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5.2 Partizipationsgeschäfte in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 193 - 198

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_193

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
5.2 Partizipationsgeschäfte 173 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 173 Status: Imprimatur 5.2 Partizipationsgeschäfte Verbinden sich rechtlich und wirtschaftlich selbständige Unternehmen zur zeitlich begrenzten Erfüllung und Bewältigung von Teilaufgaben größerer, den Rahmen eines der beteiligten Unternehmen übersteigender Geschäfte, so kann dies in der Form der Partizipations- oder Gelegenheitsgesellschaft erfolgen. Der Hauptzweck derartiger Partizipationen oder Konsortien ist, neben der dadurch erst möglichen Geschäfts- und Arbeitsteilung, vor allem in der Risikostreuung und der Erweiterung der Kapitalbasis zu sehen; sie sind damit weder auf spezifische Aufgaben noch auf bestimmte Wirtschaftszweige beschränkt und können in allen Branchen, wie Handel, Industrie, Banken und Versicherungen, auftreten. Dennoch bilden häufig Warengeschäfte den Anlass zur Begründung solcher Zusammenschlüsse. Aufgrund der zeitlichen Begrenztheit und der Anforderungen an Vereinbarungsflexibilität sowie Anpassungsfähigkeit solcher Unternehmensverbindungen wird selten die Rechtsform einer Personenhandels- oder Kapitalgesellschaft, sondern vielmehr die der Gesellschaft bürgerlichen Rechts gewählt (§§ 705–740 BGB). 5.2.1 Das Metageschäft Eine spezielle Form der Partizipation stellt die Metaverbindung dar, bei der sich wenigstens zwei beteiligte Unternehmen, die Metisten, zur gemeinsamen Abwicklung einer unbestimmten Anzahl gleichartiger Geschäfte auf gemeinsame Rechnung zusammenfinden. Jeder Metist schließt nach außen Verträge im eigenen Namen ab und erwirbt selbst das Eigentum an den gekauften Waren, so dass kein Gesellschaftsvermögen entsteht. Da die Gesellschaft zudem ohne Betrieb, Firma und eigene Rechtsfähigkeit auskommt, erscheint sie als reine Innengesellschaft mit der Folge, dass die zwischen den Metisten getätigten Umsätze ebenso wie deren Außenumsätze steuerbar sind. Die sich aus den gemeinsam vereinbarten Geschäften ergebenden Aufwendungen und Erträge werden untereinander aufgeteilt, wobei prinzipiell jede beispielsweise an Kapital- und Risikoanteilen orientierte Zurechnung denkbar und möglich ist. Die Verbuchung der aus dem Metageschäft resultierenden Geschäftsvorfälle übernimmt normalerweise der federführende Metist (Metaführer). Wareneinkäufe und Bezugsaufwendungen aus dem Metageschäft werden dann auf einem Metawareneinkaufskonto, Warenverkäufe auf einem Metawarenverkaufskonto erfasst. Ein besonderes Metaabrechnungskonto dient sowohl der Verbuchung der durch das Metageschäft verursachten Aufwendungen als auch der Aufnahme des Warenrohgewinns nach Abschluss der Geschäfte. Über dieses Konto erfolgt auch die endgültige Abrechnung der Metisten. Zur Kontrolle der gegenseitigen Schuldverhältnisse unterhält jeder Metist ein Metisten-(Kontokorrent-) Konto, das entweder als Forderungs- oder als Schuldkonto erscheint. 