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Kurt-Wolfgang Koeder

Studienmethodik, page 1 - 17

Selbstmanagement für Studienanfänger

5. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-4266-3, ISBN online: 978-3-8006-4267-0, https://doi.org/10.15358/9783800642670_1

Series: WiSt-Taschenbücher

Bibliographic information
Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Zum Inhalt: Dieses Buch wendet sich nicht nur an Oberstufenschüler und Studierende, sondern an alle, die es mit lebenslangem Lernen ernst meinen. Es bietet eine Vielzahl von Denkanstößen und methodischen Handreichungen bei der Aufnahme eines Studiums, von lernpsychologischen Gesetzmäßigkeiten über die Aufnahme von Lehrinhalten bis hin zu den Themen Klausur, Präsentation und Erwartungshaltung an Studienabsolventen. „In didaktischer Hinsicht ist das Buch sehr gelungen. Ein Ratgeberbuch, dessen gründliche Lektüre vor bzw. bei Aufnahme eines Studiums dringend empfohlen wird.“ (Dt. Verwaltungspraxis 8/08) Das Buch „hilft, Startschwierigkeiten bei der Aufnahme einer fachbezogenen Studiendisziplin zu beseitigen.“ (Wirtschaft und Erziehung 7–8/2008) „Auch wenn dieses Buch dem Leser die Hauptarbeit, nämlich das Lernen, nicht abnimmt, verspricht das Lernen mit Methode doch ungleich größeren Erfolg.“ (JUS-Magazin 3/08) Zum Autor: Dr. Kurt-Wolfgang Koeder ist Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt HR-Management an der University of Applied Sciences in Mainz. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich auch intensiv mit lern- und studienmethodischen Fragestellungen. Ferner ist er wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Berufsintegrierende Studien. Universität des Saarlandes und Direktor des Instituts für Banken und Mittelstandsfinanzierung e. V. (IfBM) mit Sitz in Saarbrücken. Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Studienmethodik Selbstmanagement für Studienanfänger von Prof. Dr. Kurt-Wolfgang Koeder 5., überarbeitete und erweiterte Auflage Verlag Franz Vahlen München Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Spruchweisheiten V Revision Spruchweisheiten Spruchweisheiten Aphorismen zum Thema „Lernen“ „Die Weisheit besteht darin, daß man gelernt hat zu lernen.“ (B. Brecht) „Wenn man jemand irgend etwas lehrt, wird er es nie begreifen.“ (B. Shaw) „Der Schüler ist reif, wenn er so viel bei andern gelernt hat, daß er nun für sich selbst zu lernen im Stande ist.“ (W. v. Humboldt) „Das Schwerste am Lernen ist das Lernen lernen.“ (H. Kant) „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.“ (B. Britten) „Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber nichts lernen zu wollen.“ (Sokrates) „Lernen ohne eigenes Nachdenken führt zu Nichtwissen; Nachdenken ohne zu lernen birgt in sich Gefahr.“ (Konfuzius) „Ein anderes Vergnügen, als das zu lernen, laß ich nicht gelten.“ (F. Petrarca) „Zum steten Lernen bleibt auch das Alter jung.“ (Aischylos) „Jeder der aufhört zu lernen ist alt, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen. Jeder der weiterlernt ist jung, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen.“ (Henry Ford I.) „Lernen muß man mit dem ganzen Körper.“ (F. Oberlin) „Überhaupt lernt niemand etwas durch bloßes Anhören, und wer sich in gewissen Dingen nicht selbst tätig bemüht, weiß die Sachen nur oberflächlich.“ (J. W. Goethe) Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 VI Spruchweisheiten „Sinnvolles Lernen involviert den Erwerb von Bedeutungen, und neue Bedeutungen sind umgekehrt das Produkt sinnvollen Lernens.“ (D. B. Ausubel) „Es ist des Lernens kein Ende.“ (R. Schumann) „Ich lerne noch.“) (Michelangelo) „Ich lerne vom Leben. Ich lerne solange ich lebe. So lerne ich noch heute.“ (O. v. Bismarck) Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Vorwort VII Revision Vorwort Vorwort Vorwort zur fünften Auflage Das Schwerste im Studium ist das „Studieren lernen“. Dabei geht es nicht nur um das Ansammeln von Faktenwissen des jeweiligen Studienfaches. Genauso wichtig ist es, dieses Wissen systematisch zu ordnen, Zusammenhänge zu verstehen und in Transferwissen umzuwandeln. Detailwissen ist in bestimmten Fachgebieten wichtig, noch wichtiger sind der Aufbau und die Kenntnis von Grundstrukturen und Prinzipien, die ein Fachgebiet bestimmen. Im Studium ist aktives Denken gefragt, nicht unreflektierter Informationskonsum und „Auswendiglernen“. Neben dieser Wissenskomponente ist Vertrauen eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Studienablauf, Vertrauen in die eigene kognitive Leistungsfähigkeit. Neben einem hohen Maß an Selbstorganisation und Selbststeuerung – z. B. Lerninhalte auswählen, Lernpensum in kleine Schritte aufteilen, Hilfen zum Verstehen und Einprägen finden, Lernerfolg überprüfen – gehört auch die Steuerung der inneren Lernaktivitäten, die Aktivierung von