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3.6 Das Kontensystem in:

Wolfgang Eisele, Alois Paul Knobloch

Technik des betrieblichen Rechnungswesens, page 112 - 119

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sonderbilanzen

8. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3784-3, ISBN online: 978-3-8006-4350-9, https://doi.org/10.15358/9783800643509_112

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
3 System und Technik der doppelten Buchführung92 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 92 Status: Imprimatur Aufwandskonto an Gemischtes Bestandskonto (Schluss-)Bilanzkonto an Gemischtes Erfolgskonto Hiermit wird auch einsichtig, warum der Gesetzgeber u. U. bei Führung einer Anlagenkartei auf eine körperliche Bestandsaufnahme verzichtet (s. Teil A, Abschn. 2.3.3, S. 64 f.). Der Nachweis über die Mengenkomponente ist gewöhnlich über die Kartei erbracht, die Wertkomponente (Restwert) kann dagegen erst durch die Saldierung des gemischten Bestandskontos ermittelt werden. Bei den Erfolgskonten mit Bestandsanteil dominiert der Erfolgscharakter. Diese Konten erfassen zwar auch die laufenden Zu- und Abgänge wie ein Bestandskonto, verrechnen aber die Bestandsveränderungen mit uneinheitlichen Preisen (Inhomogenität des Preisgerüsts). Für die Zugänge werden in der Regel die Anschaffungspreise oder die Herstellungskosten in Ansatz gebracht, während die Abgänge mit den Verkaufspreisen bewertet werden (z. B. gemischtes Warenkonto, gemischtes Wertpapierkonto, gemischtes Devisenkonto, Verkauf von Anlagevermögen über dem Buchwert). Zur Abrechnung dieser Konten ist zunächst der Endbestand der Wirtschaftsgüter, bewertet zum Einkaufspreis, durch Inventur zu ermitteln: (Schluss-)Bilanzkonto an Gemischtes Erfolgskonto. Mit der Saldierung wird der Erfolgsteil in das GuV-Konto übertragen: bei Ertrag: Gemischtes Erfolgskonto an GuV-Konto bei Aufwand: GuV-Konto an Gemischtes Erfolgskonto. Darüber hinaus ergeben sich gemischte Erfolgskonten auch dann, wenn im Konto zwar homogen zu einheitlichen Preisen gebucht wird, die Abgänge jedoch nicht gesondert auf diesem Konto erfasst werden (z. B. Aufzeichnung des Anfangsbestands und der Zugänge im Einkaufskonto, Verbuchung der Abgänge jedoch auf einem gesonderten Verkaufskonto). Auch in diesem Fall ist für den Abschluss der Konten eine Inventur unverzichtbar (Beispiele zu gemischten Konten s. S. 120 f. sowie S. 461 f.). 3.6 Das Kontensystem Obwohl die einzelnen Kontenarten wirtschaftliche Größen völlig verschiedenen Charakters, nämlich Real- und Nominalgüter als Aktiva (Vermögen), abstrakte Anfangsbestand + Zugänge Saldo: Wertzuwachs S HGem. Erfolgskonto ./. Abgänge ./. Endbestand lt. Inventur Saldo: Wertminderung Aktiva S HBilanzkonto Aufwand S HGuV-Konto Ertrag 3.6 Das Kontensystem 93 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 93 Status: Imprimatur Wertbestände als Passiva (Kapital), Erfolgsvorgänge als periodisierte Aufwendungen und Erträge sowie Ergebnisse oder Erfolge als Gewinn und Verlust, verbuchen, sind sie doch stets auf ihren Ausgangspunkt, die Bilanz, zurückzuführen. Die beherrschende Gültigkeit der Bilanzgleichung auch für jedes einzelne Konto erlaubt durch die Zusammenfassung sämtlicher Kontensalden jederzeit die Ableitung einer (Schluss-)Bilanz. Die Verbindung der einzelnen Konten zum Kontensystem macht die Abbildung auf S. 94 deutlich. Sie symbolisiert zugleich den Gang des Abschlusses von der Eröffnungs- zur Schlussbilanz. Mit der Systematik des Kontenzusammenhangs wird verdeutlicht, dass zwischen (Schluss-)Bilanzkonto und GuV-Konto eine zwangsläufige, dem doppischen System inhärente Verbindung besteht. (Schluss-)Bilanzkonto und GuV-Konto müssen unabhängig voneinander als abschließenden Saldo den gleichen Gewinn bzw. Verlust ausweisen. Der Formalaufbau der Doppik, dass nämlich bei jedem erfolgswirksamen Vorfall sowohl ein Erfolgs- als auch ein Bestandskonto angesprochen wird, ermöglicht somit die Erfolgsermittlung in zweifacher Weise: als Aufwands- und Ertragsvergleich und als Eigenkapitalbzw. Reinvermögensvergleich (s. Teil A, Abschn. 