5 Sonderfälle des Warenverkehrs174 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 174 Status: Imprimatur Beispiel: Die beiden Großhändler X und Y gehen eine Metaverbindung ein, bei der X als Metaführer fungiert. Er erhält dafür vorab 5 % des Gewinns; der restliche Gewinn wird im Verhältnis 1 : 1 aufgeteilt. Geschäftsvorfälle: 1) X kauft Metawaren gegen Bankscheck: 20.000 + 10 % USt 2) X bezahlt Frachtkosten bar: 500 + 10 % USt 3) Metist Y überweist 10.000 auf das Bankkonto von X 4) X verkauft Metawaren für 15.000 + 10 % USt gegen Bankscheck 5) X bezahlt Versandspesen bar: 200 + 10 % USt 6) Y verkauft restliche Metawaren für 10.000 + 10 % USt 7) X bezahlt für Metaaufwand 300 + 10 % USt bar 8) X rechnet ab, teilt den Metaerfolg auf und überweist den Y zustehenden Restbetrag. Buchungen des Metaführers X: 1) Metawareneinkauf Vorsteuer 20.000 2.000 an Bank 22.000 2) Metawareneinkauf Vorsteuer 500 50 an Kasse 550 3) Bank 10.000 an Metistenkonto 10.000 4) Bank 16.500 an Metawarenverkauf Mehrwertsteuer 15.000 1.500 5) Metaabrechnung Vorsteuer 200 20 an Kasse 220 6) Metistenkonto 11.000 an Metawarenverkauf Mehrwertsteuer 10.000 1.000 7) Metaabrechnung Vorsteuer 300 30 an Kasse 330 8) – Abschluss der Metawarenkonten: a) Metawarenverkauf 20.500 an Metawareneinkauf 20.500 b) Metawarenverkauf 4.500 an Metaabrechnung 4.500 – Abschluss des Metaabrechnungskontos (Ermittlung des Warenrohgewinns): Metaabrechnung: Gewinn 4.000 5 % Vorabgewinn 200 Restgewinn 3.800 Verteilungsschlüssel 1 : 1 1.900 c) Metaabrechnung 4.000 an GuV Metistenkonto 2.100 1.900 – Überweisung des Y zustehenden Restbetrags: d) Metistenkonto 900 an Bank 900 Metawareneinkauf Metawarenverkauf (1) 20.000 20.500 (8 a) (8 a) 20.500 15.000 (4) (2) 500 (8 b) 4.500 10.000 (6) 20.500 20.500 (8 a) 25.000 25.000 (8 a) 5.2 Partizipationsgeschäfte 175 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 175 Status: Imprimatur Bank Metistenkonto (3) 10.000 22.000 (1) (6) 11.000 10.000 (3) (4) 16.500 900 (8 d) (8 d) 900 1.900 (8c) 11.900 11.900 ( Metaabrechnung Kasse (5) 200 4.500 (8 b) 550 (2) (7) 300 220 (5) (8 c) 4.000 330 (7) 4.500 4.500 ( Mehrwertsteuer Vorsteuer 1.500 (4) (1) 2.000 1.000 (6) (2) 50 (5) 20 (7) 30 GuV 2.100 (8 c) (Vgl. hierzu die Anlage zu Teil A: Übungsaufgabe 2). 5.2.2 Das Konsortialgeschäft Auch der Zusammenschluss mehrerer Unternehmen zu einem Konsortium geschieht zum Zwecke der gemeinsamen Abwicklung einzelner, die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens bezüglich Kapitalausstattung und Risikobereitschaft i. d. R. übersteigender Rechtsgeschäfte oder Vorhaben. Auch hierbei handelt es sich um eine nur vorübergehende Verbindung in Form der meist als BGB-Gesellschaft begründeten Gelegenheitsgesellschaft. Bekannt sind diese Zusammenschlüsse vor allem als Emissionskonsortien der Banken und als sog. Arbeitsgemeinschaften mehrerer Bauunternehmen zur Bewältigung umfangreicher Bauprojekte. Die Aufgabenkoordination unter den Gesellschaftsmitgliedern (Konsorten) übernimmt ein meist durch seinen Geschäftsanteil prädestinierter Konsortialführer, dem neben der allgemeinen Geschäftsführungsfunktion insbesondere das Konsortialrechnungswesen und damit die buchtechnische Geschäftsabwicklung obliegt. Der Konsortialführer erhält für diese zusätzliche