Content

Kontrollfragen zum 6. Teil in:

Klaus Herdzina, Stephan Seiter

Einführung in die Mikroökonomik, page 248 - 250

11. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8006-3630-3, ISBN online: 978-3-8006-4346-2, https://doi.org/10.15358/9783800643462_248

Bibliographic information
238 6. Teil: Die Theorie der Marktprozesse Kontrollfragen zum 6. Teil 1. Nennen Sie prozessauslösende Faktoren für die Verschiebung von individuellen Nachfragekurven einzelner Nachfrager und von Marktnachfragekurven. Beschreiben Sie jeweils die Richtung der Kurvenverschiebung. 2. Nennen Sie prozessauslösende Faktoren für die Verschiebung von individuellen Angebotskurven einzelner Anbieter und von Marktangebotskurven. Beschreiben Sie jeweils die Richtung der Kurvenverschiebung. 3. Nennen Sie Ursachen für die Verschiebung individueller Preis-Absatz-Kurven von Anbietern und beschreiben Sie die Richtung der Kurvenverschiebung. 4. Was versteht man unter einem Anpassungsprozess? An welche Arten von Änderungen müssen sich Unternehmungen anpassen? Wann liegt ein reiner, d. h. ungestörter Anpassungsprozess vor? 5. Beschreiben Sie einen reinen Anpassungsprozess des Angebotes an eine Nachfrageänderung. Erläutern Sie einen Expansions- und einen Kontraktionsprozess und ihre Interdependenz. 6. Welche Funktionen haben die Preise in der Marktwirtschaft? Zeigen Sie auf, wie diese Preisfunktionen in einem ungestörten Anpassungsprozess erfüllt werden. 7. Inwiefern existiert eine totale Interdependenz aller Märkte in einer Marktwirtschaft? Wann liegt ein gesamtwirtschaftliches Mikrogleichgewicht vor? 8. Was versteht man unter Produktfortschritt? Beschreiben Sie einen Produktfortschrittsprozess und demonstrieren Sie ihn anhand möglichst vieler Beispiele. 9. Was versteht man unter Verfahrensfortschritt? Beschreiben Sie einen Verfahrensfortschrittsprozess und demonstrieren Sie ihn anhand möglichst vieler Beispiele. 10. Nennen Sie die wichtigsten Voraussetzungen für den störungsfreien Ablauf von Marktprozessen und damit für das Funktionieren des Marktmechanismus. 11. Zeigen Sie anhand eines Beispiels, wie ein Anpassungsprozess durch fehlende Markttransparenz von Nachfragern und Anbietern gestört werden kann. Was versteht man in diesem Zusammenhang unter einer self-fulfilling prophecy? 12. Inwieweit versagt der Marktmechanismus bei nicht reproduzierbaren Gütern? Nennen Sie Beispiele. 13. Warum kommt es auf Märkten für beschränkt reproduzierbare Güter immer wieder zu starken Preisschwankungen? Erläutern Sie in diesem Zusammenhang das sog. Spinnweb-Modell. 14. Inwiefern ist eine hohe Flexibilität bzw. Mobilität der Produktionsfaktoren für das Funktionieren des Marktmechanismus von großer Bedeutung? Nennen Sie möglichst viele Ursachen für Beschränkungen der Mobilität in der Realität. Kapitel B: Kritik und Erweiterungen der Theorie der Marktprozesse 239 15. Auf einem expandierenden Markt schaden alle Anbieter, die ihr Angebot ausweiten bzw. die den Markt betreten, sich letztlich selbst, da durch ihr Verhalten der Preis und der Gewinn fallen. Warum bzw. wann tun sie es trotzdem? 16. Nennen Sie Beispiele dafür, wie der Marktmechanismus durch politische Preis- und Mengengarantien außer Kraft gesetzt wird. 17. Nennen Sie Beispiele für staatlich errichtete bzw. geduldete Marktzutrittschranken. Durch welche Art von Verhalten können Monopolisten bzw. Oligopolisten und Polypolisten Marktzutrittschranken errichten? 18. Inwiefern wird der Marktmechanismus durch sog. Kreuzsubventionierung gestört? 19. Nennen Sie Beispiele dafür, dass der Prozess des technischen und wirtschaftlichen Fortschritts durch Wettbewerbsbeschränkungen gestört wird. 20. Welche Überlegungen sprechen dafür, das homogene Polypol als besonders wettbewerbsintensive Marktform anzusehen („vollständige Konkurrenz“)? Welche Überlegungen sprechen eher dagegen? 21. Inwiefern kann eine vollständige Markttransparenz und Anpassungsflexibilität den Marktmechanismus sogar stören? 22. Beschreiben Sie einen wettbewerblichen Vorstoß- und Verfolgungsprozess. Ist jeder Vorstoß- und Verfolgungsprozess per se wettbewerblich? 23. Was ist ein Pioniermonopol? Inwiefern dürfte sich ein Pioniermonopolist anders verhalten als ein vor Marktzutritt geschützter Dauermonopolist? 24. Nennen Sie die vier typischen Marktentwicklungsphasen und erörtern Sie, welche Art von Marktstruktur und Marktverhalten für die einzelnen Phasen typisch sein dürfte. 25. Warum muss eine Marktwirtschaft durch Wettbewerbspolitik gesichert werden? Nennen Sie einige Arten von wettbewerbsbeschränkendem Marktverhalten und die entsprechenden wettbewerbspolitischen Ansätze. Was versteht man unter wettbewerbsgefährdenden Marktstrukturen? Nennen Sie wettbewerbspolitische Maßnahmen gegen die Entstehung und Ausweitung wettbewerbsgefährdender Marktstrukturen. Verzeichnis der Symbole 241 Verzeichnis der Symbole Verzeichnis der Symbole Verzeichnis der Symbole A = Angebotsmenge a = Funktionsparameter B = Boden b = Funktionsparameter C = Sachkapital (capital) c = Reaktionskoeffizient E = Einkommen F = Fahrstrahl f = Funktion G = Gewinn g = Stückgewinn H = Tangente I = Indifferenzkurve K = Kosten k = Stückkosten K? = Grenzkosten Kf = fixe Kosten Kv = variable Kosten kv = variable Stückkosten L = Arbeit (labour) l = Lohnsatz (Faktorpreis) m = Anzahl N = Nachfragemenge n = Anzahl P = Produktion p = Preis Q = Erwartungen q = Menge, Ertrag R = Erlös (revenue) r = Stückerlös; Homogenitätsparameter R? = Grenzerlös T = Technisches Wissen t = Zeiteinheit U = Nutzen (utility) U? = Grenznutzen v = Faktoreinsatzmengen W = Gut W (Alternativgut) X = Gut X X? = Grenzproduktivität Y = Gut Y (Substitutionsgut) Z = Gut Z (Komplementärgut) z = Reaktionselastizität a = partielle Produktionselastizität von v1 b = partielle Produktionselastizität von v2 g = Effizienzparameter e = Elastizität l = Prozessniveau; Lagrange-Multiplikator s = Substitutionselastizität tan ? = Grenzrate der (technischen) Substitution tan ? = (Faktor-)preisverhältnis tan ? = Faktorintensität v2/v1