3.1 und 3.4.1, S. 74 ff., 85 ff.). Da die Erfolgskonten als Vorkonten des Eigenkapitals fungieren, erscheint der Aufwands- und Ertragsvergleich als Bestandteil des (Eigen-)Kapitalvergleichs. Die Bilanzgleichung wird evident mit dem Übertrag des Erfolgspostens vom GuV-Konto in die Bilanz, mit dem alle Konten, auch die Bilanz selbst, saldiert sind. Auch aus dieser Sicht wird transparent, dass der Kontenzusammenhang als geschlossenes System einer „bewegten“ Bilanz aufgefasst werden kann. Übungsbeispiel: Buchung auf Bestands und Erfolgskonten mit Konten eröffnung und abschluss Die Eröffnungsbilanz der Möbeleinzelhandelsfirma Franz Knorz weist zum 1. 1. 20. . folgende Anfangsbestände aus: Vermögen: Betriebs und Geschäftsausstattung (BGA) 16.000; Warenvorräte 40.000; Kundenforderungen 12.000; Bankguthaben 8.000; Kasse 4.000; Schulden: Lieferantenverbindlichkeiten 20.000; Darlehensschulden 10.000. Für nachstehende Geschäftsvorfälle sind die Buchungssätze zu bilden und ist der Abschluss zu erstellen (Der Übersichtlichkeit wegen wird auf die Berücksichtigung von Umsatzsteuer verzichtet; vgl. hierzu Teil A, Abschn. 4.4, S. 124 ff.). Geschäftsvorfälle (Buchung auf T Konten): 1. Tauschvorgänge a) Veränderung von Vermögensbestandskonten (Aktivtausch): (1) Kunde überweist zum Ausgleich einer Forderung 6.000 (2) Anschaffung eines betrieblich genutzten Pkw; der Kaufpreis wird überwiesen 8.600 (3) Kundenakzept über eine im Bestand enthaltene Forderung 4.000 (4) Barabhebung bei der Bank 1.400 b) Veränderung von Schuldbestandskonten (Passivtausch): (5) Umwandlung einer Lieferantenverbindlichkeit in eine Darle hensschuld 6.000 (6) Akzept über eine bestehende Lieferantenverbindlichkeit 2.000 3 System u n d Tech n ik d er d o p p elten B u ch fü h ru n g 94 V ah len s H and bücher – E isele/K nobloch – Tech n ik des betrieblichen R ech nu ngsw esen s (8. A u fl.) – H ersteller: Frau D eu ringer Stand: 05.07.2011 Seite 94 Statu s: Im prim atu r Anfangsbestand + Zugang Soll (Symbole: EB = Eröffnungsbilanz; SB = Schlussbilanz, GuV = Gewinn- und Verlustrechnung (Erfolgsrechnung); EK = Eigenkapital; PE = Privatentnahme; PL = Privateinlage; S = Saldo) HabenAktivkonto Bestandskonten Gemischte Konten Erfolgskonten Aufwendungen ./. Abgang S: Endbestand Fremdkapital Eigenkapital Soll HabenEB-Konto Vermögen Vermögen Aktiva PassivaEB Fremdkapital Eigenkapital ./. Abgang S: Endbestand Soll HabenPassivkonto Anfangsbestand + Zugang Anfangsbestand + Zugang Soll Haben ./. Abgang ./. Wertminderung S: Endbestand Gemischtes Bestandskonto Anfangsbestand + Zugang S: Wertzuwachs Soll Haben (./. Abgang) ./. Endbestand lt. Inventur S: Wertminderung Gemischtes Erfolgskonto Aufwand Soll Haben S: Wertminderung Erträge S: Wertzuwachs Soll Haben Ertrag Vermögen Soll HabenSB-Konto EK: Anfangsbestand + PL (-PE) + Gewinn (-Verlust) = Endbestand Fremdkapital Privatentnahme S: EK + Soll HabenPrivatkonto Privateinlage S: EK – Aufwand S: Gewinn Soll HabenGuV-Konto Ertrag S: Verlust Vermögen Aktiva PassivaSB Eigenkapital Fremdkapital Systematik des Kontenzusammenhangs 3.6 Das Kontensystem 95 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 95 Status: Imprimatur 2. Bilanzverlängerung – Bilanzverkürzung a) Erfolgsunwirksame Vorgänge: (7) Kauf von Waren auf Ziel 14.600 (8) Überweisung an Lieferanten 3.200 (9) Überweisung des Tilgungsanteils eines Darlehens 200 (10) Bareinlösung des Akzepts aus Geschäftsvorfall (6) 2.000 (11) Abhebung durch Geschäftsinhaber für Eigenbedarf 2.600 (12) Erstattung zu viel bezahlter Einkommensteuer durch Überweisung vom Finanzamt 800 b) Erfolgswirksame Vorgänge: (13) Überweisung der Geschäftsmiete 2.800 (14) Barauszahlung von Gehalt 3.100 (15) Überweisung des Zinsanteils eines Darlehens 700 (16) Verkauf von Waren auf Ziel 30.000 (17) Diskontierung von