Vorwissen, eine Vernetzung und ausgeprägtes Problembewusstsein sowie der permanente Dialog mit Ihren Kommilitonen, Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern zu den erfolgsbestimmenden Faktoren. Aber: Ihr Studium muss Ihnen auch Freude machen und Spaß vermitteln. Finden Sie frühzeitig eine ausgewogene Balance zwischen Ihren verschiedenen persönlichen Lebensbereichen und auch Lebensrollen. Jetzt wünsche ich Ihnen noch viel Spaß mit meinen Denkanstößen zur Studienmethodik und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Auch für diese Auflage gilt: Sollten Sie Anregungen haben und kritische Anmerkungen äußern wollen, tun Sie dies (kurt.koeder@wiwi.fh-mainz.de). Ich darf mich für die vielen, bisher erhaltenen E-Mails nochmals bedanken. Sie bestätigen in vielen Fällen meine Vorschläge und Denkanstöße. Ingelheim/Mainz im Februar 2012 Kurt-Wolfgang Koeder Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 VIII Vorwort Vorwort zur ersten Auflage Die Erfahrung der letzten Jahre mit Studenten, insbesondere mit Studienanfängern sowie die Erkenntnisse aus einer seit mehreren Jahren durchgeführten studienpropädeutischen Veranstaltung „Studienmethodik“ zeigen sehr deutlich, daß ein Hauptproblem der Studierenden in den ersten Semestern oft darin besteht, die Lern-/Studienarbeit so zu koordinieren, daß sich schon frühzeitig Studienmotiviertheit und ein entsprechender Studienerfolg (z. B. Spaß am Studium, bestandene Klausur) einstellen können. In diesem Zusammenhang fällt meist sehr deutlich auf, wie defizitär das studentische Wissen und die studentischen Fähigkeiten sind, die eigene Lernarbeit ohne die lenkende Hand der Schule/Lehrer zu systematisieren und so zu koordinieren, daß die Voraussetzungen für effektives Studieren/geistiges Arbeiten gewährleistet werden. Defizite lassen sich dabei insbesondere in Bereichen wie Studienorganisation und -planung (z. B. Selbst-Management), Aufnahme von Stoffinhalten (Zuhören, Mitschreiben), der Erarbeitung von Fachliteratur (effektives Lesen) sowie dem Anwenden und Weitergeben von Wissensstoff in Prüfungen, in Hausarbeiten, Referaten, Diplomarbeiten, bei Präsentationen im Seminar usw. beobachten. Denken Sie immer daran: Kreativität ist zu einem hohen Prozentsatz Systematik, und es ist ein Vorurteil, daß kreative Menschen Chaoten sein müssen. Ziel dieses Büchleins ist es, den Studierenden einige studienbegleitende, anwendungs- und praxisorientierte Hilfestellungen und Anregungen von Studienbeginn an über den Studienalltag (incl. Selbststudium) bis hinein in die Berufstätigkeit nach Studienabschluß zu bieten. Dazu muß es aber nicht nur gelesen, sondern durchgearbeitet werden. „Schließen Sie Ihr Studium ab, aber nicht das Studieren, das lebenslange Lernen“. So soll der einzelne Studierende auch für die Erkenntnis sensibilisiert werden, daß ein Studium heute nicht mehr als Qualifikation für ein ganzes Berufsleben gilt. Die Bedeutung ständiger Wissensaneignung im Sinne lebenslangen Lernens wächst permanent und dies nicht erst seit heute. Schon Johann Wolfgang Goethe formulierte dies sehr treffend: „Es ist schlimm genug, . . . daß man jetzt nichts mehr für sein ganzes Leben lernen kann. Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen“. (aus: Die Wahlverwandtschaften) Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Vorwort IX Ich darf an dieser Stelle all jenen danken, die mir durch zahlreiche Gespräche, Diskussionen, Tipps, Anregungen usw. die Erstellung dieses Büchleins ermöglichten, insbesondere auch meinen Studenten. Mein Dank gilt ebenfalls den beiden Herausgebern dieser WiSt-Taschenbuch-Reihe, den Kollegen Prof. Dr. E. Dichtl, und Prof. Dr. O. Issing, für die sofortige Bereitschaft zur Aufnahme dieses Elaborates in die von Ihnen betreute Schriftenreihe. Von den interessierten Lesern dieses Büchleins wünsche ich mir kritisches Feed-back; denn nur so können Sie helfen, Mängel zu korrigieren und zu beseitigen. Ingelheim/Mainz, im Juni 1990 Kurt-Wolfgang Koeder Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Inhaltsübersicht XI Revision Inhaltsübersicht Inhaltsübersicht Inhaltsübersicht Vorwort ............................................................................................... VII Inhaltsverzeichnis ............................................................................... XIII Abbildungsverzeichnis ...................................................................... XIX 0. Anregungen zur effizienten Nutzung dieses Buches ................... 1 1. Vom schulischen Lernen zum Studieren ....................................... 3 2. Hochschularten und Studienformen .............................................. 9 2.1 Überblick .................................................................................... 9 2.2 Einteilung nach dem Kriterium der zeitlichen Intensität ...... 