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Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Jürgen Pätzold, Daniel Baade

Stabilisierungspolitik, page 1 - 15

Grundlagen der nachfrage- und angebotsorientierten Wirtschaftspolitik

7. Edition 2008, ISBN print: 978-3-8006-3492-7, ISBN online: 978-3-8006-4323-3, https://doi.org/10.15358/9783800643233_1

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Vahlenwww.vahlen.de Va h le n Jürgen Pätzold Daniel Baade Stabilisierungspolitik St ab ili si er un gs po lit ik 7 . A Pä tz o ld / B aa d e 7. Aufl age ••• ••• grau P. 443 + rot P. 186 Pätzold_Stabilis_7.indd 1 20.09.2007 10:10:58 Uhr Zum Inhalt:    Die  „Stabilisierungspolitik“  ist  im  deutschsprachigen  Raum eines der führenden Lehrbücher auf seinem Gebiet.  Diese  Auflage  ist  völlig  neu  überarbeitet  und  vermittelt  prägnant,  leicht verständlich und  fundiert umfangreiches  Fachwissen  zur  angewandten  Wirtschaftspolitik.  Dabei  stellt das Buch sowohl angebots‐ als auch nachfrageorien‐ tierte  Strategien  zur  Bekämpfung  gesamtwirtschaftlicher  Fehlentwicklungen  vor.  Es  zeigt  Schritt  für  Schritt,  wie  Arbeitslosigkeit und  Inflation ursachenbezogen bekämpft  werden  kann,  wie  außenwirtschaftliches  Gleichgewicht  gewahrt  sowie  durch  Verbesserung  der  Rahmenbedin‐ gungen die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandor‐ tes dauerhaft gestärkt und ein angemessenes Wirtschafts‐ wachstum gesichert werden kann. Der übersichtlich struk‐ turierte Text wird durch  eine Vielzahl  von Abbildungen  und Beispielen aufgelockert, um die zum Teil komplexen  Zusammenhänge  der Wirtschaftspolitik  anschaulich  und  lebendig darzustellen.  Das Lehrbuch richtet sich sowohl an Studenten der Wirt‐ schaftswissenschaften an Universitäten, Fachhochschulen,  Berufs‐ und Studienakademien als auch an Praktiker aus  der Wirtschaftspolitik  sowie  an wirtschaftspolitisch  Inte‐ ressierte.      Zu den Autoren:    Prof. Dr.  Jürgen Pätzold, Dozent  an der Universität Ho‐ henheim.  Dr.  Daniel  Baade,  Wirtschaftswissenschaftler,  Promotion  an der Universität Hannover.    Stabilisierungspolitik Grundlagen der nachfrage- und angebotsorientierten Wirtschaftspolitik von Prof. Dr. Jürgen Pätzold Dr. Daniel Baade 7., vollständig überarbeitete Auflage Verlag Franz Vahlen München Die ersten sechs Auflagen sind im Verlag Paul Haupt erschienen     ISBN 978‐3‐8006‐4323‐3    © 2012 Franz Vahlen GmbH  Wilhelmstraße 9, 80801 München  Satz: Fotosatz H. Buck, Kumhausen  eBook‐Produktion: hgv publishing services  Dieser Titel ist auch als Printausgabe beim  Verlag und im Buchhandel erhältlich.  Vorwort Die „Stabilisierungspolitik“ liegt nunmehr in der siebten Auflage vor. Gegenüber der sechsten Auflage wurde das Buch inhaltlich und strukturell vollständig neu überarbeitet, aktualisiert und gestrafft. Auch diese neue Auflage der Stabilisierungspolitik soll dem Leser eine prägnante, leicht verständliche und möglichst umfassende Aufbereitung zentraler Fragestellungen der angewandten Wirtschaftspolitik bieten. „Stabilisierungspolitik“ wird in diesem Lehrbuch – wie bisher – als umfassender Begriff für sämtliche wirtschaftspolitischen Aktivitäten interpretiert, die dem Ziel dienen, die Volkswirtschaft im „gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht“ zu halten, beziehungsweise dieses Gleichgewicht wieder zu erreichen. Wie bereits in den vorangegangenen Auflagen, wird hierzu das Blickfeld nicht nur auf die Prozesspolitik verengt, sondern vor allem auch der „Gestaltung der Rahmenbedingungen“ einer Volkswirtschaft besonderer Raum eingeräumt. So interpretiert, ist „Stabilisierung“ vor allem auch ein zentrales Aufgabenfeld der Ordnungspolitik. Wichtiger Anlass für viele Neuerungen in dieser Auflage war die hohe Dynamik mit der sich das Umfeld für die praktische Wirtschaftspolitik in den letzten Jahren in Deutschland verändert hat. Infolge dessen verlor ein Teil des wirtschaftspolitischen Instrumentariums an Relevanz, während sich andererseits vielfältige neue Erfordernisse zur Reform der Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsablauf ergaben. Nach einer Einführung in die Aufgaben und Ziele der Stabilisierungspolitik erfolgt eine Analyse der gesamtwirtschaftlichen Fehlentwicklungen sowie der hieraus abzuleitenden Ansatzpunkte für die Wirtschaftspolitik. Im Anschluss werden mit der postkeynesianischen Stabilisierungspolitik (nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik) einerseits