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Übungsaufgabe 5: Buchung auf Abschlussübersicht (OHG) in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 783 - 789

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_783

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Übungsaufgaben 763 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 763 Status: Imprimatur Aufstellung Erfolgsrechnung und Schlussbilanz(konto) zum 31. 12. 01 Aufwand 93 GuV Ertrag 213 Disk.-Aufw. 110 262 Zinserträge 15 301 Wareneinsatz 4.600 263 Disk.-Erträge 84 401/ 27 So. betr. Ertr. 6 402 Lö. u. Geh. 1.850 308 Lief.-Skonti 30 404 Gesetzliche soziale 801 Warenverkauf 11.400 Aufwendungen 180 441 Werbung 200 48 Verwaltung 320 4911 Abschreibungen auf Grundstücke und Gebäude 1.800 4912 Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung 798 807 Boni 160 808 Kundenskonti 50 061 Eigenkapital M 1.467 11.535 11.535 Aktiva (Soll) 94 Schlussbilanz Passiva (Haben) 023 Bauten auf eigenen 061 Eigenkapital M 131.957 Grundstücken 85.600 0822Hypotheken 25.000 033 Betriebs- u. 171 Verbindl. aus Lieferun- Gesch.Ausst. 3.600 gen und Leistungen 24.683 0331 Geringw. WG 2 176 Wechselverb. 5.800 101 Forderungen aus Liefe- 191 Verbindl. aus Steuern 697 rungen und Leistungen 16.402 192 Verbindl. im Rahmen 113 Sonst. Ford. 2.435 der sozialen Sicherheit 360 1310 Bank 7.823 1311 Sparkasse 2.427 151 Kasse 858 1530 Besitzwechsel 9.350 31 Waren 60.000 188.497 188.497 Übungsaufgabe 5: Buchung auf Abschlussübersicht (OHG) Die Großhandelsgesellschaft Theodor Abel OHG, die aus den drei Gesellschaftern Abel, Bauer und Czack besteht, weist in der Abschlussübersicht für das Geschäftsjahr 07 (S. 770 ff.) die Eröffnungsbilanz vom 1. 1. 07 sowie die während des Geschäftsjahres 07 getätigten Umsätze (Summenzugänge) aus. Bei den Jahresabschlussarbeiten sind folgende Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Abschlussübersicht noch zu berücksichtigen (USt-Satz betrage vereinfachend einheitlich 10 %): Anlage764 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 764 Status: Imprimatur a) Abschreibungen auf Anlagen: 1) Auf die bebauten Grundstücke sind 2 % vom Anschaffungswert indirekt abzuschreiben. 2) Die Verpackungsmaschine mit einem Restbuchwert von 125.000 ist mit einem linearen Abschreibungssatz von 10 % direkt abzuschreiben (Anschaffungswert 250.000); die Sortiermaschine, die mit 96.000 zu Buche steht, wird jeweils mit 20 % degressiv und direkt abgeschrieben. Das im Juli zu einem Anschaffungspreis von 160.000 gekaufte Prüfaggregat wird in 10 Jahren linear direkt abgeschrieben; das alte Aggregat, das mit 10.000 in der Eröffnungsbilanz enthalten war, wurde Ende Juni verkauft; die lineare Abschreibung für das Jahr 07 beträgt 5.000. 3) Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird mit 10 % vom Restbuchwert direkt abgeschrieben. Die Zugänge im Gesamtwert von 30.000, die alle im Juli erfolgen, werden ebenfalls degressiv mit 10 % pro Jahr abgeschrieben. 4) Auf den Fuhrpark (Konto 034), der einen Restbuchwert von 600.000 ausweist, werden 20 % vom Anschaffungswert in Höhe von 1.500.000 direkt abgeschrieben. Die im Februar hinzugekauften Lkw und Pkw im Wert von 400.000 werden ebenfalls mit 20 % linear abgeschrieben. Die Abschreibung soll handelsrechtlich vereinfachend nach der Halbjahresregel erfolgen. b) Bewertung der Wertpapiere Die im Portefeuille gehaltenen Wertpapiere sollen nach dem Niederstwertprinzip bewertet werden; das Konto 045 Wertpapiere des AV enthält am Bilanzstichtag folgenden Bestand: Wertpapier Nennwert Anschaffungskurs bzw. Kurs am 31. 12. 