11 2.3 Einteilung nach dem Kriterium der Aktivität ........................ 12 2.4 Notwendigkeit berufsbegleitender Studiengänge .................. 16 2.5 Zusammenfassende Bewertung ................................................ 20 3. Bachelor- und Masterstudiengänge ................................................ 21 3.1 Aufgaben und Ziele der Hochschulausbildung....................... 21 3.2 Bologna-Prozess ........................................................................ 22 3.3 Studium nach Bologna .............................................................. 23 4. Lehr- und Lernformen in der Hochschulausbildung .................. 33 4.1 Lehrformentypologie – ein Ansatz .......................................... 33 4.2 Passives Lernen – Vorlesung/Vortrag ...................................... 34 4.3 Aktives Lernen ........................................................................... 36 4.4 Einige Begründungsansätze für den Einsatz aktiver Lehrformen in der Hochschulausbildung ............................... 46 4.5 Praktikum ................................................................................... 50 5. Studienerfolgsabhängige Faktoren – ein Überblick ..................... 53 6. Einige lernpsychologische Gesetzmäßigkeiten und Bedingungen ..................................................................................... 57 6.1 Lernen und Lernprozess ........................................................... 57 6.2 Studien- und Lernmotivation ................................................... 60 6.3 Grundfunktionen geistiger Arbeit ........................................... 62 6.4 Gedächtnis und Lernen/Studieren ........................................... 65 6.5 Gedächtnis- bzw. Lerntypen und Lernarten .......................... 73 Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 XII Inhaltsübersicht 6.6 Soziales Lernen – Lerngruppe im Studium ............................. 77 6.7 Physiologische Bedingungen effektiven Studierens – Gesunde Lebensführung ........................................................... 82 6.8 Einige studienpraktische Hinweise und Tipps ....................... 83 7. Studien- und Arbeitsmethodik ....................................................... 89 7.1 Einordnung und Definition ...................................................... 89 7.2 Studienorganisation und -planung – Bausteine eines Selbstmanagementsystems für Studierende ....................................... 89 7.3 Aufnahme von Stoffinhalten ..................................................... 111 7.3.1 Zuhören ............................................................................. 111 7.4 Verarbeitung von Fachliteratur ................................................ 120 7.5 Anwenden und Weitergeben von Wissensstoff ...................... 138 7.6 Ratschläge für einen schlechten und guten Redner von Tucholsky .................................................................................... 232 8. Selbststudium als Form der inhaltlichen Vertiefung .................... 235 8.1 Definition und Funktionen ....................................................... 235 8.2 Notwendigkeiten/Erfordernisse lebenslangen Lernens/ Studierens .................................................................................... 237 8.3 Selbststudienprozess .................................................................. 239 8.4 Lerntagebuch als Instrument selbstorganisierten Lernens .... 243 9. Einige für das Studium wichtige Denkansätze ............................. 247 9.1 Überblick .................................................................................... 247 9.2 Hauptdenkansätze/-methoden ................................................. 248 9.3 Hypothesenbildung ................................................................... 251 9.4 Denken in Nachbildungen/Simulationen ............................... 252 9.5 Heuristik ..................................................................................... 253 10. Checklisten zur Effektivierung des Lernens/Studierens ............. 257 11. Erwartungen an Studienabsolventen – ein Praxisexkurs .............. 259 12. Zusammenfassung und abschließende Betrachtung ..................... 265 Literaturverzeichnis ............................................................................... 269 Sachverzeichnis ....................................................................................... 275 Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Inhaltsverzeichnis XIII Revision Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort ............................................................................................... VII Inhaltsübersicht .................................................................................. XI Abbildungsverzeichnis ...................................................................... XIX 0. Anregungen zur effizienten Nutzung dieses Buches ................... 