Leistung entweder eine Provision oder einen Vorausanteil am Gewinn des Konsortialgeschäfts, der ansonsten nach dem Beteiligungsverhältnis an die Konsorten verteilt wird, sofern nicht spezifische Verteilungsregelungen greifen. Mit dem Abschluss des Konsortialgeschäfts wird das Konsortium aufgelöst. Seiner großen Bedeutung wegen wird im Folgenden exemplarisch der Fall einer Aktienemission in seiner buchtechnischen Behandlung dargestellt. Analog ist der Fall einer Anleihenemission zu behandeln. Grundsätzlich sind verschiedene Emissionsverfahren möglich, die sich hinsichtlich der Festlegung des für den Emittenten maßgebenden Emissionspreises und, damit zusammenhängend, der Funktion des Finanzintermediärs bzw. des Emissions-Konsortiums unterschei- 5 Sonderfälle des Warenverkehrs176 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 176 Status: Imprimatur den (vgl. hierzu Fischer, Emissionsgeschäft, S. 945–963). So kann zwischen Emittent und Konsortium ein Festpreis und damit ein garantierter Emissionserlös vereinbart werden. In diesem Fall trägt das Konsortium das Platzierungsrisiko, da es die Aktien bei einer Änderung der Marktverhältnisse u. U. nicht mehr (vollständig) zum angestrebten Platzierungs- bzw. offiziellen Verkaufspreis unterbringen kann. Das Konsortium übernimmt dabei sowohl eine Begebungs- als auch eine Underwriting-Funktion. Bei Letzterer kann es sich um die Verpflichtung handeln, nicht sofort abgesetzte Aktien zu übernehmen – quotal für jeden Konsorten –, oder es werden den Konsorten bereits zu Beginn verschiedene Quoten zur Platzierung zugewiesen. Die Übernahmeverpflichtung kann in der Weise erfolgen, dass die Banken des Konsortiums das Emissionsvolumen in ihren Eigenbestand übernehmen. In diesem Fall wird das gesamte Aktienpaket auf die Konsorten verteilt, die jeweils juristisches und wirtschaftliches Eigentum an den ihnen zugeteilten Aktien erwerben. Dem Eigentumsübergang folgt die buchmäßige Erfassung der erworbenen Aktien in entsprechenden Bestandskonten der Konsorten wie bei einem gewöhnlichen Aktienkauf, wobei aus Übersichtlichkeitsgründen ggf. spezielle Konten eingerichtet werden. Übernehmen die beteiligten Banken das Aktienpaket demgegenüber nicht in ihren Eigenbestand, bleibt der Emittent zunächst weiterhin in der Verfügungsmacht über die Aktien und im Besitz der mit ihnen verbundenen Rechte. Auch wenn aufgrund der Underwriting-Vereinbarung das Preisrisiko auf das Konsortium übergeht, ist noch davon auszugehen, dass der Emittent im wirtschaftlichen Eigentum des zu emittierenden Aktienpaketes bleibt (zu den Kriterien für die Zuordnung wirtschaftlichen Eigentums vgl. Teil A, Abschn. 10.1, S. 364 ff., sowie Adler/Düring/Schmaltz, Rechnungslegung, § 246 HGB, Rn. 263; Förschle/Kroner, Bilanzkommentar § 246 HGB, Rn. 5 ff.). Folglich ist das Aktienpaket auch nicht in Bestandskonten der Konsorten zu übernehmen; allenfalls kommt eine Verbuchung im Rahmen einer Nebenbuchhaltung, z. B. auf einem Treuhand-Konto, in Betracht. Zu beachten ist allerdings, dass aus der Festpreis-Verpflichtung der Konsorten bei im Verlauf der Platzierung sinkenden Kursen ein drohender Verlust aus schwebenden Geschäften resultieren kann, der die