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Ergänzende Literatur in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 938 - 939

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_938

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
4.3 Teilkostenrechnungssysteme 919 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 919 Status: Imprimatur dem Identitätsprinzip zugeordnet werden können. Durch die Verrechnung der Gemeinkosten können sich deshalb im Vergleich mit anderen Deckungsbeitragsrechnungen zahlenmäßig höhere Deckungsbeiträge und damit auch eine abweichende Rangfolge bei der Programmwahl und der Produktbeurteilung ergeben. Ergänzende Literatur zu: 4 Kostenrechnung auf Teilkostenbasis (Deckungsbeitragsrechnung) Agthe, Direct Costing, S. 404–418 Chmielewicz, Rechnungswesen 2, S. 149–176 Eisele/Leypoldt, Kostenrechnung, S. 277–288 Fandel/Fey/Heuft/Pitz, Kostenrechnung, S. 223–276 Freidank, Kostenrechnung, S. 272–366 Friedl, Kostenrechnung, S. 438–462 Hummel/Männel, Kostenrechnung 2, S. 39–132 Mellerowicz, Kalkulationsverfahren, S. 11–16; 73–253 Michel/Torspecken/Jandt, Kostenrechnung 2, S. 146–218 Riebel, Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung, S. 35–59; 149–157; 204–268 Schildbach/Homburg, Kosten- und Leistungsrechnung, S. 230–247 Schweitzer/Küpper, Kosten- und Erlösrechnung, S. 402–566 Weber/Rogler, Rechnungswesen, Bd. 2, S. 129–224 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 920 Status: Imprimatur 5 Normalkostenrechnung Charakteristisch für die bisher beschriebenen Kostenrechnungssysteme ist, dass sie die tatsächlich in einer vergangenen Rechnungsperiode angefallenen Kosten der Abrechnung zu Grunde legen. Diese Kostenrechnungssysteme werden deshalb unter dem Begriff Istkostenrechnung zusammengefasst (vgl. Teil B, Abschn. 2.3.1, S. 795 f.). Der Nachteil dieser Istkostenrechnungssysteme ist darin zu sehen, dass jede zufällige Änderung der Kosteneinflussfaktoren (Faktorpreise, Verbrauchsmengen, Beschäftigung) voll auf die Kostenhöhe durchschlägt und dadurch den Aussagewert der Abrechnung für spezifische Zwecke in Frage stellt: Die Schwankungen der Kosteneinflussfaktoren führen dazu, dass sich für das gleiche Produkt in verschiedenen Perioden unterschiedliche Herstell- oder Selbstkosten ergeben können und die Kalkulation jeweils umgestellt werden muss. Weiterhin ist eine vergleichende Auswertung des Zahlenmaterials und somit eine wirksame Kostenkontrolle erschwert. Dispositive Entscheidungen auf der Grundlage sich ständig ändernder Istkosten werfen zudem weitere Probleme auf. Die Istkostenrechnung ist ein recht aufwendiges und zeitintensives Abrechnungssystem. Die Normalkostenrechnung dient als Ergänzung der Istkostenrechnung der Vereinfachung des Abrechnungsprozesses, um damit bereits während der laufenden Abrechnungsperiode jederzeit Informationen als Grundlage für Planungs- und Kontrollaufgaben liefern zu können. Das Ziel, die aufwendige Istkostenrechnung zu vereinfachen, wird erreicht, indem in der Normalkostenrechnung statt effektiver Istkostenwerte feste, normalisierte Verrechnungssätze (Normalkosten) eingeführt werden. Dadurch werden die vielfältigen Beschäftigungs- und Preisschwankungen, die jeweils Einfluss auf die Kostenhöhe haben, eliminiert und die Abrechnung somit verstetigt. Da Normalkosten bereits zu Beginn der jeweils laufenden Abrechnungsperiode ermittelt und für den gesamten Zeitraum konstant gehalten werden, erlauben sie die jederzeitige Durchführung innerbetrieblicher Leistungsverrechnung und Kalkulation. 5.1 Normalisierte Verrechnungssätze Als Normalkosten werden standardisierte (genormte) Kosten bezeichnet, die als Durchschnittswerte aus einer größeren Zahl von Istkostenwerten vergangener Abrechnungszeiträume ermittelt werden. Häufig werden bei der Durchschnittsbildung außergewöhnliche Kostensprünge (Ausreißer) eliminiert, um die (Normal-)Kosten zu ermitteln, die durch einen „normalen“, d. h. durchschnittlichen Produktionsablauf verursacht werden. Sofern im Wege der Normalkostener-

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.