1 1. Vom schulischen Lernen zum Studieren ....................................... 3 2. Hochschularten und Studienformen .............................................. 9 2.1 Überblick .................................................................................... 9 2.2 Einteilung nach dem Kriterium der zeitlichen Intensität ...... 11 2.3 Einteilung nach dem Kriterium der Aktivität ........................ 12 2.4 Notwendigkeit berufsbegleitender Studiengänge .................. 16 2.5 Zusammenfassende Bewertung ................................................ 20 3. Bachelor- und Masterstudiengänge ................................................ 21 3.1 Aufgaben und Ziele der Hochschulausbildung....................... 21 3.2 Bologna-Prozess ........................................................................ 22 3.3 Studium nach Bologna .............................................................. 23 3.3.1 Studienstruktur/Studienaufbau........................................ 23 3.3.1.1 Bachelor – erster berufsqualifizierender Abschluss .............................................................. 23 3.3.1.2 Master als höher qualifizierender Abschluss ..... 25 3.3.1.3 Anerkennung von Studienleistungen mit Kreditpunkten – ECTS (European Credit Transfer System) ................... 26 3.3.1.4 Soziale Kompetenzen im Bachelor- und Masterstudiensystem ........................................... 27 3.3.2 Zusammenfassung ............................................................. 28 4. Lehr- und Lernformen in der Hochschulausbildung .................. 33 4.1 Lehrformentypologie – ein Ansatz .......................................... 33 4.2 Passives Lernen – Vorlesung/Vortrag ...................................... 34 4.3 Aktives Lernen ........................................................................... 36 4.3.1 Lehrgespräch ..................................................................... 36 4.3.2 Simulationsformen ........................................................... 38 4.3.2.1 Inhaltliche Ziele und Formen ............................. 38 4.3.2.2 Fallstudien/-methode .......................................... 39 Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 XIV Inhaltsverzeichnis 4.3.2.3 Rollenspiele ........................................................... 42 4.3.2.4 Planspiele ............................................................... 43 4.3.3 Sozialformen ..................................................................... 45 4.4 Einige Begründungsansätze für den Einsatz aktiver Lehrformen in der Hochschulausbildung ............................... 46 4.5 Praktikum ................................................................................... 50 5. Studienerfolgsabhängige Faktoren – ein Überblick ..................... 53 6. Einige lernpsychologische Gesetzmäßigkeiten und Bedingungen ..................................................................................... 57 6.1 Lernen und Lernprozess ........................................................... 57 6.2 Studien- und Lernmotivation ................................................... 60 6.3 Grundfunktionen geistiger Arbeit ........................................... 62 6.3.1 Aufmerksamkeit und Konzentration ............................. 62 6.3.2 Konzentrationstraining – einige Übungen .................... 64 6.4 Gedächtnis und Lernen/Studieren ........................................... 65 6.4.1 Funktionen des Gedächtnisses ........................................ 65 6.4.2 Arbeitsweise des Gehirns ................................................ 66 6.4.3 Behaltensbeeinflussende Faktoren – ein Überblick ...... 71 6.5 Gedächtnis- bzw. Lerntypen und Lernarten .......................... 73 6.5.1 Lerntypen .......................................................................... 73 6.5.2 Lernarten, einige Beispiele ............................................... 75 6.5.2.1 Lernen als bedingte Reaktion: Klassisches Konditionieren ................................. 75 6.5.2.2 Lernen durch Versuch – Irrtum und Erfolg: Operantes Konditionieren .................................. 76 6.5.2.3 Einsichtiges Lernen .............................................. 77 6.6 Soziales Lernen – Lerngruppe im Studium ............................. 77 6.6.1 Vorteile des Gruppenlernens ........................................... 77 6.6.2 Nachteile sozialen Lernens in der Gruppe .................... 80 6.6.3 Einige Spielregeln für das Gruppenlernen ..................... 81 6.7 Physiologische Bedingungen effektiven Studierens – Gesunde Lebensführung ........................................................... 82 6.8 Einige studienpraktische Hinweise und Tipps ....................... 