Besitzwechsel, Geschäftsvorfall (3); Diskont 100 (18) Kundenüberweisung für Forderung über unter Abzug von 5 % Skonto 14.000 (19) Ausgleich von Lieferantenverbindlichkeiten über unter Abzug von 3 % Skonto 10.000 (20) Verkauf von Waren gegen Barzahlung 8.000 Abschlussangaben Inventurbestand Waren 36.000 Inventurbestand Kasse 8.200 Abschreibungen auf Betriebs und Geschäftsausstattung 2.400 Alle übrigen Inventurbestände stimmen mit den Buchbeständen überein. Lösung: Buchungssätze 1. Eröffnungsbuchungen (a) Betriebs und Geschäfts ausstattung (BGA) 16.000 an Eröffnungsbilanzkonto (EBK) 16.000 (b) Warenvorräte 40.000 an EBK 40.000 (c) Forderungen 12.000 an EBK 12.000 (d) Bank 8.000 an EBK 8.000 (e) Kasse 4.000 an EBK 4.000 (f) EBK 50.000 an Eigenkapital (EK) 50.000 (g) EBK 10.000 an Darlehen 10.000 (h) EBK 20.000 an Lieferantenverbindlichkeiten 20.000 2. Laufende Buchungen (1) Bank 6.000 an Forderungen 6.000 (2) BGA 8.600 an Bank 8.600 (3) Besitzwechsel 4.000 an Forderungen 4.000 (4) Kasse 1.400 an Bank 1.400 3 System und Technik der doppelten Buchführung96 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 96 Status: Imprimatur (5) Lieferantenverbindlich keiten 6.000 an Darlehen 6.000 (6) Lieferantenverbindlich keiten 2.000 an Schuldwechsel 2.000 (7) Warenvorräte (Waren einkauf) 14.600 an Lieferantenverbindlichkeiten 14.600 (8) Lieferantenverbindlich keiten 3.200 an Bank 3.200 (9) Darlehen 200 an Bank 200 (10) Schuldwechsel 2.000 an Kasse 2.000 (11) Privatkonto 2.600 an Bank 2.600 (12) Bank 800 an Privatkonto 800 (13) Mietaufwand 2.800 an Bank 2.800 (14) Lohn und Gehalt 3.100 an Kasse 3.100 (15) Zinsaufwand 700 an Bank 700 (16) Forderungen 30.000 an Umsatzerlöse 30.000 (17) Bank Diskontaufwand 3.900 100 an Besitzwechsel 4.000 (18) Bank Skontoaufwand 13.300 700 an Forderungen 14.000 (19) Lieferantenverbindlich keiten 10.000 an Bank Skontoertrag 9.700 300 (20) Kasse 8.000 an Umsatzerlöse 8.000 3. Abschlussbuchungen a) Abschluss der gemischten Konten (a1) Schlussbilanzkonto (SBK) 36.000 an Warenvorräte (lt. Inventur) 36.000 (a2) Gewinn und Verlustkon to (GuV) 18.600 an Warenvorräte (Bruttoab schluss) 18.600 (a3) SBK 8.200 an Kasse (lt. Inventur) 8.200 (a4) GuV (sonst. betr. Auf wand aus Kassenfehl betrag) 100 an Kasse 100 (a5) GuV (Abschreibungen auf BGA) 2.400 an BGA 2.400 (a6) SBK 22.200 an BGA 22.200 b) Abschluss der reinen Erfolgskonten (b1) GuV 2.800 an Mietaufwand 2.800 (b2) GuV 3.100 an Lohn und Gehalt 3.100 (b3) GuV 800 an Zins und Diskont 800 (b4) GuV 700 an Skontoaufwand 700 (b5) Umsatzerlöse 38.000 an GuV (Bruttoabschluss) 38.000 (b6) Skontoertrag 300 an GuV 300 c) Abschluss des GuV Kontos und des Privatkontos (c1) GuV 9.800 an Eigenkapital 9.800 (c2) GuV 1.800 an Privat 1.800 3.6 Das Kontensystem 97 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 97 Status: Imprimatur d) Abschluss der reinen Bestandskonten (d1) SBK 18.000 an Forderungen 18.000 (d2) SBK 2.800 an Bank 2.800 (d3) Eigenkapital 58.000 an SBK 58.000 (d4) Darlehen 15.800 an SBK 15.800 (d5) Lieferantenverbindlich keiten 13.400 an SBK 13.400 (Kontendarstellung vgl. S. 98 f.) Da ein gemischtes Warenkonto in der Praxis üblicherweise nicht vorkommt und dieses auch theoretisch wenig sinnvoll erscheint, wurden Wareneinkauf und Warenverkauf auf getrennten Konten erfasst (vgl. dazu Teil A, Abschn. 4.1 und 4.2, S. 120 ff.). Die aus dem Schlussbilanzkonto außerhalb des Kontenzusammenhangs abzuleitende Schlussbilanz zum 31. 12. 20. . zeigt das am Gliederungsprinzip des § 266 HGB orientierte Bild des Bilanzausweises auf S. 75 f.. Der Erfolg wird zweifach ermittelt: durch Aufwands- und Ertragsvergleich der Erfolgsrechnung: Ertrag 38.300 – Aufwand 28.500 = Gewinn 9.800 sowie durch Bestands-(Vermögens-, Eigenkapital-)Vergleich der Bilanz: EKe 58.000 – EKa 50.000 + PE 2.600 – PL 800 = G 9.800. Der Inhalt des Eigenkapitalkontos wird zur Aufzeichnung der (Eigen-)Kapitalentwicklung auch in Staffelform dargestellt und meist in einer Vorspalte der Bilanz ausgewiesen (Steuerbilanz). Die Kapitalentwicklung laut vorstehendem Beispiel stellt sich wie folgt dar: EKa 50.000 – PE 2.600 + PL 800 + G 9.800 = EKe 58.000 3 System und Technik der doppelten Buchführung98 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 98 Status: Imprimatur Lösung: Hauptbuch (T Konten) Eröffnungs und Abschlusskonten Bestandskonten Aktivkonten Aktiva Eröffnungsbil. z. 1. 