06 Kurse am Bilanzstichtag X-Aktien – Altbestand 50.000 240 % 230 %,5 Y-Aktien – Altbestand 100.000 280 % 305 %,5 – Zukäufe 50.000 310 % 305 %,5 Pfandbriefe – Altbestand 100.000 101 % 99,5 % c) Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen 1) Eine im Dezember infolge eidesstattlicher Versicherung des Schuldners uneinbringlich gewordene Forderung in Höhe von 2.200 brutto, die nicht als zweifelhaft eingestuft worden war, ist noch nicht ausgebucht. 2) Aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind die Forderungen an ein Großunternehmen in Höhe von brutto 33.000 als zweifelhaft anzusehen; der erwartete Forderungsausfall wird auf 40 % geschätzt. 3) Der um uneinbringliche und zweifelhafte Forderungen korrigierte Forderungsbestand am Bilanzstichtag beträgt brutto 308.000; unter Zugrundelegung des innerbetrieblichen Erfahrungssatzes ist das allgemeine Kreditrisiko mit 4 % zu berücksichtigen. Von dieser Delkredere-Neubildung ist der Delkredere-Restbestand von 700 abzuziehen. d) Rückstellungen 1) In den Rückstellungen sind 13.000 für noch zu zahlende Gewerbesteuer 06 enthalten. Am 20. 12. 07 ging der Gewerbesteuerbescheid 06 ein, nach dem bis zum 31. 1. 08 nur 8.000 nachzuzahlen sind. Dieser Sachverhalt ist noch nicht verbucht worden. 2) Die erwarteten Gewährleistungsansprüche, die in 07 begründet sind, jedoch bis zum Bilanzstichtag noch nicht geltend gemacht wurden, werden auf 40.000 geschätzt. Übungsaufgaben 765 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 765 Status: Imprimatur 3) Am 22. 12. 07 blieb ein Auslieferungs-Lkw mit Motorschaden liegen. Aufgrund fehlender Ersatzteile konnte die Reparatur erst im Februar 08 durchgeführt werden. Die Rechnung vom 10. 2. 08 weist einen Betrag von 3.000 zuzüglich Umsatzsteuer aus. e) Zeitliche Abgrenzungen 1) Am 3. 1. 08 wird die für das 4. Quartal zu zahlende Miete für Geschäftsräume in Höhe von 15.000 an den Vermieter überwiesen. 2) Einem Arbeitnehmer wurde am 1. 10. 07 ein langfristiges Darlehen in Höhe von 40.000 zum Zinssatz von 5 %, zahlbar halbjährlich nachschüssig, gewährt und ausbezahlt. Der Zins für die Zeit vom 1. 10. 07–31. 12. 07 ist als Ertrag des alten Geschäftsjahres zu verbuchen. 3) Am 1. 10. 07 ist der fällige Jahresbetrag der Kfz-Steuer in Höhe von 4.000 aus Versehen doppelt überwiesen worden. Die Verbuchung erfolgte zeitanteilig auf dem Konto 422 Kfz-Steuer und dem Konto 091 Aktive Rechnungsabgrenzung, auf dem 6.000 ausgewiesen wurden. Am 20. 12. 07 ging eine Rücküberweisung des Finanzamts in Höhe von 4.000 ein, die auf dem Konto 422 Kfz-Steuer erfasst wurde. 4) Am 1. 9. 07 wurden für ein Jahr im Voraus die Beiträge für verschiedene Versicherungen in Höhe von 12.000 überwiesen, die über das Konto 48 Allgemeine Verwaltung verbucht wurden. 5) Am 30. 12. 07 geht die Januarmiete für die an einen Arbeitnehmer vermietete Wohnung in Höhe von 500 ein, die über Konto 2421 Erträge aus Vermietung und Verpachtung verbucht worden ist. f) Privatentnahmen 1) Der Gesellschafter Abel hat einen betrieblichen Pkw in 07 zu 20 % privat genutzt, so dass ihm die Gesellschaft dafür 20 % der entstandenen Kosten berechnen muss; die Gesamtkosten für diesen Pkw betrugen 10.000 netto; er wurde Anfang des Jahres 2005 beschafft. 2) Der Gesellschafter Bauer bewohnt eine firmeneigene Wohnung, für die vom Finanzamt ein Mietwert von 7.000 p. a. festgesetzt wurde. 3) Die Warenentnahmen des Gesellschafters Czack, die sich im Laufe des Jahres auf netto 4.000 aufsummierten, sind noch nicht verbucht. g) Abschluss der Warenkonten Der Waren-Inventurbestand am 31. 12. 