83 7. Studien- und Arbeitsmethodik ....................................................... 89 7.1 Einordnung und Definition ...................................................... 89 7.2 Studienorganisation und -planung – Bausteine eines Selbstmanagementsystems für Studierende ....................................... 89 7.2.1 Vorbemerkung ................................................................ 89 7.2.2 Arbeitsraum „Studentenbude“ ..................................... 91 7.2.3 Arbeitsplatz ..................................................................... 92 Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Inhaltsverzeichnis XV 7.2.4 Faktor „Zeit“ und Umgang mit der Zeit ..................... 93 7.2.5 Individuelles Zielsystem ................................................ 95 7.2.6 Terminplanung ................................................................ 95 7.2.7 Formale Orientierungshilfen ......................................... 96 7.2.8 Prioritäten ........................................................................ 97 7.2.9 Positiv denken, sich freuen und lachen können .......... 98 7.2.10 Arbeitsrhythmus und Leistungskurve ......................... 99 7.2.11 Literatur ........................................................................... 100 7.2.12 Ordnungsmittel – Computer und Karteien ................. 102 7.2.13 Studieren in einer Lerngruppe ...................................... 105 7.2.14 Stille Stunden – Pausen, Freizeit, Muße und Schlaf .... 106 7.2.15 Selbstdisziplin ................................................................. 109 7.2.16 Zusammenfassung und Ausblick .................................. 110 7.3 Aufnahme von Stoffinhalten ..................................................... 111 7.3.1 Zuhören ............................................................................. 111 7.3.1.1 Einstimmung ........................................................ 111 7.3.1.2 Das Zuhören erschwerende Faktoren ................ 112 7.3.1.3 Anregungen zur Effektivierung des Zuhörens ... 113 7.3.2 Mitschreiben ...................................................................... 116 7.3.2.1 Einstimmung ........................................................ 116 7.3.2.2 Organisatorische Vorbereitung/äußere Form ... 116 7.3.2.3 Hinweise für das Mitschreiben ........................... 118 7.3.2.4 Überarbeitung des Mitgeschriebenen ................ 119 7.4 Verarbeitung von Fachliteratur ................................................ 120 7.4.1 Effektives Lesen ................................................................ 120 7.4.1.1 Einstimmung ........................................................ 120 7.4.1.2 Leseprobleme ........................................................ 121 7.4.1.3 SQ3R-Lesemethode ............................................. 123 7.4.1.3.1 Arbeitsstufen ......................................... 123 7.4.1.3.2 Überblick verschaffen .......................... 123 7.4.1.3.3 Fragen stellen ........................................ 126 7.4.1.3.4 Lesen ...................................................... 126 7.4.1.3.5 Rekapitulieren ....................................... 127 7.4.1.3.6 Repetieren .............................................. 128 7.4.1.4 Anregungen zur Effektivierung des Lesens ...... 128 7.4.2 Das Lesen unterstützende Methoden (Markieren und Exzerpieren) ...................................................................... 132 7.4.2.1 Einstimmung ........................................................ 132 7.4.2.2 Bilden von Schlagwörtern und Setzen von Merkzeichen ......................................................... 132 7.4.2.3 Auszugsweise Wiedergabe – Exzerpieren ......... 134 Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 XVI Inhaltsverzeichnis 7.5 Anwenden und Weitergeben von Wissensstoff ...................... 138 7.5.1 Prüfungen .......................................................................... 138 7.5.1.1 Prüfungsängste ..................................................... 138 7.5.1.2 Prüfungsvorbereitung .......................................... 140 7.5.1.3 Zeitplanung ........................................................... 141 7.5.1.4 Verhaltensregeln ................................................... 143 7.5.1.5 Prüfungslernkartei ............................................... 144 7.5.2 Prüfungsarten .................................................................... 146 7.5.2.1 Schriftliche Prüfung (Klausuren) ....................... 146 7.5.2.1.1 Bedeutung und Klausurarten .............. 146 7.5.2.1.2 Themenklausur – Lösungsschritte ...... 149 7.5.2.1.3 Fragenklausur ........................................ 152 7.5.2.1.4 Fallklausur – Lösungsschritte .............. 