und neoklassischen Stabilisierungspolitik (Angebotspolitik) andererseits die beiden dominierenden und zugleich gegensätzlichen Ansätze zur Bekämpfung gesamtwirtschaftlicher Fehlentwicklungen aufgezeigt. Dieses Buch ist als Basislektüre gedacht. Es wendet sich an Studierende im Grundund Hauptstudium an Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien oder anderen einschlägigen Aus- und Weiterbildungsinstitutionen. Aber auch interessierte Praktiker sollen sich systematisch über stabilisierungspolitische Konzepte informieren können. Wie bereits in den vorangehenden Auflagen wird besonderes Gewicht auf Abbildungen und zusammenfassende Übersichten gelegt, um dem Leser das Verständnis der Zusammenhänge zu erleichtern. Zwei weitere Neuerungen dieser siebten Auflage sind zu erwähnen: Neu ist, dass das Buch nunmehr im Verlag Franz Vahlen erscheint. Damit erhielt das Lehrbuch auch von der Lektoratsseite neue Impulse. Neu ist zudem, dass die Stabilisierungspolitik in Autorengemeinschaft erscheint. Wir danken unseren Familien, ohne deren Unterstützung diese grundlegende Neubearbeitung der „Stabilisierungspolitik“ nicht möglich gewesen wäre. Stuttgart und Hannover, im Januar 2008 Jürgen Pätzold Daniel Baade Inhaltsverzeichnis Vorwort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V Teil A: Aufgaben und Ziele der Stabilisierungspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1. Die Notwendigkeit wirtschaftspolitischer Stabilisierung . . . . . . . . . . . . . . 3 1.1 Die Herausforderung der Wirtschafts- und Stabilisierungspolitik . . . . 3 1.2 Wirtschafts- und gesellschaftspolitische Konsequenzen von Zielverletzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 1.2.1 Arbeitslosigkeit als wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Problem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 1.2.2 Inflation als wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Problem. . . . 5 1.2.2.1 Allokationswirkungen der Inflation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 1.2.2.2 Umverteilungswirkungen der Inflation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 1.2.2.3 Auswirkungen der Inflation auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 1.2.2.4 Neutralisierung der Inflationseffekte durch Indexierung. . . . . . . 8 1.2.2.5 Kosten einer Inflation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 1.2.2.6 Geldwertstabilität als öffentliches Gut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 1.2.3 Zusammenfassung der wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Konsequenzen von Zielverletzungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 2. Konkretisierung der Stabilisierungsziele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 2.1 Notwendigkeit der Zieloperationalisierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 2.2 Konkretisierung des Ziels „hoher Beschäftigungsstand“ . . . . . . . . . . . . 12 2.2.1 Inhalt und Umfang des Beschäftigungsziels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 2.2.2 Beschäftigungsindikatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 2.2.2.1 Die Konzepte der Arbeitsmarktstatistik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 2.2.2.2 Der Auslastungsgrad des Erwerbspersonenpotenzials . . . . . . . . . 16 2.3 Konkretisierung des Ziels „Preisniveaustabilität“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 2.3.1 Inhalt und Umfang des Geldwertstabilitätsziels . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 2.3.2 Der Verbraucherpreisindex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 2.4 Konkretisierung des Wachstumsziels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 2.4.1 Tatsächliches versus potenzielles Inlandsprodukt . . . . . . . . . . . . . . . 21 2.4.2 Die volkswirtschaftliche Produktionskapazität und ihre Determinanten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 2.4.3 Auslastungsgrad des Produktionspotenzials und relative Output- Lücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 2.4.4 Messverfahren des Produktionspotenzials. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 2.4.4.1 Das Schätzverfahren der Deutschen Bundesbank . . . . . . . . . . . . . 25 2.4.4.2 Das Schätzverfahren des Sachverständigenrates . . . . . . . . . . . . . . 26 2.5 Konkretisierung des außenwirtschaftlichen Stabilisierungsziels . . . . . 