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Übungsaufgabe 4: Buchung auf Hauptbuchkonten (T-Konten) in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 779 - 783

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_779

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Übungsaufgaben 759 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 759 Status: Imprimatur Übungsaufgabe 4: Buchung auf Hauptbuchkonten (T-Konten) Die Großhandlung Müller hat folgende Eröffnungsbilanz: Aktiva Bilanz zum 1. 1. 01 Passiva Bebaute Grundstücke 87.400 Eigenkapital M 131.740 Geschäftsausstattung 4.200 Hypotheken 25.000 Waren 59.100 Verbindlichkeiten 24.000 Forderungen 21.600 Schuldwechsel 4.000 Sonstige Forderungen 100 Sonstige Verbindlichkeiten 1.060 Besitzwechsel 6.400 Deutsche Bank 4.200 Sparkasse 2.000 Kasse 800 185.800 185.800 Geschäftsvorfälle (Die USt betrage vereinfachend einheitlich 10 %): 1) Übersendung eines Akzeptes über 1.800 an einen Lieferanten, der den Diskont in Höhe von 30 + USt in Rechnung stellt. 2) Ein Kunde begleicht eine Rechnung: Rechnungsbetrag brutto 2.750 Sparkassenüberweisung nach Skontoabzug 2.695 3) Einkauf von Waren auf Ziel einschl. Umsatzsteuer 6.600 4) Banküberweisung an Lieferant: Rechnungsbetrag 1.100 abzügl. 3 % Skonto 33 5) Ein Werbeinserat wird durch Banküberweisung bezahlt 220 6) Barkauf eines Schreibtisches einschl. Umsatzsteuer 88 7) Verschiedene Geschäftsausgaben, bar 44 8) Barentnahme des Inhabers 300 9) Wechseldiskontierung: Wechselbetrag 4.000 Diskont, brutto 88 Gutschrift der Bank 3.912 10) Der Diskont wird unserem Kunden in Rechnung gestellt 88 11) Banküberweisung an einen Lieferanten 2.500 12) Rechnung über verschiedene Bürokosten: Überweisung durch die Sparkasse 308 13) Rücksendung mangelhafter Ware an den Lieferanten: Warenwert 500 14) Verkauf von Waren gegen Akzept: brutto 9.350 und in bar: brutto 550 15) Banküberweisung von Kunden 5.000 16) Sparkasse: Überweisung der Einkommen- und Kirchensteuer, 900 der Umsatzsteuer und noch abzuführender Abgaben vom Vormonat 1.060 17) Warenverkauf auf Ziel 2.640 18) Kauf eines Druckers durch Banküberweisung: Rechnungsbetrag 132 19) Überweisung der Löhne und Gehälter durch die Bank: netto 1.470 abzüglich gezahlter Vorschuss 100 Anlage760 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 760 Status: Imprimatur brutto 1.850 Arbeitgeberanteil Sozialversicherung 180 20) Ein Besitzwechsel geht zu Protest 2.400 21) Die Protestkosten werden bar bezahlt 10 22) Aufgrund des Wechselprotests werden dem Aussteller 2.420 belastet. Rückrechnung an Aussteller: Wechselsumme 2.400 10 % Jahreszins für 6 Tage 4 1/4 % Vergütung 6 Protestkosten 10 Aufwendungen für Protestwechsel 20 2.420 23) Spende an Sportverein, bar 50 24) An Kunden werden Boni gewährt: netto 160 Abschlussangaben: 1) Abschreibung auf bebaute Grundstücke: 2 % des Anschaffungswertes von 90.000. 2) Abschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter: 100 % (Erinnerungswert 2); Abschreibungen auf die übrige Geschäftsausstattung: 10 % des Anschaffungswertes von 6.000. 3) Aus der Bankabrechnung am Anfang der nächsten Geschäftsperiode ergibt sich folgender Posten, der den vorliegenden Abschluss betrifft: Zinsgutschrift 15. 4) Warenendbestand 60.000. Aufgabe: Verbuchung auf T-Konten (Hauptbuch) entsprechend dem Kontenrahmen für den Groß- und Außenhandel (s. Anhang A.2, S. 1308 ff.) bei Bruttoabschluss der Warenkonten. Aufstellung von Schlussbilanz(konto) und Erfolgsrechnung der Großhandelsfirma zum 31. 12. 01. Lösung: Buchungssätze 1) 171 213 141 Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen Diskontaufwendungen Vorsteuer 1.767 30 3 an 176 Wechselverbindlichkeiten 1.800 2) 1311 808 1811 Sparkasse Kundenskonti Umsatzsteuer 2.695 50 5 an 101 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.750 3) 301 141 Wareneingang Vorsteuer 6.000 600 an 171 Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen 6.600 4) 171 Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen 1.100 an 1310 308 141 Bank Lieferantenskonti Vorsteuer 1.067 30 3 5) 441 141 Werbung Vorsteuer 200 20 an 1310 Bank 220 Übungsaufgaben 761 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 761 Status: Imprimatur 6) 0331 141 Geringwertige