153 7.5.2.1.5 Multiple-Choice-Klausur .................... 156 7.5.2.1.6 Wichtige Anregungen zur Abrundung der Klausurvor- und -nachbereitung ... 158 7.5.2.1.7 Checkliste „Klausurvorbereitung“ ..... 160 7.5.2.2 Mündliche Prüfung .............................................. 162 7.5.2.2.1 Prüfungstypen ....................................... 162 7.5.2.2.2 Prüfungsängste ...................................... 162 7.5.2.2.3 Anregungen für die mündliche Prüfung .................................................. 164 7.5.2.2.4 Prüfungsernst ........................................ 169 7.5.2.3 Checkliste „Prüfungsvorbereitung“ ................... 170 7.5.3 Wissenschaft und wissenschaftliches Arbeiten .............. 172 7.5.4 Anregungen für die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit (Hausarbeit, Referat, Bachelorarbeit) ................ 174 7.5.4.1 Struktur des Arbeitsprozesses ............................ 174 7.5.4.2 Allgemeine organisatorische und arbeitsmethodische Hinweise ......................................... 175 7.5.4.2.1 Einstimmung ......................................... 175 7.5.4.2.2 Planung des schriftlichen Projektes (Manuskriptarten) ................................. 175 7.5.4.2.3 Häuslicher Arbeitsplatz ....................... 177 7.5.4.2.4 Termine beachten und Kosten berücksichtigen ..................................... 177 7.5.4.2.5 Faktor „Zeit“ und Umgang mit dieser Zeit (Time-Management) ...................... 178 7.5.4.2.6 Stille Stunden – Pausen, Freizeit .......... 179 7.5.4.2.7 Ordnungsmittel und elektronische Informationen ........................................ 180 7.5.4.2.8 Selbstdisziplin ........................................ 180 Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Inhaltsverzeichnis XVII 7.5.4.3 Themenbezogene Bearbeitungshinweise ........... 181 7.5.4.4 Schreibstil .............................................................. 183 7.5.5 Praxisbeispiel „Leitfaden zur Anfertigung schriftlicher Arbeiten“ ........................................................................... 186 7.5.5.1 Hinweis ............................................................... 186 7.5.5.2 Vorwort ............................................................... 187 7.5.5.3 Allgemeine Hinweise ......................................... 187 7.5.5.4 Inhaltliche Bestandteile einer Arbeit ............... 188 7.5.5.5 Hinweise zur formalen Gestaltung .................. 192 7.5.5.6 Formale Ordnung der Arbeit ........................... 193 7.5.5.7 Bestandteile der Arbeit im Einzelnen .............. 193 7.5.5.8 Hinweise zum Zitieren ...................................... 199 7.5.5.9 Besonderheiten bei unternehmensbezogenen Arbeiten .............................................................. 207 7.5.5.10 Exposé ................................................................. 207 7.5.6 Begutachtung/Bewertung von Hausarbeiten und Bachelor-/Masterarbeiten ................................................ 208 7.5.7 Anregungen für die Präsentation einer Hausarbeit ...... 210 7.5.7.1 Einstimmung ........................................................ 210 7.5.7.2 Einige Grundlagen der Kommunikation und Präsentation .......................................................... 212 7.5.7.3 Inhaltlicher und methodischer Aufbau .............. 213 7.5.7.3.1 Ziel, Zielgruppe und Zeitplanung ....... 213 7.5.7.3.2 Darbietung der Inhalte ......................... 214 7.5.7.3.3 Medien und ihr Einsatz ........................ 216 7.5.7.3.4 Präsentator – einige Anregungen zur Person .................................................... 222 7.5.7.4 Redeängste ............................................................ 223 7.5.7.5 Einige Anregungen zur Reduzierung der Sprech- und Redefurcht ...................................... 224 7.5.7.6 Grundregeln der Rhetorik und der „nonverbalen Kommunikation“ ................................. 225 7.5.7.7 „Roter Faden verloren“? Verhaltensgrundregeln 227 7.5.7.8 Nachbereitung/Kontrolle des Seminarvortrages ............................................ 229 7.5.7.9 Checkliste „Präsentationsvorbereitung“ ........... 230 7.6 Ratschläge für einen schlechten und guten Redner von Tucholsky .................................................................................... 232 8. Selbststudium als Form der inhaltlichen Vertiefung .................... 235 8.1 Definition und Funktionen ....................................................... 235 Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 XVIII Inhaltsverzeichnis 8.2 Notwendigkeiten/Erfordernisse lebenslangen Lernens/ Studierens .................................................................................... 237 8.2.1 Verwissenschaftlichungstendenzen ................................. 237 8.2.2 Individuelle Motive .......................................................... 