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Kontrollfragen zum 1. Teil in:

Klaus Herdzina, Stephan Seiter

Einführung in die Mikroökonomik, page 56 - 58

11. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8006-3630-3, ISBN online: 978-3-8006-4346-2, https://doi.org/10.15358/9783800643462_56

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42 1. Teil: Grundlagen Kontrollfragen zum 1. Teil 1. Erläutern Sie die Begriffe Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage und Konsum und stellen Sie die jeweiligen Zusammenhänge dar. 2. Inwieweit ist der Aussage zuzustimmen, dass die Bedürfnisse unbegrenzt sind? 3. Wie ist die These zu beurteilen, dass einzelne Menschen, Personengruppen, Länder im Überfluss leben? 4. Erläutern Sie die Kategorien der Sachgüter und der Dienstleistungen, der privaten und der öffentlichen Güter, der Konsum- und der Investitionsgüter sowie der Verbrauchs- und der Gebrauchsgüter. Bei welchen dieser Kategorien sind überdurchschnittliche Wachstumsraten von Nachfrage und Produktion zu beobachten? 5. Erläutern Sie die Güterbeziehungen der Komplementarität und der Substitutionalität sowie der Homogenität und der Heterogenität. 6. Was versteht man unter Produktion und welches sind die wichtigsten Produktionsfaktoren? 7. Erläutern Sie das Konzept der Produktionsfunktion, der Transformationskurve und der Opportunitätskosten. 8. Welche Opportunitätskosten entstehen einer Volkswirtschaft, wenn sie massiv die Rüstungsgüterproduktion ausdehnt? Welche Opportunitätskosten entstehen Ihnen bzw. der Volkswirtschaft, wenn Sie durch schnelles Fahren eine Stunde Zeit auf Ihrem Weg zum Studienort einsparen? 9. Erläutern Sie den Begriff der Knappheit sowie die Beziehung zwischen Knappheit und Seltenheit. Erläutern Sie in diesem Zusammenhang die Ausgleichs-, die Informations- und die Lenkungsfunktion der Preise. 10. Was sind freie Güter und woran erkennt man sie? Nennen Sie Beispiele. 11. Stellen Sie die alternativen Nachfrageentwicklungen bei steigendem Einkommen dar. Können Sie sich vorstellen, dass Bier, CD-Player, Personalcomputer, Mittelklasseautos einmal inferiore Güter werden? 12. Was sind beschränkt reproduzierbare Güter und welche Preisentwicklungen lassen sich bei ihnen beobachten? 13. Stellen Sie anhand einer Transformationskurve die verschiedenen Ansatzpunkte zur Reduzierung von Knappheit dar. 14. Erläutern Sie, dass Wirtschaften stets mit Planung verbunden ist, und zeigen Sie anhand von Beispielen auf, dass damit stets auch Wahlentscheidungen verknüpft sind. 15. Erläutern Sie das ökonomische Prinzip. Handeln Sie nach dem ökonomischen Prinzip, wenn Sie versuchen, Ihr Examen mit möglichst geringem Arbeitsaufwand zu bestehen? 16. Nennen Sie die wichtigsten Wirtschaftssubjekte, ihre jeweiligen Hauptaktivitäten und die wichtigsten Interaktionen zwischen ihnen. 17. Erläutern Sie das Konzept der Arbeitsteilung, seine wichtigsten Arten sowie seine einzel- und gesamtwirtschaftlichen Vor- und Nachteile. Kapitel C: Volkswirtschaftliche und Mikroökonomische Theorie 43 18. Nennen und erläutern Sie die zentralen Abgrenzungsmerkmale für Wirtschaftssysteme sowie die daraus resultierenden sog. Idealtypen. 19. Erklären Sie den Unterschied zwischen einer ex-ante- und einer ex-post- Koordination von Wirtschaftsplänen. 20. Was versteht man unter Lenkung der Produktionsfaktoren? Werden die Produktionsfaktoren nur in einer Zentralplanwirtschaft oder auch in einer Marktwirtschaft gelenkt? 21. Erläutern Sie den Unterschied zwischen Ideal- und Realtypen und nehmen Sie zu der These Stellung, dass die historische Entwicklung das totale Scheitern der „Planwirtschaft“ eindrucksvoll belege. 22. Welche zentralen Aufgaben werden den Wirtschaftswissenschaften und damit auch der Volkswirtschaftslehre zugeschrieben und welche von ihnen wird als die wichtigste angesehen? 23. Was versteht man unter einer Theorie und welche Aufgaben haben Theorien in den Wirtschaftswissenschaften? 24. Erläutern Sie das Vorgehen der Modellbildung und das Arbeiten mit der ceteris-paribus-Klausel. Sollte man im Hinblick auf größere Realitätsnähe nicht auf beides verzichten? 25. Erörtern Sie die drei zentralen Problemkomplexe der Volkswirtschaft und erklären Sie in diesem Zusammenhang den Begriff der Mikroökonomik. Kapitel A: Die Güternachfrage der Haushalte 45 2. Teil: Einführung in die Nachfrage- und Angebotstheorie Kapitel A: Die Güternachfrage der Haushalte 2. Teil Einführung in die Nachfrage- und Angebotstheorie Zentrale Aufgabe der ökonomischen Theorie ist es, das Wirtschaftsgeschehen zu erklären. In das Aufgabenfeld der Mikroökonomischen Theorie gehört unter anderem die Erklärung des Nachfrageverhaltens der Haushalte und des Angebotsverhaltens der Unternehmungen. Erklärung bedeutet, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen ökonomischen Variablen aufzudecken. Bevor in diesem Sinne danach gefragt werden kann, warum bestimmte Beziehungen zwischen einzelnen Determinanten und dem Nachfrage- bzw. Angebotsverhalten bestehen (vgl. dazu den 3. und 4. Teil), gilt es in einer einführenden Analyse zunächst, – die Determinanten des Nachfrage- und Angebotsverhaltens zu identifizieren, – ihre Wirkungsrichtung zu ermitteln und – die Stärke ihres Einflusses zu analysieren. Dies soll im 2. Teil geschehen. In Kapitel A werden die wichtigsten Determinanten der Nachfrage der Haushalte dargelegt, und es werden Aussagen über ihre Wirkungsrichtung gemacht. In analoger Weise werden in Kapitel B die Determinanten des Angebotes der Unternehmungen erörtert. In Kapitel C wird auf die Stärke der Zusammenhänge eingegangen, die man mit Hilfe sog. Nachfrage- und Angebotselastizitäten ausdrückt. A. Die Güternachfrage der Haushalte I. Die individuelle Nachfrage eines Haushalts 1. Die Determinanten der Nachfrage und die globale Nachfragefunktion Für die Anbieter eines beliebigen Konsumgutes (Brot, Zucker, CD-ROMs) ist es wichtig zu wissen, wie viel Mengeneinheiten ihres Gutes die Haushalte in einem bestimmten Betrachtungszeitraum nachfragen werden. Da sich die Marktnachfrage aus den Nachfragemengen der einzelnen Haushalte zusammensetzt, gilt es zunächst, sich darüber klar zu werden, von welchen Größen die individuelle Nachfrage eines einzelnen Haushalts abhängt. Gesucht werden also die Determinanten der Nachfragemenge eines Gutes X (Nx) pro Zeiteinheit (t). Der erfragte Sachverhalt wird durch eine Nachfragefunktion mit Nx/t als abhängiger Variabler und den noch zu benennenden Determinanten als unabhängigen Variablen abgebildet. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass das Gut X ein beliebiges Konsumgut darstellt, über dessen genaue Bezeichnung (z. B. Brot oder nur Schwarzbrot) noch nicht nachgedacht werden soll. Das