Wirtschaftsgüter (BGA) Vorsteuer 80 8 an 151 Kasse 88 7) 48 141 Allg. Verwaltung Vorsteuer 40 4 an 151 Kasse 44 8) 161 Privatentnahmen 300 an 151 Kasse 300 9) 1310 213 1811 Bank Diskontaufwendungen Umsatzsteuer 3.912 80 8 an 1530 Besitzwechsel 4.000 10) 101 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 88 an 263 1811 Diskonterträge Umsatzsteuer 80 8 11) 171 Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen 2.500 an 1310 Bank 2.500 12) 48 141 Allg. Verwaltung Vorsteuer 280 28 an 1311 Sparkasse 308 13) 171 Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen 550 an 301 141 Wareneingang Vorsteuer 500 50 14) 1530 151 Besitzwechsel Kasse 9.350 550 an 801 1811 Warenverkauf Umsatzsteuer 9.000 900 15) 1310 Bank 5.000 an 101 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.000 16) 161 191 Privatentnahmen Verbindl. aus Steuern 900 1.060 an 1311 Sparkasse 1.960 17) 101 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.640 an 801 1811 Warenverkauf Umsatzsteuer 2.400 240 18) 0331 141 Geringwertige Wirtschaftsgüter (BGA) Vorsteuer 120 12 an 1310 Bank 132 19) 401/ 402 Löhne u. Gehälter 1.850 an 1310 1131 192 191 Bank Forderungen an Belegschaftsmitglieder Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit Verbindlichkeiten aus Steuern 1.370 100 180 200 404 Gesetzliche soziale Aufwendungen 180 an 192 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 180 20) 1531 Protestwechsel 2.400 an 1530 Besitzwechsel 2.400 Anlage762 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 762 Status: Imprimatur 21) 4861 Kosten des Geldverkehrs: Wechselspesen 10 an 151 Kasse 10 22) 113 Sonstige Forderungen 2.420 an 1531 263 27 4861 Protestwechsel Diskonterträge Sonstige betriebliche Erträge (auch auf Konto: Wechselspesen) Wechselspesen 2.400 4 6 10 23) 161 Privatentnahmen 50 an 151 Kasse 50 24) 807 1811 Boni Umsatzsteuer 160 16 an 101 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 176 Abschlussangaben: 1) 4910 Abschreibungen auf Grundstücke und Gebäude 1.800 an 023 Bauten auf eigenen Grundstücken 1.800 2) 4912 Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung 798 an 0331 033 Geringwertige Wirtschaftsgüter Betriebs- und Geschäftsausstattung 198 600 3) 113 Sonstige Forderungen 15 an 262 Zinserträge 15 4) 94 Schlussbilanz 60.000 an 301 Wareneingang 60.000 5) 061 Eigenkapital M 1.250 an 161 Privatentnahmen 1.250 6) 1811 Umsatzsteuer 622 an 141 Vorsteuer 622 7) 1811 Umsatzsteuer 497 an 191 Verbindl. aus Steuern 497 Übungsaufgaben 763 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 763 Status: Imprimatur Aufstellung Erfolgsrechnung und Schlussbilanz(konto) zum 31. 12. 01 Aufwand 93 GuV Ertrag 213 Disk.-Aufw. 110 262 Zinserträge 15 301 Wareneinsatz 4.600 263 Disk.-Erträge 84 401/ 27 So. betr. Ertr. 6 402 Lö. u. Geh. 1.850 308 Lief.-Skonti 30 404 Gesetzliche soziale 801 Warenverkauf 11.400 Aufwendungen 180 441 Werbung 200 48 Verwaltung 320 4911 Abschreibungen auf Grundstücke und Gebäude 1.800 4912 Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung 798 807 Boni 160 808 Kundenskonti 50 061 Eigenkapital M 1.467 11.535 11.535 Aktiva (Soll) 94 Schlussbilanz Passiva (Haben) 023 Bauten auf eigenen 061 Eigenkapital M 131.957 Grundstücken 85.600 0822Hypotheken 25.000 033 Betriebs- u. 171 Verbindl. aus Lieferun- Gesch.Ausst. 3.600 gen und Leistungen 24.683 0331 Geringw. WG 2 176 Wechselverb. 5.800 101 Forderungen aus Liefe- 191 Verbindl. aus Steuern 697 rungen und Leistungen 16.402 192 Verbindl. im Rahmen 113 Sonst. Ford. 2.435 der sozialen Sicherheit 360 1310 Bank 7.823 1311 Sparkasse 2.427 151 Kasse 858 1530 Besitzwechsel 9.350 31 Waren 60.000 188.497 188.497 Übungsaufgabe 5: Buchung auf Abschlussübersicht (OHG) Die Großhandelsgesellschaft Theodor Abel OHG, die aus den drei Gesellschaftern Abel, Bauer und Czack besteht, weist in der Abschlussübersicht für das Geschäftsjahr 07 (S. 770 ff.) die Eröffnungsbilanz vom 1. 1. 07 sowie die während des Geschäftsjahres 07 getätigten Umsätze (Summenzugänge) aus. Bei den Jahresabschlussarbeiten sind folgende Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Abschlussübersicht noch zu berücksichtigen (USt-Satz betrage vereinfachend einheitlich 10 %):

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.