238 8.2.3 Flexibilitätsaspekte ........................................................... 238 8.3 Selbststudienprozess .................................................................. 239 8.3.1 Phasen des Selbststudiums ............................................... 239 8.3.2 Prozessmodell „Selbststudium“ ...................................... 240 8.3.3 Checkliste „Gestaltung einer Selbststudienphase“ ........ 242 8.4 Lerntagebuch als Instrument selbstorganisierten Lernens .... 243 9. Einige für das Studium wichtige Denkansätze ............................. 247 9.1 Überblick .................................................................................... 247 9.2 Hauptdenkansätze/-methoden ................................................. 248 9.2.1 Analyse und Synthese ...................................................... 248 9.2.2 Schlussfolgerndes Denken – Reduktion und Deduktion .......................................................................... 250 9.3 Hypothesenbildung ................................................................... 251 9.4 Denken in Nachbildungen/Simulationen ............................... 252 9.4.1 Experiment ........................................................................ 252 9.4.2 Modelle .............................................................................. 252 9.4.3 Fallmethode und Planspiel .............................................. 253 9.5 Heuristik ..................................................................................... 253 10. Checklisten zur Effektivierung des Lernens/Studierens ............. 257 11. Erwartungen an Studienabsolventen – ein Praxisexkurs .............. 259 12. Zusammenfassung und abschließende Betrachtung ..................... 265 Literaturverzeichnis ............................................................................... 269 Sachverzeichnis ....................................................................................... 275 Druckerei C. H . Beck Koeder: Studienmethodik (WiSt-Taschenbuch) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Medien mit Zukunft Revision, 06.02.2012 Abbildungsverzeichnis XIX Revision Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Seite Abb. 1: Studienformen – ein Typisierungsansatz ............................ 11 Abb. 2: ECTS ................................................................................... 28/29 Abb. 3: Ein lehrformentypologischer Ansatz .................................. 34 Abb. 4: Verschiedene Falltypen ..................................................... 39/40 Abb. 5: Aufbau eines Planspiels ......................................................... 43 Abb. 6: Planspielzwecke ..................................................................... 44 Abb. 7: Soziale Kompetenz ................................................................ 50 Abb. 8: Determinanten des Studienverhaltens ................................. 54 Abb. 9: Lernprozess-Modell .............................................................. 59 Abb. 10: Funktionen des Gehirns ....................................................... 69 Abb. 11: Lerntypen und Eingangskanäle mit ihrer kumulativen (anhäufenden) Wirkung ........................................................ 74 Abb. 12: Selbstmanagementsystem für Studienanfänger .................. 90 Abb. 13: Vorstrukturierter Mitschreibebogen ................................... 117 Abb. 14: Fünf-Punkte-Lese-Methode ................................................. 124 Abb. 15: Schlagwortbildung ................................................................. 132 Abb. 16: Markierungsvorschläge ......................................................... 134 Abb. 17: Vorstrukturierter Literaturauswertungsbogen ................... 136 Abb. 18: Lernkurve ............................................................................... 142 Abb. 19: Vergessenskurve ..................................................................... 142 Abb. 20: Vergessenskurven im Überblick .......................................... 143 Abb. 21: Umsatzentwicklung in Mio. Euro der Firma X ................. 197 Abb. 22: Kommunikationsebenen ....................................................... 213 Abb. 23: Präsentationsprozess ............................................................. 213 Abb. 24: Stichwortkarte ........................................................................ 216 Abb. 25: Beurteilungsbogen Seminarvortrag ............................. 229/230 Abb. 26: Denkmethoden im Überblick .............................................. 248 Abb. 27: Analyse-Synthese: Funktionsaufteilung bezogen auf ein Untersuchungsobjekt ............................................................ 249 Abb. 28: Qualifikationsmerkmale ................................................ 261/262