07 beträgt 850.000 (Nettoabschluss der Warenkonten). Angaben über die Gewinnverteilung der Abel OHG: Nach dem Gesellschaftsvertrag sind die Kapitalanteile entsprechend ihrem Stand zu Beginn des Jahres 07 mit 4 % zu verzinsen. Für ihre Geschäftsführertätigkeit erhalten A und B jeweils 50.000 vorab. Der Rest wird nach Köpfen verteilt. Die Erfolgsverteilung ist in Tabellenform darzustellen, die Eigenkapitalkonten der Gesellschafter sind gesondert aufzuzeichnen. Lösung: Buchungssätze (bei Verwendung des Kontenrahmens des Groß- und Außenhandels; s. Anhang A.2, S. 1308 ff.) Abel OHG: Vorbereitende Abschlussbuchungen a) Abschreibungen auf Anlagen a1) 4910 Abschreibungen auf Grundstücke und Gebäude 30.000 an 051 Wertberichtigungen bei Sachanlagen 30.000 Anlage766 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 766 Status: Imprimatur a2) Ermittlung der Abschreibungssumme: 10 % linear auf 250.000 25.000 20 % degressiv auf 96.000 19.200 10 % linear auf 160.000, ½ Jahr 8.000 verkaufte Maschine 5.000 Abschreibungssumme 57.200 Buchungssatz: 4911 Abschreibungen auf Maschinen 57.200 an 31 Maschinen 57.200 a3) Ermittlung der Abschreibungssumme: 10 % degressiv auf 450.000 45.000 10 % degressiv auf 30.000, 1/2 Jahr 1.500 Abschreibungssumme 46.500 Buchungssatz: 4912 Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.500 an 033 Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.500 a4) 9111 Abschreibungen auf Fuhrpark 380.000 an 034 Fuhrpark 380.000 b) Bewertung der Wertpapiere Ermittlung der Abschreibungsbeträge: Buchwert Kurswert am Bilanzstichtag Abschreibung neuer Buchwert X-Aktien 120.000 115.000 5.000 115.000 Y-Aktien 280.000 305.000 – 280.000 155.000 152.500 2.500 152.500 Pfandbriefe 101.000 199.500 1.500 199.500 Summe 656.000 672.000 9.000 647.000 Buchungssatz: 493 Abschreibungen auf Finanzanlagen des AV 9.000 an 045 Wertpapiere des AV 9.000 c) Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen c1) 209 Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.000 1811 Umsatzsteuer 200 an 101 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.200 c2) 102 Zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.000 an 101 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.000 Übungsaufgaben 767 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 767 Status: Imprimatur 231 Übliche Abschreibungen (auf Forderungen) 12.000 an 102 Zweifelhafte Forderungen 12.000 c3) 234 Zuführungen zu den Pauschalwertberichtigungen 10.500 an 0522 Pauschalwertberichtigungen 10.500 d) Rückstellungen d1) 07220 Gewerbesteuerrückstellungen 13.000 an 191 27 Verbindlichkeiten aus Steuern Sonstige betriebliche Erträge 8.000 5.000 d2) 463 Gewährleistungen 40.000 an 0724 Sonstige Rückstellungen 40.000 d3) 4715 Lkw 3.000 an 0724 Sonstige Rückstellungen 3.000 e) Zeitliche Abgrenzungen e1) 4111 Mieten (Gebäude) 15.000 an 194 Sonstige Verbindlichkeiten 15.000 e2) 113 Sonstige Forderungen 500 an 262 Zinserträge 500 e3) 422 Kfz-Steuer 3.000 an 091 Aktive Rechnungsabgrenzung 3.000 e4) 091 Aktive Rechnungsabgrenzung 8.000 an 48 Allgemeine Verwaltung 8.000 e5) 2421 Erträge aus Vermietung und Verpachtung 500 an 093 Passive Rechnungsabgrenzung 500 f) Privatentnahmen f1) 1610 Privat Gesellschafter A 2.200 an 4731 1811 Kfz-Betriebskosten Umsatzsteuer 2.000 200 f2) 1611 Privat Gesellschafter B 7.000 an 2421 Erträge aus Vermietung und Verpachtung 7.000 f3) 1612 Privat Gesellschafter C 4.400 an 301 1811 Wareneingang Umsatzsteuer 4.000 400 g) Abschluss der Warenkonten g1) Umbuchung der Warenbezugskonten: 301 Wareneingang 35.000 an 302 Warenbezugskosten 35.000 Anlage768 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 768 Status: Imprimatur g2) Umbuchung der