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Ergänzende Literatur in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 817 - 818

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_817

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
2 Definitorische Grundlagen798 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 798 Status: Imprimatur tionsmöglichkeiten kann der Notwendigkeit betriebsindividueller Ausgestaltungen entsprochen werden. Mit Hilfe von Datenbanksystemen besteht zudem die Möglichkeit, die Kosten- und Leistungsrechnung mit der Finanzbuchführung in ein einheitliches System (Einkreissystem, s. Teil A, Abschn. 16.1, S. 734 f.) zu integrieren. Ergänzende Literatur zu: 2 Definitorische Grundlagen Adam, Kostenbewertung, S. 13–53 Coenenberg/Fischer/Günther, Kostenrechnung und Kostenanalyse, S. 8–27; S. 60–62 Ebert, Kosten- und Leistungsrechnung, S. 125–131 Friedl, Kostenrechnung, S. 23–42 Friedl/Hofmann/Pedell, Kostenrechnung, S. 36–62 Haberstock/Breithecker, Kostenrechnung I, S. 15–29 Huch, Kostenrechnung, S. 21–30 Kilger, Kostenrechnung, S. 19–34 Mellerowicz, Kostenrechnung II, 1, S. 43–53 Menrad, Kosten und Leistung, Sp. 2280–2290 Menrad, Rechnungswesen, S. 48–53 Nowak, Kostenrechnungssysteme, S. 15–30 Rehkugler, Kostenbegriffe, Sp. 2320–2329 Schirmmeister, Betriebsbuchhaltung, Sp. 153–163 Schweitzer/Küpper, Kosten- und Erlösrechnung, S. 11–26; 68–76 Weber/Rogler, Rechnungswesen, Bd. 2, S. 26–42 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 799 Status: Imprimatur 3 Kostenrechnung auf Vollkostenbasis 3.1 Kostenartenrechnung Die Kostenartenrechnung stellt die erste Stufe der Kostenrechnung dar, die folgende Aufgaben zu erfüllen hat: – Abgrenzung von Kosten und Aufwendungen durch Eliminierung neutraler Aufwendungen und Einführung von Zusatzkosten (vgl. Teil B, Abschn. 2.2, S. 791 ff.). – Erfassung und Gliederung sämtlicher in der Abrechnungsperiode angefallener Kosten (Teil B, Abschn. 3.1.1, S. 799 ff. und 3.1.2, S. 803 ff.). 3.1.1 Gliederung der Kostenarten Die Aufgabe der Kostenartenrechnung ist darin zu sehen, „die während einer Abrechnungsperiode angefallenen Istkosten belegmäßig zu erfassen und dabei anzugeben, wie die einzelnen Kostenartenbeträge im System der Kostenrechnung weiterzuverrechnen sind. Die Kostenartenrechnung ist als Grundlage der gesamten Kostenrechnung anzusehen“ (Kilger, Kostenrechnung, S. 69). Grundlage einer richtigen Kostenerfassung ist jedoch eine zweckentsprechende Gliederung der Kosten; diese kann nach den folgenden Kriterien vorgenommen werden (Eisele/Leypoldt, Kostenrechnung, S. 279 ff.): – Zurechenbarkeit – Abhängigkeit von der Beschäftigung – Art der Kostenerfassung – Art der Herkunft der Kostengüter – Betriebliche Funktion – Liquiditätswirkung der Kosten – Ursprung der Kostengüter. (1) Nach der Zurechenbarkeit wird zwischen Einzelkosten (direkte Kosten) und Gemeinkosten (indirekte Kosten) differenziert. Kostenträgereinzelkosten lassen sich den betrieblichen Leistungen direkt zurechnen. Für die Kostenträgergemeinkosten kann eine Zurechnung auf die Leistungen nur mit Hilfe von Schlüsseln oder Zuschlagssätzen erfolgen, welche über die Kostenstellenrechnung zu gewinnen sind. Weiter wird differenziert in echte Kostenträgergemeinkosten, deren Zurechnung nur über Schlüssel erfolgen kann, und in unechte Kostenträgergemeinkosten, die Einzelkostencharakter besitzen und den Kostenträgern demnach grundsätzlich direkt zurechenbar wären, aus Gründen

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.