1. 20 . . Passiva BGA Waren Ford. Bank Kasse 16.000 40.000 12.000 8.000 4.000 Eigenkap. Darlehen Verbindl. 50.000 10.800 20.000 80.000 80.000 Soll EBK Haben (f) Eigenkap. (g) Darlehen (h) Verbindl. 50.000 10.000 20.000 BGA Waren Ford. Bank Kasse 16.000 (a) 40.000 (b) 12.000 (c) 8.000 (d) 4.000 (e) 80.000 80.000 Soll GuV Konto Haben (a2) Wa. Einkauf (a4) sonst.betr. Aufw. (a5) Abschr. (b1) Miete (b2) Lohn u. Geh. (b3) Zins u. Disk. (b4) Skonto (c1) Gew. (EK) 18.600 100 2.400 2.800 3.100 800 700 9.800 Umsatz Erl. Skonto 38.000 (b5) 300 (b6) 38.300 38.300 (b6) Soll SBK z. 31. 12. 20.. Haben (a1) Waren (a3) Kasse (a6) BGA (d1) Ford. (d2) Bank 36.000 8.200 22.200 18.000 2.800 Eigenkap. Darlehen Verbindl. 58.000 (d3) 15.800 (d4) 13.400 (d5) 87.200 87.200 (b6) S BGA H (a) EBK (2) Bank 16.000 8.600 GuV SBK 2.400 (a5) 22.200 (a6) 24.600 24.600 (b6) S Warenvorräte ( einkauf) H (b) EBK (7) Verbindl. 40.000 14.600 SBK GuV 36.000 (a1) 18.600 (a2) 54.600 54.600 (b6) S Forderungen H (c) EBK (16) Umsatz Erl. 12.000 30.000 Bank Besitz wechsel Bank u. Skonto SBK 6.000 (1) 4.000 (3) 14.000 (18) 18.000 (d1) 42.000 42.000 S Bank H (d) EBK (1) Ford. (12) Privat (17) Besitz wechsel (18) Ford. 8.000 6.000 800 3.900 13.300 BGA Kasse Verbindl. Darlehen Privat Miete Zins Verbindl. SBK 8.600 (2) 1.400 (4) 3.200 (8) 200 (9) 2.600 (11) 2.800 (13) 700 (15) 9.700 (19) 2.800 (d2) 32.000 32.000 S Kasse H (e) EBK (4) Bank (20) Umsatz Erl. 4.000 1.400 8.000 Schuld wechsel Lohn u. Geh. SBK GuV 2.000 (10) 3.100 (14) 8.200 (a3) 100 (a4) 13.400 13.400 S Besitzwechsel H (3) Ford. 4.000 Bank u. Diskont 4.000 (17) 4.000 4.000 3.7 Bilanz und Gewinn und Verlust Schemata 99 Vahlens Handbücher – Eisele/Knobloch – Technik des betrieblichen Rechnungswesens (8. Aufl.) – Hersteller: Frau Deuringer Stand: 05.07.2011 Seite 99 Status: Imprimatur Bestandskonten Passivkonten Erfolgskonten Aufwandskonten S Eigenkapital H (c2) Privat (d3) SBK 1.800 58.000 EBK GuV 50.000 (f) 9.800 (c1) 59.800 59.800 (b6) S Darlehen H (9) Bank (d4) SBK 200 15.800 EBK Verbindl. 10.000 (g) 6.000 (5) 16.000 16.000 (b) S Lieferantenverbindlichkeiten H (5) Darlehen (6) Schuld wechsel (8) Bank (19) Bank u. Skonto (d5) SBK 6.000 2.000 3.200 10.000 13.400 EBK Waren 20.000 (h) 14.600 (7) 34.600 34.600 (b6) S Schuldwechsel (Akzepte) H (10) Kasse 2.000 Verbindl. 2.000 (6) 2.000 2.000 (6) S Privat H (11) Bank 2.600 Bank Eigen kapital .800 (12) 1.800 (c2) 2.600 2.600 S Miete H (13) Bank 2.800 GuV 2.800 (b1) 2.800 2.800 (b6) S Lohn und Gehalt H (14) Kasse 3.100 GuV 3.100 (b2) 3.100 3.100 (b6) S Zins und Diskont H (15) Bank (17) Besitz wechsel 700 100 GuV 800 (b3) 800 800 (b6) S Skontoaufwand H (18) Ford. 700 GuV 700 (b4) 700 700 (b6) Ertragskonten Umsatzerlöse S (Verkaufsertrag) H (b5) GuV 38.000 Ford. Kasse 30.000 (16) 8.000 (20) 38.000 38.000 S Skontoertrag H (b6) GuV 300 Verbindl. 300 (19) 300 300 (b6) 3.7 Bilanz und Gewinn und Verlust Schemata von Kredit und Finanzdienstleistungsinstituten sowie von  Versicherungsunternehmen Die Geschäftstätigkeit von Kreditinstituten und Versicherungen weicht von derjenigen der Industrie- und Handelsunternehmen deutlich ab. Die starke Fokussierung auf den finanziellen Bereich beeinflusst zwangsläufig die Ausgestaltung des Jahresabschlusses von Unternehmen dieser Branchen. Neben den die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§§ 264–289a HGB) ergänzenden (Bewertungs-)Vorschriften nach §§ 340 ff. (Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute) und 341 ff. (Versicherungsunternehmen) HGB ergeben sich

