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Übungsbeispiel in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 954 - 955

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_954

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
6.3 Flexible Plankostenrechnung auf Teilkostenbasis 935 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 935 Status: Imprimatur Graphische Lösung: Übungsbeispiel: Ein Unternehmen hatte für die vergangene Abrechnungsperiode eine Beschäftigung von 1.200 Stunden, Kosten von 15,12 € pro Fertigungsstunde und Fixkosten in Höhe von 3.456 € geplant. Am Ende der Periode wird festgestellt, dass 1.000 Fertigungsstunden angefallen sind und die Istkosten 20.000 € betragen. a) Ermitteln Sie den Plankostensatz, die verrechneten Plankosten und die Kostenabweichung für den Fall einer starren Plankostenrechnung. b) Führen Sie eine Abweichungsanalyse mittels einer flexiblen Plankostenrechnung auf Vollkostenbasis durch. Bestimmen Sie Nutz- und Leerkosten. c) Wie verändert sich die Abweichungsanalyse im Vergleich zu b), wenn eine Grenzplankostenrechnung durchgeführt wird? Lösung: a) Plankosten: 3.456 € + (15,12 €/Std. × 1.200 Std.) = 21.600 € Plankostensatz: 21.600 €/1.200 Std. = 18 €/Std. Verrechnete Plankosten: 18 €/Std. × 1.000 Std. = 18.000 € Kostenabweichung: 20.000 € – 18.000 € = 2.000 € b) Sollkosten: 3.456 € + (15,12 €/Std. × 1.000 Std.) = 18.576 € Beschäftigungsabweichung: 18.576 € – 18.000 € = 576 € Verbrauchsabweichung: 20.000 € – l8.576 € = 1.424 € Nutzkosten: 3.456 €/1.200 Std. × 1.000 Std. = 2.880 € Leerkosten: 3.456 € – 2.880 € = 576 € c) Im Rahmen der Grenzplankostenrechnung werden nur die variablen Plankosten berücksichtigt; Soll- und verrechnete Plankosten fallen zusammen. Die Abweichung zwischen Ist- und Sollkosten basiert damit ausschließlich auf der Verbrauchsabweichung (siehe Aufgabenteil b). 6 Plankostenrechnung936 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 936 Status: Imprimatur Graphische Lösung: Ergänzende Literatur zu: 6 Plankostenrechnung Bea, Plankostenrechnung, S. 525–529 Coenenberg/Fischer/Günther, Kostenrechnung, S. 233–271 Eisele, Plankostenrechnung, S. 38–41 und S. 80–81 Fandel/Fey/Heuft/Pitz, Kostenrechnung, S. 277–368 Friedl, Kostenrechnung, S. 286–307 und S. 308–390 Haberstock/Breithecker, Kostenrechnung II, S. 1–27 Hummel/Männel, Kostenrechnung 2, S. 133–141 Kilger, Flexible Plankostenrechnung, S. 51–97 Michel/Torspecken/Jandt, Kostenrechnung 2, S. 44–145 Schildbach/Homburg, Kosten- und Leistungsrechnung, S. 208–219 Schweitzer/Küpper, Kosten- und Erlösrechnung, S. 275–331; 567–593 Wöhe/Döring, Einführung, S. 992–1007

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.