Rücksendungen und Gutschriften: 801 Warenverkauf 23.000 an 805 Rücksendungen 23.000 g3) Umbuchung des Wareneinsatzes: 801 Warenverkauf 4.798.000 an 301 Wareneingang 4.798.000 h) Aufrechnung der Umsatzsteuerkonten: 1811 Umsatzsteuer 42.500 an 141 Vorsteuer 42.500 i) Umbuchungen auf Abgrenzungssammelkonto: i1) 27 262 2421 Sonstige betriebliche Erträge Zinserträge Erträge aus Vermietung und Verpachtung 68.000 26.000 13.000 an 90 Abgrenzungssammelkonto 107.000 i2) 90 Abgrenzungssammelkonto 286.000 an 209 212 4910 493 Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten Abschreibungen auf Grundstücke und Gebäude Abschreibungen auf Finanzanlagen des AV 117.000 96.300 63.700 9.000 k) Umbuchung der Privatkonten: 0610 Eigenkapital Gesellschafter A 42.200 an 1610 Privatentnahme Gesellschafter A 42.200 0611 Eigenkapital Gesellschafter B 42.200 an 1611 Privatentnahme Gesellschafter B 42.200 0612 Eigenkapital Gesellschafter C 39.400 an 1612 Privatentnahme Gesellschafter C 39.400 Gewinnverteilungstabelle: Verteilungsfähiger Gewinn 777.000 Kapitalanteil 1. 1. 07 Vorabgewinn Kapitalverzinsung 4 % Restgewinnanteil Gesamtgewinnanteil Pri vatent nahmen Kapitalanteil 31. 12. 07 A B C 750.000 620.000 480.000 50.000 50.000 30.000 24.800 19.200 201.000 201.000 201.000 281.000 275.800 220.200 42.200 42.000 39.400 988.800 853.800 660.800 1.850.000 100.000 74.000 603.000 777.000 123.600 2.503.400 Übungsaufgaben 769 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 769 Status: Imprimatur Buchungssätze: 93 GuV 777.000 an 0610 Eigenkapital Gesellschafter A 281.000 an 0611 Eigenkapital Gesellschafter B 275.800 an 0612 Eigenkapital Gesellschafter C 220.200 Damit ergeben sich die Eigenkapitalkonten der Gesellschafter am Jahresende 07 wie folgt: 0610 Eigenkapital Gesellschafter A 0611 Eigenkapital Gesellschafter B Privat 42.200 EB 750.000 Privat 42.000 EB 620.000 SB 988.800 GuV 281.000 SB 853.800 GuV 275.800 1.031.000 1.031.000 895.800 895.800 0612 Eigenkapital Gesellschafter C Privat 39.400 EB 480.000 SB 660.800 GuV 220.200 700.200 700.200 Die Abschlussübersicht der Abel OHG ist auf den Seiten 770 ff. wiedergegeben. Übungsaufgabe 6: Buchung auf Abschlussübersicht (KG) Die Großhandlung Walter Schweitzer KG hat drei Gesellschafter: Schweitzer als geschäftsführenden Komplementär und die beiden Kommanditisten Trautmann und Urban, deren Pflichteinlagen jeweils 200.000 betragen. Während das negative Kapitalkonto von Trautmann aufgrund früherer Verlustzuweisungen einen Betrag von 20.000 im Soll ausweist, hat der später als Kommanditist eingetretene Urban auf die Pflichteinlage erst 185.000 einbezahlt. Die noch ausstehende Einlage wurde bereits eingefordert. In der Eröffnungsbilanz der Gesellschaft werden unter Verwendung des Kontenrahmens des Groß- und Außenhandels (vgl. Anlage A.2, S. 1308 ff.) am 1. 1. 07 folgende Beträge ausgewiesen: Aktiva Passiva 023 Bauten auf eigenen Grundstücken 1.200.000 021 Grundstücke 350.000 031 Technische Anlagen und Maschinen (einschließlich Transporteinrichtungen) 620.000 033 Betriebs- und Geschäftsausstattung 460.000 08 Langfristige Verbindlichkeiten 1.885.000 0610 Eigenkapital Schweitzer (Komplementär) 515.000 0611 Eigenkapital Trautmann (Kommanditist) 20.000 0612 Eigenkapital Urban (Kommanditist) 200.000 06120 Ausstehende Einlagen Urban 15.000 0521 Einzelwertberichtigungen 14.000 07220 Gewerbesteuerrückstellungen 30.000 10 Forderungen 385.000 13 Banken 71.000 153 Wechselforderungen 37.000 151 Kasse 42.000 17 Verbindlichkeiten 772.000 1811 Umsatzsteuer 34.000 30 Warengruppe I (Bestand) 250.000

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.