Vorbereitung ist (fast) alles in:

Martin Buttenmüller, Claudia Kilian

Durchstarten als Freiberufler, page 25 - 36

Selbstbestimmt und erfolgreich arbeiten

1. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-4245-8, ISBN online: 978-3-8006-4246-5, https://doi.org/10.15358/9783800642465_25

Series: Vahlen Praxis

Bibliographic information
Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 27 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 26 2 Vorbereitung ist (fast) alles 2.1 Jetzt mal konkret: eine Geschäftsidee entwickeln Im Markt-Check in Kapitel 1.4 haben wir schon Markus Müller getroffen, der ein sehr gutes Konzept entwickelt hat. Doch bis es so weit ist, müssen Sie häufig einen langen Weg zurücklegen. Denn alles beginnt mit einer „guten Idee“. Von denen gibt es unzählige – denkt man. Denn macht man sich die Mühe, seine „guten“ Ideen einmal von A bis Z durchzuprüfen, gerät man schnell an den Rand der Verzweiflung. Immer gibt es Umstände, die zeigen, dass die Idee eben doch nicht so gut ist wie gedacht. Beispiele gefällig? •• Beaufsichtigung von Kindern für Eltern, die in Ruhe einkaufen möchten. Hört sich logisch an: Die Eltern geben die Kinder bei einem Erzieher ab und holen sie nach dem Einkauf wieder. Leider ist die Zahlungsbereitschaft bei Eltern gering ausgeprägt – es lassen sich fast nie kostendeckende Preise erzielen. Und kommunale Zuschüsse sind angesichts knapper Kassen von Städten und Gemeinden kaum zu bekommen. •• Lebensmitteleinkauf für Privathaushalte. Hört sich gut an – die Leute geben ihren Bedarf telefonisch oder über das Internet an, und Sie bringen alles zu ihnen nach Hause. Schade nur, dass die wenigsten Menschen bereit sind, dafür Geld auszugeben. Und Lebensmittel will man meist sehen, bevor man sie einkauft. Solche Versuche funktionieren nur im Rahmen anderer Geschäftsmodelle, zum Beispiel bei der ambulanten Pflege, die das Einkaufen mit anbietet. •• Ein Portal, auf dem sich potenzielle Kunden und Freiberufler kennenlernen und Aufträge vergeben werden können. Klar, wenn das gut liefe, könnten Sie mit Werbung und Vermittlungsprovision gutes Geld verdienen. Leider gibt es schon unzählige solcher Portale, und die wenigsten von ihnen funktionieren. Einfach weil nur sehr wenige Auftraggeber ihre Freiberufler über solche Portale suchen. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Aber was jetzt schon an diesen drei Beispielen klar wird, ist, dass eine gute Idee noch lange keine gute Geschäftsidee sein muss. Im Gegenteil – die meisten Ideen taugen bei näherer Betrachtung nichts. Wie prüft man nun aber, ob eine Idee auch eine gute Geschäftsidee ist? Nehmen wir einmal an, Sie möchten gerne Websites erstellen und überlegen, ob Sie dies nicht für andere Freiberufler tun könnten. Auf den ersten Blick keine schlechte Idee: Schließlich benötigt fast jeder beim Start in die Selbstständigkeit einen Internetauftritt. Gute Idee = gute Geschäftsidee? Idee prüfen Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 29 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 28 2 Vorbereitung ist (fast) alles28 •• Die Umsetzung des Angebots scheint realistisch – vermutlich haben Sie das Erstellen von Websites gelernt oder sich selbst beigebracht. •• Das erste Problem ist, die Klientel zu finden – schließlich gibt es kein Verzeichnis von Leuten, die gerade Freiberufler werden. Aber vielleicht können Sie in den sozialen Netzwerken Gruppen finden wie zum Beispiel den „Freiberufler Projektmarkt“ bei XING mit vielen 10.000 Freiberuflern? •• Doch wie kontaktieren Sie diese? Jeden mit einer persönlichen Nachricht anschreiben? Sehr mühselig. Aber vielleicht können Sie sich in XING an Diskussionen beteiligen und durch kluge Beiträge auf sich aufmerksam machen. Oder Sie eröffnen gleich selbst eine Gruppe und laden Freiberufler ein, bei Ihnen ein Thema zu diskutieren. Überlegen Sie sich andere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme, zum Beispiel durch den Versand von Flyern oder Telefonmarketing. •• Wenn Sie also Freiberufler finden und kontaktieren können, ist die Frage, wie Ihr Angebot genau aussehen soll. „All in one“ würde vermutlich das Schlagwort heißen, also Design und Programmierung in einem, sowie die Betreuung rund um das Thema E-Mail. •• Welche Preise können Sie erzielen? Freiberufler, die gerade starten, sind in der Regel recht sparsam bei ihren Ausgaben. Deshalb