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Ergänzende Literatur in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 664 - 665

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_664

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
14 Erfolgsverbuchung und Rechtsform644 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 644 Status: Imprimatur (2) Gewinnverwendung: 930 Gewinnverwendungskonto 400.000 an 0634 1930 1931 0010 0011 Andere Gewinnrücklagen Verbindl. geg. Gesellschaftern (Gewinnanteil A) Verbindl. geg. Gesellschaftern (Gewinnanteil D) Eingeforderte ausstehende Einlagen von B Eingeforderte ausstehende Einlagen von C 100.000 150.000 50.000 50.000 50.000 91 Eröffnungsbilanz 930 Gewinnverwendungskonto 3.400.000 3.900.000 (1 c) (2) 400.000 400.000 (1 a) (1 a) 400.000 50.000 (1 c) (1 b) 200.000 50.000 (1 d) 4.000.000 4.000.000 (1 c) 1930 Gewinnanteil A 0010 Eingeforderte ausstehende Einlagen von B 150.000 (2) (1 c) 50.000 50.000 (2) 1931 Gewinnanteil D 0011 Eingeforderte ausstehende Einlagen von C 50.000 (2) (1 d) 50.000 50.000 (2) 0634 AndereGewinnrücklagen 200.000 (1 b) 100.000 (2) Ergänzende Literatur zu: 14 Erfolgsverbuchung und Rechtsform Bähr/Fischer-Winkelmann, Buchführung, S. 45–53, 231–232, 244–255 Coenenberg/Haller/Schultze, Jahresabschluss, S. 543–589 Engelhardt/Raffée/Wischermann, Buchhaltung, S. 172–186 Hense, Stille Gesellschaft, S. 1–310 Raiser/Veil, S. 5–7, 791–799 Wöhe/Kußmaul, Buchführung, S. 91–108 Wörner, Handels- und Steuerbilanz, S. 215–233 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 645 Status: Imprimatur 15 Organisation der Buchführung Dieses Kapitel führt zurück zu den Grundlagen der Buchführung, wie sie in Kapitel 1 dargestellt wurden: Es behandelt die organisatorische und technische Ausgestaltung der Finanzbuchführung und ergänzt damit die Ausführungen zur formellen und materiellen Ordnungsmäßigkeit (vgl. Teil A, Kap. 1, S. 15 ff.). Inhaltlich wird zunächst als Grundlage die historische Entwicklung der Buchführungsformen und -techniken (Abschn. 15.1) aufgezeigt. Danach werden die Bestandteile der Buchführung (Abschn. 15.2), alternative Systeme und Formen der Buchführung (Abschn. 15.3 und 15.4) sowie die Techniken der Buchführung (Abschn. 15.5) dargestellt. Die Anordnung des Kapitels an dieser Stelle erscheint deshalb sinnvoll, weil die Darstellung einer organisatorischen Ausgestaltung stets die Kenntnis ihrer inhaltlichen Aufgaben und Ausfüllung voraussetzt. 15.1 Historische Entwicklung der Buchführungsformen und Buchführungstechniken Durch § 238 Abs. 1 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, „Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen“ (ausgenommen von der Buchführungspflicht sind Einzelkaufleute, die die Bedingung des § 241a Abs. 1 HGB erfüllen). Wie nun „die Lage seines Vermögens“ ersichtlich zu machen ist, darüber gibt es eine Reihe von Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften (vor allem die §§ 238 bis 289a HGB sowie verschiedene rechtsform- und steuerspezifische Regelungen); über die Methodik „Bücher zu führen“, über das „Wie“ der Buchführung existieren aber keine bzw. lediglich allgemein gehaltene Grundsätze. Ein bestimmtes Buchführungssystem ist daher nicht vorgeschrieben (R 5.2 Abs. 2 EStR). Es bleibt deshalb weitgehend dem „Kaufmannsbrauch“ sowie der technischen Entwicklung überlassen, gemäß welcher Methodik Buchführung betrieben wird. Die ersten, derzeit bekannten Buchführungstechniken finden sich (lange vor Kodifizierung der Buchführungspflicht durch § 238 Abs. 1 HGB) vor mehr als 5000 Jahren in den Tontafeln der Sumerer, die als Aufzeichnungen über Bierund Brotlieferungen sowie als Vermögensverzeichnisse interpretiert werden. Sicherlich beinhalten auch die steinernen Darstellungen der Babylonier, die Pergamentschriften der Ägypter sowie die zu Knoten geknüpften Schnüre der Inkas (sog. Quipus) neben religiösen Erzählungen auch Aufzeichnungen über „Handelsgeschäfte und die Lage des Vermögens“. Mit Wachs bestrichene Holztafeln und Papyri aus dem Altertum werden heute als Merkposten über Lieferungen und Bestände an Brot, Wein oder Öl und damit ebenso als primitive

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.