Content

Ergänzende Literatur in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 139 - 140

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_139

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
3.8 Bilanz und Gesamterfolgsrechnung im IFRS Abschluss 119 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 119 Status: Imprimatur Berichtselemente hinweg erkennbar sein (vgl. DP/2008/8, Tz. 2.5 f.). Zu diesem Zweck wird eine konsistente Untergliederung aller Rechenwerke in die Kategorien: business, financing, discontinued operations, income taxes und equity vorgeschlagen. Der Business-Kategorie sollen demnach solche Vermögenswerte und Schulden zugeordnet werden, die der laufenden/gewöhnlichen Geschäftstätigkeit dienen. Die Financing-Kategorie soll demgegenüber nur finanzielle Vermögenswerte und Schulden enthalten, die aus Sicht des Managements der Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens dienen. Ferner sind separate Kategorien für aufgegebene Geschäftsbereiche, Ertragsteuern und Eigenkapital vorgesehen (vgl. DP/2008/8, Tz. 2.19 ff.). Im Mai 2010 veröffentlichten der IASB und das FASB den Exposure Draft „Presentation of Items of Other Comprehensive Income“ (ED/2010/5), den ersten von drei geplanten Exposure Drafts innerhalb der Phase B. Die Boards schlagen in diesem Entwurf vor, das bisherige Wahlrecht zur Anwendung des single- oder des two-statement approach bei der Aufstellung der Gesamtergebnisrechnung (vgl. S. 115) zugunsten eines verpflichtenden gemeinsamen Ausweises der Periodenerfolgsrechnung und der Gesamtergebnisrechnung in einer zusammenhängenden Gesamtergebnisrechnung (single-statement approach) abzuschaffen. Mit der Veröffentlichung der beiden weiteren Exposure Drafts der Phase B, „Discontinued operations“ und „Replacement of IAS 1 and IAS 7“, wird Anfang 2011 gerechnet. Der Abschluss dieser zweiten Phase des Financial Statement Projects wird für Ende 2011 erwartet. Ergänzende Literatur zu: 3 System und Technik der doppelten Buchführung Bieg, Bankbilanzierung, S. 93–126; 321–382 Bieg/Waschbusch, Rechnungslegung, B 900 Coenenberg/Haller/Schultze, Jahresabschluss, S. 3–9; 139–143; 545–547 Efferoth/Horváth, Einführung I, S. 13–88 Eisele, Kontentheorien, Sp. 340–354 Eisele, Systematik, Sp. 205–215 Engelhardt/Raffée/Wischermann, Buchhaltung, S. 12–37 Falterbaum/Bolk/Reiß/Kirchner, Buchführung, S. 83–163 Flasse/Gräve/Hanschmann/Heßhaus, Buchhaltung 1, S. 14–69 Hartmann-Wendels/Pfingsten/Weber, Bankbetriebslehre, S. 801–854 Kafitz/Lindner, Buchführung, S. 23–33 Kosiol, Buchhaltung, S. 113–134 Kosiol, Pagatorische Bilanz, S. 66–83 Pellens/Fülbier/Gassen/Sellhorn, Rechnungslegung, S. 167–181 Scharnweber, Buchführung, S. 29–39 Schmidt, Buchführung, S. 32–44 Stehli, Mathematische Betrachtungen, S. 19–30; 35–55 Wöhe, Bilanz, Sp. 202–211 Wöhe, Bilanzierung, S. 69–77 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 120 Status: Imprimatur 4 Warenverkehr Der Ein- und Verkauf von Waren ist die Hauptaktivität jedes Handelsunternehmens und damit dessen Geschäftsgrundlage. Dementsprechend steht die Verbuchung des Warenverkehrs im Zentrum der Buchführung eines Handelsbetriebes. Im Folgenden sollen zunächst die Grundsachverhalte der Verbuchung des Warenverkehrs für das ungeteilte und für das getrennte Warenkonto beschrieben werden. Da die Umsätze regelmäßig der Umsatzbesteuerung (Mehrwertsteuer = MwSt) unterliegen, wird die Behandlung der Umsatzsteuer in der Buchführung an dieser Stelle angeschlossen; die Verbuchung der Umsatzkorrekturen kann dann bereits unter Einschluss der umsatzsteuerlichen Konsequenzen erfolgen. Die in Kapitel 5 zusammengefassten Sonderfälle des Warenverkehrs stellen die Besonderheiten beim Kommissions-, Partizipations-, Abzahlungs- und Nachnahmegeschäft heraus. 4.1 Das ungeteilte (einheitliche, gemischte) Warenkonto Wird ein einziges Konto zur Abrechnung des Warenverkehrs geführt, dann sind die Geschäftsvorfälle dem Kontenformalismus eines Aktivkontos entsprechend zu verbuchen: der Anfangsbestand und die Zugänge (Einkäufe) im Soll, die Abgänge (Verkäufe) und der Endbestand im Haben. Werden in einer Abrechnungsperiode sämtliche im Anfangsbestand befindlichen und durch Einkäufe hinzugekommenen Waren veräußert, erhält das Warenkonto den Charakter eines Erfolgskontos. Beispiel: (ME = Mengeneinheiten; GE = Geldeinheiten) Soll Warenkonto Haben Anfangsbestand 100 ME zu 2 GE Einkauf 50 ME zu 2 GE Rohgewinn (Saldo) 200 100 150 Verkauf 150 ME zu 3 GE 450 450 450 Der Saldo in Höhe von 150 ist der Warenbruttoerfolg oder Warenrohgewinn (Saldo Habenseite = Rohverlust); er bringt die Preisdifferenz zwischen den Warenanschaffungskosten und dem Warenverkaufspreis zum Ausdruck, sofern alle Waren veräußert sind. Das Warenkonto erscheint unter diesen Voraussetzungen als reines Erfolgskonto. Der Begriff Brutto- bzw. Rohgewinn (Rohverlust) deutet an, dass dieser nur Teil des endgültigen Erfolges sein kann und noch durch

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.