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References

Zusammenfassung

Vorteile

- Anregungen und Hilfestellungen für den Start ins Studium

- Studienformen, -möglichkeiten, Lehr- und Lernformen, Lernpsychologie

- Mehr Zeit, Motivation und Energie fürs Lernen

"Die Weisheit besteht darin, dass man gelernt hat zu lernen." (B. Brecht)

Zum Werk

Das Buch hilft, Startschwierigkeiten bei Beginn des Studiums zu beseitigen und gibt einen Überblick über die "soft skills":

- Vom schulischen Lernen zum Studieren

- Studienformen

- Bachelor- und Masterstudiengänge als Alternative zum Diplom

- Lehr- und Lernformen in der Hochschulausbildung

- Lernpsychologie, Studien- und Arbeitsmethodik

- Selbststudium als Form der inhaltlichen Vertiefung

- Zuhören, Mitschreiben und Lesen

- Klausuren, Hausarbeiten, Referate, Prüfungen, Präsentationen

- Organisation des Selbststudiums

- Denkrichtungen wissenschaftlicher Disziplinen

Autor

Dr. Kurt-Wolfgang Koeder ist Professor für Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt HR-Management an der University of Applied Science, Mainz.

Zielgruppe

Für Schüler sowie Studierende aller Fachrichtungen an Universitäten und Fachhochschulen.