29 2.5.1 Begründung und Umschreibung des „außenwirtschaftlichen Gleichgewichts“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 2.5.2 Die Zahlungsbilanz als Indikator des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 2.5.2.1 Aufbau der Zahlungsbilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 2.5.2.2 Entwicklung der Leistungsbilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 2.5.2.3 Finanzierung eines Leistungsbilanzdefizits . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 InhaltsverzeichnisVIII 2.5.2.4 Konsequenzen einer „ungleichgewichtigen“ Leistungsbilanz. . . 32 2.6 Die wirtschaftspolitische Realität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 3. Wirtschaftspolitische Paradigmen und ihre Bedeutung für die Stabilisierungspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 3.1 Paradigmenkonkurrenz als wirtschaftspolitisches Problem . . . . . . . . . 37 3.2 Das postkeynesianische Paradigma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 3.3 Das neoklassische Paradigma. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 3.4 Wirtschaftspolitische Positionen im Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Teil B: Gesamtwirtschaftliche Fehlentwick lungen und Ansatzpunkte der Stabilisierungspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 1. Analyse konjunktureller Fehlentwicklungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 1.1 Ursachen und Konsequenzen von Konjunkturschwankungen . . . . . . . 47 1.1.1 Die konjunkturelle Herausforderung im Überblick . . . . . . . . . . . . . . 47 1.1.2 Die Bedeutung der Nachfrage für den Konjunkturzyklus. . . . . . . . . 49 1.1.2.1 Konjunkturtheoretische Erklärungsansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 1.1.2.2 Konjunkturelles Gleichgewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 1.1.3 Konjunkturelle Arbeitslosigkeit und strategische Ansatzpunkte zu ihrer Bekämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 1.1.3.1 Temporäre gesamtwirtschaftliche Nachfragelücke . . . . . . . . . . . . 52 1.1.3.2 Einordnung der konjunkturellen Arbeitslosigkeit . . . . . . . . . . . . . 53 1.1.3.3 Konjunkturelle Arbeitslosigkeit in einem Nachfrage-Angebots- Diagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 1.1.4 Konjunkturelle Nachfrageinflation und strategische Ansatzpunkte zu ihrer Bekämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 1.1.4.1 Einordnung der Nachfrageinflation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 1.1.4.2 Darstellung der Nachfrageinflation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 1.1.4.3 Hausgemachte und importierte Nachfrageinflation . . . . . . . . . . . 59 1.1.4.4 Ansatzpunkte zur Bekämpfung der Nachfrageinflation. . . . . . . . 59 1.1.4.5 Monetäre Alimentierung der Nachfrageinflation. . . . . . . . . . . . . . 60 1.1.5 Der quantitätstheoretische Erklärungsansatz der Inflation. . . . . . . . 61 1.1.5.1 Die Quantitätsgleichung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 1.1.5.2 Ansatzpunkte zur Bekämpfung der Geldmengeninflation . . . . . 63 1.1.5.3 Geldpolitik durch Zins- oder Mengensteuerung?. . . . . . . . . . . . . . 63 1.2 Die Phillips-Kurve als Menükarte der Konjunkturpolitik . . . . . . . . . . . 64 1.3 Herausforderung der Konjunkturpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 2. Strukturelle Ursachen von Inflation und Arbeitslosigkeit . . . . . . . . . . . . . . 67 2.1 Das Stagflationsphänomen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 2.1.1 Die Entwicklung der Phillips-Kurve in Deutschland . . . . . . . . . . . . . 67 2.1.2 Strukturelle Fehlentwicklungen als stabilisierungspolitische Herausforderung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 2.2 Angebotsdruckinflation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 2.2.1 Verteilungskampf und Inflation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 2.2.2 Kostendruck als Inflationsursache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 2.2.3 Kartelle und marktbeherrschende Unternehmen als Inflationstreiber. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 2.2.4 Ansatzpunkte und Aktivitätsbereiche der Angebotsinflationsbekämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 Inhaltsverzeichnis IX 2.3 Strukturelle Arbeitslosigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 2.3.1 Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland . . . . . . . . . . . . 78 2.3.2 Strukturelle Arbeitslosigkeit im engeren Sinne . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 2.3.2.1 Das Mismatching-Problem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 2.3.2.2 Arbeitsangebotsseitige Ursachen der strukturellen Arbeitslosigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 2.3.2.3 Arbeitsnachfrageseitige Ursachen der strukturellen Arbeitslosigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 2.3.2.4 Mobilitätsbarrieren und mangelnde Flexibilität als Ursachen struktureller Arbeitslosigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 2.3.2.5 Transformationsarbeitslosigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 2.3.3 Wachstumsdefizitäre Arbeitslosigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 2.3.3.1 Arten und Ursachen eines anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Arbeitsplatzdefizits . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 2.3.3.2 Strategische Ansatzpunkte zur Bekämpfung der wachstumsdefizitären Arbeitslosigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 Teil C: Postkeynesianische Stabilisierungspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 1. Antizyklische Geldpolitik als Instrument der Konjunkturstabilisierung 107 1.1 Die Europäische Zentralbank als Träger der Geldpolitik . . . . . . . . . . . . 107 1.2 Theoretische Grundlagen der Geldpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108 1.2.1 Transmission monetärer Impulse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108 1.2.1.1 Die keynesianisch-kredittheoretische Sicht des Transmissionsprozesses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 1.2.1.2 Die monetaristisch-vermögenstheoretische Sicht des Transmissionsprozesses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 1.2.1.3 Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank – Monetäre Transmission in der Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 1.2.2 Das geldpolitische Instrumentarium der EZB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 1.2.2.1 Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 1.2.2.2 Mindestreserven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 1.2.2.3 Offenmarktgeschäfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 1.2.2.4 Ständige Fazilitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 1.2.2.5 Die Verwendung des geldpolitischen Instrumentariums . . . . . . . 124 1.3 Effizienzprobleme und Schwächen geldpolitischer Konjunkturstabilisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 2. Konjunkturstabilisierung durch antizyklische Fiskalpolitik . . . . . . . . . . . . 133 2.1 Das Aufgabenspektrum der Finanzpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 2.1.1 Allokationsaufgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 2.1.2 Distributionsaufgabe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 2.1.3 Stabilisierungsaufgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 2.2 Automatische Konjunkturstabilisierung durch öffentliche Haushalte 137 2.2.1 Automatische Stabilisatoren in einer stationären Wirtschaft . . . . . . 138 2.2.2 Automatische Stabilisatoren in einer wachsenden Wirtschaft . . . . . 141 2.2.3 Bewertung automatischer Konjunkturstabilisatoren . . . . . . . . . . . . . 143 2.3 Konjunktursteuerung durch antizyklische Fiskalpolitik . . . . . . . . . . . . 143 2.3.1 Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage – Strategischer Ansatzpunkt der antizyklischen Fiskalpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 InhaltsverzeichnisX 2.3.2 Möglichkeiten und Grenzen einer antizyklischen Ausgabensteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 2.3.3 Möglichkeiten und Grenzen einer antizyklischen Einnahmenpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 2.3.4 Arten von Budgetdefiziten und Grenzen der Budgetsaldenpolitik . 150 2.3.4.1 Umfang und Struktur der staatlichen Kreditfinanzierung. . . . . . 150 2.3.4.2 Arten und Ursachen von Budgetdefiziten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 2.3.5 Konjunktureller Impuls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 2.4 Zusammenfassende Beurteilung antizyklischer Fiskalpolitik . . . . . . . . 155 3. Postkeynesianische Stabilisierungspolitik im Spiegel der Kritik . . . . . . . . 157 3.1 Theoretisch-konzeptionelle Probleme. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 3.1.1 Einseitige Nachfrageorientierung und Vernachlässigung der Angebotsseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 3.1.2 Nachfragepolitik ist nicht strukturneutral . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 3.1.3 Kontraproduktive Krisenbekämpfungspolitik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 3.1.4 Nachfragepolitik nicht zur Bekämpfung struktureller Probleme geeignet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 3.2 Instrumentelle Probleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 3.2.1 Lange Wirkungsverzögerungen der Geldpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 3.2.2 Fiskalpolitik mit begrenztem instrumentellen Arsenal . . . . . . . . . . . 159 3.2.3 Bescheidene Multiplikatoreffekte in der Realität . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 3.3 Politökonomische Probleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160 3.3.1 Antizyklische Fiskalpolitik scheitert an politischen Durchsetzungsproblemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160 3.3.2 Rationale Erwartungen und Zeitinkonsistenz der Politik . . . . . . . . . 160 3.3.3 Politische Konjunkturzyklen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 3.4 Verteilungspolitische Kritikebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 3.4.1 Vollbeschäftigungspolitik initiiert Verteilungskämpfe. . . . . . . . . . . . 162 3.4.2 Fiskalpolitik als Inflationsmotor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 3.5 Ordnungspolitische Kritikebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 3.5.1 Tendenz zu Interventionsspiralen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 3.5.2 Keynessche Demoralisationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 Teil D: Neoklassische Stabilisierungspolitik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167 1. Basishypothesen einer angebotsorientierten Wachstumspolitik. . . . . . . . . 169 1.1 Konzeptionelle und theoretische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 1.2 Das Saysche Theorem aus angebotsorientierter Sicht . . . . . . . . . . . . . . . 171 1.3 Die Schumpeter-Pionierunternehmer-Hypothese . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172 1.4 Das Laffer-Theorem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173 1.5 Die Verteilung der stabilisierungspolitischen Rollen und Reformmotoren im Angebotskonzept . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176 2. Angebotsorientierte Geldpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179 2.1 Diskretionäre versus verstetigte Geldpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179 2.2 Potenzialorientierte Geldpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 2.2.1 Quantitätstheoretische Fundierung einer regelgebundenen Geldmengensteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 2.2.2 Die praktische geldpolitische Strategie der EZB . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 2.2.2.1 Überblick über das EZB-Strategiekonzept . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 Inhaltsverzeichnis XI 2.2.2.2 Die erste Säule: Referenzwert für die Geldmengenentwicklung 185 2.2.2.3 Die zweite Säule: direkte Inflationssteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . 186 3. Angebotsorientierte Finanzpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 3.1 Europäische Union und nationale Finanzpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 3.2 Das Konzept der angebotsorientierten Finanzpolitik . . . . . . . . . . . . . . . 190 3.2.1 Potenzialorientierte Finanzpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190 3.2.2 Finanzpolitik als Anreizpolitik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195 3.2.2.1 Steuerreformpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195 3.2.2.2 Wachstumsfördernde Umstrukturierung der Staatsausgaben. . . 197 3.2.2.3 Die langfristige Perspektive – Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen sichern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 4. Lohn- und Arbeitsmarktpolitik aus angebotsorientierter Sicht. . . . . . . . . . 203 4.1 Zur lohnpolitischen Verantwortung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 4.2 Produktivitätsorientierte und kostenniveauneutrale Lohnpolitik. . . . . 204 4.2.1 Das Konzept . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 4.2.2 Positive Beschäftigungseffekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205 4.2.3 Berücksichtigung einer „unvermeidlichen Inflation“ . . . . . . . . . . . . . 