Bildung einer Rückstellung nach § 249 Abs. 1 HGB erforderlich macht. Ferner ist die Abnahmeverpflichtung im Anhang unter dem Ausweis der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB zu erfassen. Für Aktienemissionen wird häufig das so genannte Bookbuilding-Verfahren angewandt, bei dem die Platzierungsabsicht des Emittenten bekannt gegeben und potentielle Investoren zur Abgabe von Kaufangeboten aufgefordert werden. Damit wird zwar grundsätzlich ein marktgerechter Platzierungspreis bestimmt, aus Sicht des Emittenten wird dadurch aber auch die Unsicherheit bezüglich des Gesamterlöses aus der Emission gegenüber einer Festpreisvereinbarung erhöht. Das Konsortium trägt bei diesem Emissionsverfahren kein Platzierungsrisiko. Es ist lediglich für die Begebung der Aktien zuständig, wofür es eine Provision erhält. Buchungstechnisch ist vor allem die Emission mit Underwriting von Interesse. Der Konsortialführer richtet dabei ein Konsortialkonto ein, das mit den aus dem Aktienverkauf erzielten Erlösen erkannt wird. Das Konto wird mit sonstigen Aufwendungen aus dem Gemeinschaftsgeschäft belastet. Im Soll ist zudem der an den Emittenten abzuführende Emissionserlös zu buchen, der sich aus der Be- 5.2 Partizipationsgeschäfte 177 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 177 Status: Imprimatur wertung des veräußerten Aktienpaketes mit dem vereinbarten Festpreis ergibt. Der Saldo des Konsortialkontos gibt somit nach vollständiger Platzierung des Emissionsvolumens das Ergebnis des Emissionsgeschäftes aus Sicht des Konsortiums wieder. Die Gegenbuchung zu dem an den Emittenten abzuführenden Betrag erfolgt auf einem Kontokorrentkonto für Vorgänge mit dem Emittenten. Dieses wird durch die Zahlung des Emissionserlöses an den Emittenten ausgeglichen. Für jeden Konsorten wird zudem ein Konsortialanteilskonto geführt, das seinen Leistungsaustausch mit der Gesellschaft widerspiegelt. Für den Fall, dass die Konsorten das Emissionsvolumen in ihren Eigenbestand nehmen, ist ein Aktienbestandszugang mit einem Verbindlichkeitenzugang zu buchen. Beispiel: E besitzt 100 % der Aktien der (noch) nicht börsennotierten XY AG. Um dem Unternehmen eine breitere Basis für zukünftige Finanzmittelaufnahmen zu ermöglichen, wird ein Konsortium, bestehend aus der Hausbank B und den Banken C und D, zur Platzierung von Aktien an der Börse im Gesamtnennwert von 8.000.000 € beauftragt. Der Nennwert einer Aktie beträgt 1 €. Das Konsortium vereinbart einen Festpreis für die Emission des Gesamtpaketes in Höhe von 10.000.000 €. Die Aktien werden in der Folge in verschiedenen Tranchen zu jeweils marktgerechten Kursen verkauft. Die Hausbank erhält als Konsortialführer vorab 10 % des Reingewinnes. Der verbleibende Gewinn entfällt zu 50 % auf die Hausbank und zu jeweils 25 % auf die beiden anderen Banken. Ein etwaiger Verlust wird entsprechend diesen Quoten verteilt. Die Vertragsbedingungen sehen nicht vor, dass die beteiligten Banken das Aktienpaket in ihren Eigenbestand übernehmen. Geschäftsvorfälle: 1) Die Hausbank überweist E als Vorauszahlung 4.000.000. 2) Die Hausbank verkauft Aktien im Nennwert von 5.000.000 zum Kurs von 1,34 €/Aktie. Der Veräußerungserlös geht auf ihrem Kontokorrentkonto ein. 3) Bank C verkauft Aktien im Nennwert von 1.000.000 zum Kurs von 1,40 €/Aktie. 