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Zusammenfassung

Mikroökonomie leicht und verständlich

Dieses Lehrbuch bietet eine verständliche Darstellung eines zentralen Teilgebiets der Ökonomik. Da Inhalt und Aussagewert der Mikroökonomik häufig dadurch unklar bleiben, dass die Studenten zuviel rechnen müssen und dabei nicht mehr genügend zum Denken kommen, wird die Algebra in nur sparsamer Dosierung eingesetzt. Dafür stellt das Buch die grundlegenden Fragestellungen und Modelle umso klarer und lesefreundlicher dar und unterstützt das Lernen mit zahlreichen Kontrollfragen.

* Grundlagen

* Einführung in die Nachfrage- und Angebotstheorie

* Theorie der Nachfrage

* Theorie des Angebots

* Theorie des Marktgleichgewichts

* Theorie der Marktprozesse

Das Lehrbuch beantwortet unter anderem folgende Fragen:

* Warum und in welcher Menge fragen Haushalte bestimmte Güter nach?

* Welche Ziele verfolgen Unternehmen?

* Wann ist ein Marktpreis stabil?

* Welche Marktform ist effizient?

* Fördert Wettbewerb den technischen Fortschritt?

Die Autoren

Prof. Dr. Klaus Herdzina ist Professor an der Universität Hohenheim.

Prof. Dr. Stephan Seiter ist Professor an der ESB Business School an der Hochschule Reutlingen.