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References

Zusammenfassung

Ein wahrer Klassiker zum betrieblichen Rechnungswesen.

"Der 'Eisele/Knobloch' gehört mit Sicherheit zum besten, was es auf dem Lehrbuchmarkt zu diesem Thema gibt."

in: Studium 90/2012

Die »Technik des betrieblichen Rechnungswesen« war und ist ein Gesamtwerk:

Es umfasst das betriebliche Rechnungswesen in der Breite ausgehend vom handels- und steuerrechtlichen Einzelabschluss und den dafür einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS), über die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu den Sonderfällen der Bilanzierung und in der Tiefe von der Auslegung der abstrakten Bilanzierungsnormen durch Rechtsprechung, Verwaltung und Schrifttum bis hin zum grundlegenden Buchungssatz.

"Das Werk vermittelt umfassendes anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und fordert die Fähigkeit zur selbstständigen Problemlösung."

in: Controller Magazin 1/2012

"Das knapp 1.500 Seiten dicke Lehrbuch ist auch in der 8. Auflage ein Gesamtwerk: Es deckt konsequent alles ab, was man als Student wissen muss, wenn man sich auf das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. [...] Am bewährten didaktischen Konzept hat sich auch bei der Neuauflage nichts geändert: Durch die anwendungs- sowie praxisbezogene Wissensvermittlung wird der Leser schnell zum Profi auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens."

in: Studium 90/2012

Beste Autoren-Kompetenz

Prof. Dr. Wolfgang Eisele war Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Alois Paul Knobloch ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, an der Universität des Saarlandes.