werden Sie vermutlich nur bei kleinen Preisen erfolgreich verkaufen können. Vielleicht gibt es Zusatzangebote (eingebauter Blog o. Ä.), mit denen Sie ein Alleinstellungsmerkmal erreichen können. Kalkulieren Sie, wie viele Aufträge Sie monatlich realistischerweise bearbeiten können. Erhalten Sie pro Website zum Beispiel nur 100 Euro und benötigen für jede zwei Arbeitstage, können Sie monatlich nur 1.500 Euro Umsatz erzielen – vorausgesetzt, Sie arbeiten auch die Wochenenden durch. Können Sie jedoch 1.000 Euro pro Website verlangen, ist die Situation natürlich viel positiver. •• Last but not least die Frage, ob es Zugangsbeschränkungen zum Markt gibt. Als Website-Ersteller genügt es in der Regel, wenn Sie über die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten verfügen. Lesen Sie dazu auch das Kapitel 2.2 zum Businessplan. Wenn Sie bis hierher gekommen sind und auf alle Fragen eine gute Antwort gefunden haben, haben Sie aus Ihrer Idee eine Geschäftsidee gemacht, die am Markt funktionieren könnte. Machen Sie nun mit dieser Tabelle aus Ihrer eigenen Idee eine Geschäftsidee: Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 29 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 28 2.2 Ohne geht’s nicht: der Businessplan 29 Checkliste: Von der Idee zur Geschäftsidee ü Ist die Umsetzung des Angebots (Möglichkeiten, Know-how, Zeitrahmen) realistisch? Finden Sie die potenziellen Kunden, die Sie ansprechen möchten? (Verzeichnisse, vorhandene Kontakte, soziale Netzwerke) Verfügen Sie über Möglichkeiten der Kontaktaufnahme? Können Sie ein passendes Angebot formulieren? Führen Ihr Aufwand und die Preise, die Sie für Ihr Angebot nehmen können, voraussichtlich zu einem auskömmlichen Umsatz? Verfügen Sie über alle notwendigen Bescheinigungen, Zertifizierungen etc., die Sie für Ihren Markteintritt benötigen? Konnten Sie alles abhaken? Bravo, Ihre Idee ist eine realisierbare Geschäftsidee. Oder hakt es noch an der einen oder anderen Stelle? Bloß nicht zu schnell aufgeben! Verändern Sie stattdessen Ihre Idee. Sie können zum Beispiel die Zielgruppe verändern (größere Unternehmen), um höhere Preise verlangen zu können. Prüfen Sie dann, ob die anderen Parameter noch stimmen (Kann man Entscheider größerer Unternehmen auch in sozialen Netzwerken ansprechen? Oder funktioniert das anders?). 2.2 Ohne geht’s nicht: der Businessplan Jetzt haben Sie eine Geschäftsidee und wollen natürlich gleich loslegen. Aber dann kommen Sie zu Ihrem Berater oder zu Ihrer Bank, und die erste Aufforderung, die Sie hören, ist: „Zeigen Sie doch mal Ihren Businessplan.“ … Wer braucht denn so etwas? Die Antwort: eigentlich alle. Denn in einem Businessplan werden Ihre Erkenntnisse aus Kapitel 2.1 in strukturierter Form schriftlich niedergelegt. Sie beschreiben darin Ihre Geschäftsidee, das wirtschaftliche Umfeld und Ihre konkreten Ziele, geben den zur Erreichung notwendigen Mittelaufwand an und nennen auch Risiken Ihrer Gründung. Das mag Ihnen bürokratisch und lästig erscheinen – aber so gut wie alle, die einen Businessplan geschrieben haben, waren hinterher sehr glücklich damit. Der Grund: Es tauchen dabei doch immer wieder unberücksichtigte Aspekte auf oder es wird deutlich, dass man bei der Entwicklung der Geschäftsidee zu vage oder widersprüchliche Annahmen zugrunde gelegt hat. Zusammenfassend genügt meist Geschäftsmodelle von Freiberuflern sind meist nicht allzu komplex. Deshalb ist meist kein vollständiger Businessplan mit bis zu 100 Seiten notwendig. In den meisten Fällen wird ein zusammenfassender Businessplan mit etwa 15 Seiten genügen. Sinn des Plans Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 31 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 30 2 Vorbereitung ist (fast) alles30 Ein Businessplan hat eine Struktur, die Sie einhalten sollten. Denn all jene, die ihn in die Hand nehmen, kennen diese Struktur und reagieren irritiert, wenn Punkte fehlen oder anders als üblich benannt werden. Verwenden Sie deshalb auch die römischen Zahlen: I Eine kurze Zusammenfassung der folgenden Kapitel. Viele lesen nur diesen Text – verwenden Sie deshalb viel Sorgfalt darauf. II Beschreibung Ihres Angebots und Geschäftsmodells III Markt und Wettbewerb IV Marketing und Vertrieb V Produkt und Personal VI Finanzplanung VII Angaben zur Organisation Ihres Vorhabens und über Sie persönlich als Gründer VIII Anhang (Kopien von