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Ergänzende Literatur in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 93 - 94

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_93

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
2.3 Organisation und Technik der Inventur 73 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 73 Status: Imprimatur 5. Bankguthaben Kreissparkasse Fellbach, Kto. Nr. . . ., lt. Kontoauszug vom. . . 2.100 Deutsche Bank, Filiale Stuttgart, Kto. Nr. . . ., lt. Kontoaus zug vom. . . 700 2.800 6. Kassenbestand lt. Aufnahme (Anlage 1) 8.200 Summe der Vermögenswerte 87.200 II. Schulden 1. Lieferantenschulden Fa. Braun AG, Frankfurt 700 Fa. Bosch GmbH, Stuttgart 6.800 Fa. Quelle KG, Nürnberg 5.900 13.400 2. Darlehen Darlehen Deutsche Bank, Stuttgart, Kto. Nr. . . . 9.800 Darlehen Lieferant Bauknecht vom 15. 12. 20 . . 6.000 15.800 Summe der Schulden 29.200 III. Reinvermögen Summe der Vermögenswerte 87.200 ./. Summe der Schulden 29.200 = Eigenkapital (Reinvermögen) 58.000 Ergänzende Literatur zu: 2 Inventur und Inventar AWV, Inventur, S. 1–133 Baetge/Kirsch/Thiele, Bilanzen, S. 68–90 Hachmeister/Zeyer, Inventur und Inventar, Abt. I/14, Rn. 1 ff. Knop, § 240 HGB Lohse, Stichprobeninventuren, S. 93–135 Quick, Inventuranweisung, S. 721–729 Quick, Inventurdifferenzen, S. 713–719 Uhlig, Rechnungslegung, A 210, A 220, A 230 Weiss/Heiden, § 241 HGB Weiße, Inventur, S. 1–204 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 74 Status: Imprimatur 3 System und Technik der doppelten Buchführung Primäre Funktion der Buchführung ist die Erfassung der Gesamtheit aller Güter- und Geldbewegungen des komplexen Unternehmensprozesses. Dabei werden wirtschaftlich bedeutsame Vorgänge (Geschäftsvorfälle) systematisch und lückenlos nach bestimmten Regeln und Ordnungskriterien wertmäßig aufgezeichnet. Die Finanzbuchführung erbringt damit den vollständigen Nachweis über Vermögens- und Kapitalveränderungen und liefert als rechnerisches Ermittlungsmodell unter Beachtung der Rechtsvorschriften periodische Jahresabschlüsse. Ziel der doppelten Buchführung ist die Entwicklung einer Vermögens- (Bilanz) und Erfolgsübersicht (Gewinn- und Verlustrechnung) unter dem System bildenden Leitgedanken einer zweifachen Erfolgsermittlung. Der Weg zu diesem Ziel führt über das Konto und das geschlossene Kontensystem der doppelten Buchführung (Doppik). 3.1 Bilanz Zwischen Inventur, Inventar, Buchführung und Bilanz besteht folgender Zusammenhang: § 240 Abs. 1 HGB Inventur → Inventar → Eröffnungsbilanz § 238 Abs. 1 HGB Erfassung der Geschäftsvorfälle → vorläufiger Bücherabschluss § 240 Abs. 2 HGB Inventur → Inventar → Bücherberichtigung → Jahresabschluss Inventar und Bilanz lassen sich jedoch nicht unmittelbar ineinander überführen. Um eine Bilanz herzuleiten, sind zunächst formale Transaktionen durchzuführen wie: • Zusammenfassung der einzelnen, nach Art, Menge und Wert aufgegliederten Positionen des Inventars zu Gruppen in der Weise, dass nur noch Wert-, jedoch keine Mengenangaben mehr vorliegen (Verdichtung der Informationen; Verbesserung der Übersichtlichkeit); • Ausweis des Eigenkapitals, sofern nicht bereits im Inventar geschehen, und • Gegenüberstellung der Vermögenswerte und Schulden in der Form eines Kontos. Da die einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden häufig zunächst mit ihren Bruttowerten (z. B. Anschaffungs- und Herstellungskosten oder Nennwerte) im Inventar erfasst werden, sind neben den rein formalen Anpassungen auch materielle Wertkorrekturen vorzunehmen, wenn die Inventarwerte und die zwingend erforderlichen Bilanzwerte (z. B. niedrigerer Marktwert bei

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.