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Mikroökonomie leicht und verständlich

Dieses Lehrbuch bietet eine verständliche Darstellung eines zentralen Teilgebiets der Ökonomik. Da Inhalt und Aussagewert der Mikroökonomik häufig dadurch unklar bleiben, dass die Studenten zuviel rechnen müssen und dabei nicht mehr genügend zum Denken kommen, wird die Algebra in nur sparsamer Dosierung eingesetzt. Dafür stellt das Buch die grundlegenden Fragestellungen und Modelle umso klarer und lesefreundlicher dar und unterstützt das Lernen mit zahlreichen Kontrollfragen.

* Grundlagen

* Einführung in die Nachfrage- und Angebotstheorie

* Theorie der Nachfrage

* Theorie des Angebots

* Theorie des Marktgleichgewichts

* Theorie der Marktprozesse

Das Lehrbuch beantwortet unter anderem folgende Fragen:

* Warum und in welcher Menge fragen Haushalte bestimmte Güter nach?

* Welche Ziele verfolgen Unternehmen?

* Wann ist ein Marktpreis stabil?

* Welche Marktform ist effizient?

* Fördert Wettbewerb den technischen Fortschritt?

Die Autoren

Prof. Dr. Klaus Herdzina ist Professor an der Universität Hohenheim.

Prof. Dr. Stephan Seiter ist Professor an der ESB Business School an der Hochschule Reutlingen.