206 4.2.4 Verteilungspolitische Implikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208 4.2.5 Zur Problematik produktivitätsorientierter und kostenniveau neutraler Lohnpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 4.3 Arbeitsmarktpolitische Reformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 5. Offensive Markt- und Wettbewerbspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 5.1 Funktionen des Wettbewerbs und Ziele der Wettbewerbs politik . . . . . 213 5.2 Die gesellschaftliche Zielsetzung der Wettbewerbspolitik . . . . . . . . . . . 213 5.2.1 Die ökonomischen Ziele der Wettbewerbspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . 214 5.2.2 Grundzüge einer wachstumsorientierten Wettbewerbspolitik . . . . . 215 5.2.2.1 Wettbewerbsschutzpolitik auf Grundlage des GWB und des europäischen Wettbewerbsrechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 5.2.2.2 Wettbewerbsförderung durch Marktöffnung und Privatisierung 217 6. Forschungs- und Technologiepolitik als Angebotspolitik . . . . . . . . . . . . . . 219 7. Chancen und Risiken einer angebotsorientierten Stabilisierungspolitik . 223 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225 Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229 Verzeichnis der Abbildungen und Übersichten Teil A Abbildung A.1: Das „magische Viereck“ der Stabilisierungspolitik . . . . . . 4 Abbildung A.2: Entwicklung der Arbeitslosigkeit in DeutschlandArbeitslose in Prozent der zivilen Erwerbspersonen . . . . . . . . . . . . 13 Abbildung A.3: Unterbeschäftigung in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Abbildung A.4: Warenkorb des Verbraucherpreisindex . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Abbildung A.5: Veränderungsraten des Verbraucherpreisindex. . . . . . . . . . 20 Abbildung A.6: Produktionspotenzial und Auslastungsgrad des Produktionspotenzials. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Abbildung A.7: Determinanten des Potenzialwachstums und Investitionstätigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Abbildung A.8: Wachstumsraten des Produktionspotenzial nach unterschiedlichen Schätzverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Abbildung A.9: Produktionspotenzial und tatsächliche Entwicklung des realen BIP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Abbildung A.10: Wachstumsraten des realen BIP und des Produktionspotenzials im Vergleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Abbildung A.11: Leistungsbilanzsalden in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Abbildung A.12: Entwicklung der stabilisierungspolitischen Ziele in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Übersicht A.1: Wirtschafts- und gesellschaftspolitische Konsequenzen von Inflation und Arbeitslosigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Übersicht A.2: Dreistufiger Prozess der wirtschaftspolitischen Zielkonkretisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Übersicht A.3: Konzepte zur Messung der Arbeitslosigkeit. . . . . . . . . . . . . 15 Übersicht A.4: Wohnbevölkerung und Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Übersicht A.5: Struktur der Zahlungsbilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Übersicht A.6: Verwendung eines Leistungsbilanzüberschusses . . . . . . . . 32 Übersicht A.7: Finanzierung eines Leistungsbilanzdefizits. . . . . . . . . . . . . 33 Übersicht A.8: Die stabilisierungspolitischen Ziele im Überblick. . . . . . . . 34 Übersicht A.9: Gegenüberstellung stabilisierungspolitischer Konzeptionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Teil B Abbildung B.1: Relative Output-Lücken und Konjunkturphaseneinteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Abbildung B.2: Beschäftigung im Konjunkturverlauf in Deutschland . . . . 54 Abbildung B.3: Konjunkturelle Arbeitslosigkeit in einem Preis-Mengen- Diagramm. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 Abbildung B.4: Entstehung der inflatorischen Lücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Abbildung B.5: Nachfrageinflation in einem Preis-Mengen-Diagramm. . . 58 Abbildung B.6: Die Phillips-Kurve als „Menükarte“ der Konjunkturpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Verzeichnis der Abbildungen und ÜbersichtenXIV Abbildung B.7: Ansatzpunkte der Konjunkturpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Abbildung B.8: Der Phillips-Kurven-Shift in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . 68 Abbildung B.9: Das Stagflationsphänomen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Abbildung B.10: Auswirkungen von Lohnsteigerungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 Abbildung B.11: Angebotsinflation mit induziertem Nachfrageeffekt . . . . . 74 Abbildung B.12: Struktureller Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland 79 Abbildung B.13: Strukturelle Arbeitslosigkeit in Deutschland. . . . . . . . . . . . 80 Abbildung B.14: Der sektorale Strukturwandel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 Abbildung B.15: Wirtschaftswachstum in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Abbildung B.16: Lineare Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts seit 1970 99 Abbildung B.17: Strategische Ansatzpunkte einer makroökonomischen Vollbeschäftigungspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 Abbildung B.18: Negative Rückkoppelungen beschäftigungspolitischer Strategien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 Übersicht B.1: Überblick über konjunkturtheoretische Wirkungszusammenhänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 Übersicht B.2: Klassifikationen der Arbeitslosigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 Übersicht B.3: Klassifikation von Inflationsursachen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Übersicht B.4: Inflations- und Stagnationswirkungen eines Lohnkostenanstiegs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 Übersicht B.5: Ursachen von Inflation und Ansatzpunkte der Geldwertstabilitätspolitik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 Übersicht B.6: Arbeitsmarkteffekte sektoraler Produktivitäts- und Produktionsfallgruppen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 Übersicht B.7: Ursachen von Arbeitslosigkeit und Ansatzpunkte der Vollbeschäftigungspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 Teil C Abbildung C.1: Schematische Darstellung des Konzepts der antizyklischen Geldpolitik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 Abbildung C.2: Investitionsfunktion bei geringer Zinselastizität. . . . . . . . . 112 Abbildung C.3: Prozyklische Wirkungen einer antizyklischen Geldpolitik 130 Abbildung C.4: Staatsquote und Schuldenstandsquote in Deutschland . . . 134 Abbildung C.5: Wirkung automatischer Stabilisatoren in einer stationären Volkswirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140 Abbildung C.6: Zusammenhang zwischen BIP-Entwicklung und Veränderungen des Budgetsaldos bei unveränderten Einnahmen- und Ausgabenparametern . . . . . . . . . . . . . . . . 141 Abbildung C.7: Ansatzpunkte der Finanzpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144 Abbildung C.8: Von investiven zu konsumtiven Staatsausgaben . . . . . . . . . 147 Abbildung C.9: Verschuldung der öffentlichen Haushalte in Deutschland 150 Abbildung C.10: Struktureller Finanzierungssaldo des Staates in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 Übersicht C.1: Schematischer Phasenablauf des geldpolitischen Transmissionsprozesses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 Übersicht C.2: Geldmengenaggregate (Euro-Raum) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 Übersicht C.3: Konsolidierter Ausweis des Eurosystems. . . . . . . . . . . . . . . 116 Übersicht C.4: Geldpolitische Instrumente des Eurosystems . . . . . . . . . . . 119 Verzeichnis der Abbildungen und Übersichten XV Übersicht C.5: Ausprägungen von Wertpapierpensionsgeschäften . . . . . . 123 Übersicht C.6: Das geldpolitische Instrumentarium des Eurosystems im Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 Übersicht C.7: Zeitliche Verzögerungen in der Geldpolitik . . . . . . . . . . . . . 126 Übersicht C.8: Geldpolitische Wirkungsverzögerung in den USA . . . . . . . 129 Übersicht C.9: Die Allokationsaufgabe der Finanzpolitik im Überblick . . 133 Übersicht C.10: Postkeynesianische Stabilisierungspolitik im Spiegel der Kritik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 Teil D Abbildung D.1: Das Laffer-Theorem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174 Abbildung D.2: Die Laffer-Kurve bei Unsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176 Abbildung D.3: Verstetigte Geldpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 Abbildung D.4: Potenzialorientierte Geldmengenpolitik – Bestimmung des Referenzwertes durch die EZB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 Abbildung D.5: Das Konzept des konjunkturneutralen Haushalts – schematische Darstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194 Abbildung D.6: Beschäftigungsneutraler lohnpolitischer Verteilungsspielraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208 Übersicht D.1: Aufgabenverteilung im Rahmen der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178 Übersicht D.2: Die geldpolitische Strategie der EZB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184 Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen und Indizes Abkürzungen A = Angebotsfunktion bzw. Arbeit als Produktionsfaktor a = Auslastungsgrad des Produktionspotenzials AL = Zahl der Arbeitslosen ALQ = Arbeitslosenquote ASt = Staatsausgaben für Waren und Dienste b = Beschäftigungsgrad, Auslastungsgrad des Faktors Arbeit BfA = Bundesagentur für Arbeit BIP = Bruttoinlandsprodukt BIP* = Produktionspotenzial BG = Bargeld C = Konsum c = marginale Konsumquote Bbk = Deutsche Bundesbank EONIA = Euro Over Night Index Average EP = Erwerbspersonen EPP = Erwerbspersonenpotenzial ESZB = Europäisches System der Zentralbanken EVS = Einkommens- und Verbraucherstichprobe EZB = Europäische Zentralbank Ex = Exporte ε = Elastizität F = Fortschritt, technischer und organisatorischer F. FLR = Freie Liquiditätsreserven der Geschäftsbanken g = Staatsausgabenquote GD = Gemeinschaftsdiagnose GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GSt = Gesamtausgaben des Staats h = Arbeitszeit I = Investitionen IAB = Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ILO = Internationale Labour Organisation Im = Importe JG = Jahresgutachten K = Kapital, Sachkapital, Kapitalstock bzw. Kreditvergabefähigkeit der Geschäftsbanken KNH = Konjunkturneutraler Haushalt l = Lohnsatz LWR = Laufende Wirtschaftsrechnung M = Geldmenge m = Multiplikator mF = marktfähige Finanzierungsinstrumente MFI = Monetäre Finanzinstitute Verzeichnis der Abkürzungen und IndizesXVIII N = Nachfrage NAIRU = Non-Accelerating Inflation Rate of Unemployment NAWRU = Non-Accelerating Wage Rate of Unemployment NZBn = Nationale Zentralbanken O = Organisatorisches Wissen P = Preis, Preisniveau πA = Produktivität, Arbeitsproduktivität R = Ressoucen, natürliche R. SE = Sichteinlagen St = Staat StWG = Stabilitäts- und Wachstumsgesetz T = Technisches Wissen bzw. Steueraufkommen, Abgabenaufkommen t = Zeit, Zeitpunkt τ = Steuer- bzw. Abgabenquote, Steuersatz TE = Termineinlagen tot = terms of trade Tr = Transferausgaben U = Umlaufgeschwindigkeit des Geldes Ü = Übertragungen, laufende Ü. UWG = Gesetz gegen unerlaubten Wettbewerb VSt = Verschuldung; (Netto-)Kreditaufnahme des Staates v = Verschuldungsquote VGR = Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung w = Wachstumsrate, Veränderungsrate Y = Bruttoinlandsprodukt Z = Zentralbankgeldmenge Zbk = Zentralbank Zu = Subventionen Indizes (hoch- oder tiefgestellt) aut, autom = automatisch eff = effektiv k = konjunkturell KI = konjunktureller Impuls Kn = konjunkturneutral max = maximal opt = optimal pr = privat r = real reg = registriert s = strukturell * = potenziell, potenzialorientiert, trendorientiert, verstetigt, gleichgewichtig Δ = absolute Veränderung

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Zusammenfassung

Prägnant, fundiert und leicht verständlich

Die „Stabilisierungspolitik“ ist im deutschsprachigen Raum eines der führenden Lehrbücher auf seinem Gebiet. Diese Auflage ist völlig neu überarbeitet und vermittelt prägnant, leicht verständlich und fundiert umfangreiches Fachwissen zur angewandten Wirtschaftspolitik. Dabei stellt das Buch sowohl angebots- als auch nachfrageorientierte Strategien zur Bekämpfung gesamtwirtschaftlicher Fehlentwicklungen vor. Es zeigt Schritt für Schritt, wie Arbeitslosigkeit und Inflation ursachenbezogen bekämpft werden kann, wie außenwirtschaftliches Gleichgewicht gewahrt sowie durch Verbesserung der Rahmenbedingungen die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes dauerhaft gestärkt und ein angemessenes Wirtschaftswachstum gesichert werden kann. Der übersichtlich strukturierte Text wird durch eine Vielzahl von Abbildungen und Beispielen aufgelockert, um die zum Teil komplexen Zusammenhänge der Wirtschaftspolitik anschaulich und lebendig darzustellen.

Das Lehrbuch richtet sich sowohl an Studenten der Wirtschaftswissenschaften an Universitäten, Fachhochschulen, Berufs- und Studienakademien als auch an Praktiker aus der Wirtschaftspolitik sowie an wirtschaftspolitisch Interessierte.

Die Autoren

Prof. Dr. Jürgen Pätzold, Dozent an der Universität Hohenheim.

Dr. Daniel Baade, Wirtschaftswissenschaftler, Promotion an der Universität Hannover.