplanungen lassen sich in folgenden Grundsätzen für eine Investitions-Controlling-Konzeption zur Entscheidungsvorbereitung zusammenfassen:54 Bei gegebener Aufgabenstellung muss die Alternativensuche grundsätzlich breit angelegt sein; hierzu sind ggf. Kreativitätstechniken und Teamarbeit im Sinne der Wertanalyse-Arbeitsmethodik anzuwenden. Zur Investitionsbeurteilung können unter Umständen auch statische Verfahren der Wirtschaftlichkeitsrechnung verwendet werden; sie müssen dazu „dynamisiert“ werden, damit sie die durchschnittlichen erfolgsmäßigen Konsequenzen über die gesamte Lebensdauer des Investitionsprojektes erfassen. Grundsätzlich sind dynamische Verfahren der Wirtschaftlichkeitsrechnung vorzuziehen. Bei Verwendung der statischen Rentabilität oder der (dynamischen) Internen- Zinsfuß-Methode sind deren spezifische Anwendungsbegrenzungen zu beachten. Grundsätzlich sind alle Investitionsrechnungen unter Berücksichtigung der Ertragsteuerwirkung durchzuführen; der Kalkulationszinsfuß ist steuermodifiziert festzulegen. Eine gesonderte Risikobeurteilung ist vorzunehmen, die Anwendungsbegrenzungen des statischen und dynamischen Amortisationsvergleichs sind zu beachten. Die Güte einer Entscheidungsempfehlung hängt nicht nur von dem „richtigen“ Verfahren der Investitionsrechnung ab, sondern auch von der Güte der erfassten Daten. Für bestimmte Datenarten sind die Ermittlungsgrundsätze, für andere Normdaten vorzugeben. Diese Grundsätze sind in den Investitionsrechnungsrichtlinien und damit in den Investitionsanträgen zu berücksichtigen. Für die Ausgestaltung der Investitionsanträge ist u. a. zu beachten: Es sind i. d. R. mehrere Entscheidungskriterien zur umfassenden Beurteilung von Investitionsmöglichkeiten heranzuziehen; sie sind im Sinne einer Informationsverdichtung auf der ersten Seite des Informationsantrages zusammenzufassen, ggf. auch grafisch darzustellen. Führen unterschiedliche Entscheidungskriterien zu unterschiedlichen Ergebnissen der Rangfolge bzw. der Vorteilhaftigkeit, ist die Entscheidungsempfehlung zu begründen. Die der Rechnung zugrunde gelegten Prämissen und Annahmen sind vorab zu dokumentieren. 54 Die Beachtung der Grundsätze seitens der Investitionen beantragenden Fachabteilungen ist durch das Investitions-Controlling laufend sicherzustellen.

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Zusammenfassung

Das Standardwerk für Wissenschaft und Controllingpraxis.

Transparenz und nachhaltiges Handeln werden immer mehr als Erfolgsfaktoren anerkannt. Übertragen auf die Aufgaben des Controllings wird Transparenz mit den Instrumenten des Rechnungswesens und den Analyseinstrumenten des Controllings geschaffen. Nachhaltigkeit bedeutet, belastbare Informationen für die strategische Ausrichtung des Unternehmens zur Verfügung zu stellen. Dieses Standardwerk weist nunmehr bereits in der 8. Auflage den Weg zu einer systemgestützten Controlling-Konzeption und gibt – State of the Art – konkrete Empfehlungen für den Aufbau einer unternehmensbezogenen Controlling-Applikation mit Kennzahlen und Analyseinstrumenten. Es liefert sowohl wertvolle, praxiserprobte Anregungen als auch fundiertes, theoriegestütztes Wissen bei der Implementierung des Controllings im Unternehmen:

- Kennzahlen und Kennzahlensysteme, systemgestützte Controlling-Konzeption

- Kosten- und Erfolgs-Controlling, Konjunktur und Fixkostenmanagement

- Finanz- und Investitions-Controlling, Rating-Check

- Beschaffungs-, Produktions- und Logistik-Controlling

- Marketing-Controlling, DV-gestütztes Controlling

- Strategisches Controlling und internationales Standort-Controlling

- Risikomanagement und Risiko-Controlling, BCR-Card

- Corporate Governance und Controlling, wertorientiertes Konzern-Controlling

Der Autor

Prof. Dr. Thomas Reichmann ist Direktor in einem internationalen Beratungsunternehmen. Er hat in seiner langjährigen Beratungspraxis internationale Unternehmen in den Bereichen Performance-, Prozess- und Kostenmanagement beraten, darunter eine Vielzahl börsennotierter Unternehmen.