4) Bank D verkauft Aktien im Nennwert von 2.000.000 zum Kurs von 1,38 €/Aktie. 5) Die Hausbank begleicht Verkaufsspesen in Höhe von 6.000 zzgl. 10 % USt per Überweisung. 6) E erhält eine Überweisung in Höhe des Restbetrages von 6.000.000. 7) Die Hausbank ermittelt die Gewinnanteile, rechnet mit E und seinen Geschäftspartnern ab und gleicht die Konsortialkonten aus. Buchungen beim Konsortialführer (ohne Treuhand-Konto): 1) Kontokorrentkonto E 4.000.000 an Bank 4.000.000 2) Bank 6.700.000 an Konsortialkonto 6.700.000 3) Konsortialanteilskonto C 1.400.000 an Konsortialkonto 1.400.000 4) Konsortialanteilskonto D 2.760.000 an Konsortialkonto 2.760.000 5) Konsortialkonto 6.600 an Bank 6.600 Da die Umsätze im Emissionsgeschäft nicht umsatzbesteuert werden (§ 4 Nr. 8 UStG, Abschn. 64 Abs. 2 UStR), ist auch ein Vorsteuerabzug nicht möglich (§ 15 Abs. 2 Nr. 1 UStG). 5 Sonderfälle des Warenverkehrs178 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 178 Status: Imprimatur 6) Kontokorrentkonto E 6.000.000 an Bank 6.000.000 7) a) Konsortialkonto 10.000.000 an Kontokorrentkonto E 10.000.000 b) Konsortialkonto 853.400 an GuV (10 % Vorabgewinn) GuV Konsortialanteilskonto C Konsortialanteilskonto D 85.340 384.030 192.015 192.015 c) Forderungen an C 1.207.985 an Konsortialanteilskonto C 1.207.985 d) Forderungen an D 2.567.985 an Konsortialanteilskonto D 2.567.985 Konsortialkonto Konsortialanteilskonto C (5) 6.600 6.700.000 (2) (3) 1.400.000 192.015 (7 b) (7 a) 10.000.000 1.400.000 (3) 1.207.985 (7 c) (7 b) 853.400 2.760.000 (4) 1.400.000 1.400.000 ( 10.860.000 10.860.000 ( Kontokorrentkonto E Konsortialanteilskonto D (1) 4.000.000 10.000.000 (7 a) (4) 2.760.000 192.015 (7 b) (6) 6.000.000 2.567.985 (7 d) 10.000.000 10.000.000 ( 2.760.000 2.760.000 ( Bank GuV (2) 6.700.000 4.000.000 (1) 85.340 (7 b) 6.600 (5) 384.030 (7 b) 6.000.000 (6) Forderungen an C Forderungen an D (7 c) 1.207.985 (7 d) 2.567.985 5.3 Das Abzahlungs-(Teilzahlungs-)Geschäft Das Abzahlungsgeschäft stellt eine Finanzierungsform mit ausgeprägt akquisitorischer Zwecksetzung dar. Bei Erhalt der Ware hat der Käufer nur eine meist geringe Anzahlung auf den Barzahlungspreis, d. h. den Preis, den der Käufer zu entrichten hätte, wenn bei Warenübergabe der Preis in voller Höhe fällig wäre, zu leisten. Der Restbetrag kann gegen Entgelt (Teilzahlungszuschlag) in mehreren Raten (Teilzahlungen) im Verlauf einer bestimmten Kreditdauer beglichen werden (Teilzahlungsabrede). Im Gegensatz zum finanzierten Abzahlungskauf, bei dem ein Dritter, z. B. eine Bank, als Kreditgeber auftritt, werden bei Abzahlungsgeschäften die abgewickelten Warengeschäfte vom Einzelhändler bzw. Hersteller selbst finanziert. Falls die Kreditvergabe in Ausübung der gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit des Kreditgebers erfolgt, der Kreditnehmer eine natürliche Person ist sowie weitere Bedingungen wie z. B. ein Barpreis von mindestens 200 € erfüllt werden, unterliegen Abzahlungsgeschäfte den §§ 491–504 BGB (bis zum 31. 12. 2001 im Verbraucherkreditgesetz geregelt).

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.