Dokumenten, ergänzende Informationen) Schlüssig argumentieren Geübte Businessplanleser forschen an immer den gleichen Stellen nach Fehlern und Widersprüchen im Businessplan. Achten Sie deshalb vor allem auf die folgenden Punkte: •• Wenn Sie gleiche Sachverhalte beschreiben, benutzen Sie die gleichen Begriffe und Formulierungen. Natürlich sind solche Wiederholungen oft stilistisch nicht schön, aber Sie vermeiden unnötige Rückfragen und Irritationen. •• Setzen Sie verschiedene Zahlen in Bezug zueinander und fragen Sie sich: Kann das sein? Wenn Sie in der Finanzplanung die Marketingkosten mit Null angeben, im Kapitel „Marketing und Vertrieb“ aber von Mailingaktionen und der Gestaltung eines Flyers schreiben, stimmt etwas nicht. •• Versuchen Sie unbedingt, Wettbewerber zu nennen, denn die Angabe „keine bekannt“ wird auf jeden Fall Stirnrunzeln auslösen. Wenn Ihnen wirklich keine einfallen, nennen Sie Unternehmen, die sich im gleichen Markt befinden, und erklären Sie, warum diese nicht in direkter Konkurrenz zu Ihnen stehen. •• Häufig fragen sich Businessplanleser, wie eine Person das schaffen will. Wenn Sie also Personal mit „Null“ angeben, skizzieren Sie, wie Sie die Aufgaben bewältigen möchten. •• Schätzen Sie Ihre Lebenshaltungskosten realistisch ein. Jeder weiß, dass Sie sich als Freiberufler nicht von Luft und Liebe ernähren und auch nicht unter einer Brücke hausen, sondern Miete für eine Wohnung bezahlen müssen. Struktur Widersprüche vermeiden Realistisch sein Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 31 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 30 2.2 Ohne geht’s nicht: der Businessplan 31 •• Gibt Ihr bisheriger Werdegang keine Hinweise auf Ihre Eignung als Unternehmer, erläutern Sie, warum Sie sich das zutrauen. •• Lassen Sie Markteinschätzungen noch einmal von einer kundigen Person gegenchecken. Denn Aussagen, die ein Businessplanleser als objektiv falsch einstufen muss, entwerten Ihre gesamte Arbeit. •• Erläutern Sie auch Ihr persönliches Umfeld und zeigen Sie, dass Sie von diesem unterstützt werden. Einen Businessplan präsentieren Sie werden Ihren Businessplan nicht nur schriftlich zur Prüfung einreichen, sondern vielleicht auch einmal präsentieren müssen. Dies ist umso wahrscheinlicher, je höher die Investitionssumme ist. Grundsätzlich funktioniert das ganz ähnlich wie bei jedem anderen Vortrag auch: Es gibt eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss. Leiten Sie möglichst spannend ein, das weckt das Interesse Ihres Publikums. Schildern Sie zum Beispiel ein Problem und fragen Sie: „Und wer, meinen Sie, wird dieses Problem lösen?“ Und nach einer kurzen Pause: „Das werde ich sein.“ Gehen Sie dann in der Einleitung weiter und schildern Sie in möglichst eigenen und einfachen Worten, was genau Ihre Geschäftsidee ist. Dabei handelt es sich um den Punkt I Ihres Businessplans. Erst jetzt nutzen Sie die vorbereitete PowerPoint-Datei, skizzieren den Aufbau Ihres Businessplans, steigen dann in Punkt II ein und führen auch die folgenden Punkte aus. Bitten Sie dabei vorab darum, dass Verständnisfragen sofort geklärt werden sollen, andere Fragen am Schluss der Präsentation. Auf diese Weise verhindern Sie, dass Ihre Ausführungen immer wieder durch Diskussionen unterbrochen werden. Im Gegenteil haben Sie jetzt die Chance, in einem Zug Ihre Ideen von Anfang bis Ende zu erzählen – wie eine Geschichte, die – und damit kommen Sie zum Schlussteil – einen aufregenden Schluss oder auch eine Pointe haben soll: Beispiel für einen netten Schluss Meine Damen und Herren, nun haben Sie meine Geschäftsidee gehört, und ich bin gespannt, wie sie Ihnen gefällt. Aber eines habe ich Ihnen leider unterschlagen, und das muss ich nun zum Schluss nachholen: Die Frage ist ja neben allem anderen, woher ich meine Motivation nehme, diese Gründung zu schultern und durchzuführen. Und da kann ich Ihnen nur sagen, was meine Mutter mir gesagt hat: „Bub“, hat sie gesagt, „komm mir bloß nicht heim und sag’, es hat nicht funktioniert.“ Sie sehen also, ich bin zum Erfolg verdammt. Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 33 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 32 2 Vorbereitung ist (fast) alles32 2.3 Hallo Finanzamt, hier bin ich Während bei der Anmeldung eines Gewerbes das Finanzamt automatisch informiert wird, müssen Sie als Freiberufler von sich aus auf das für Sie zuständige Finanzamt zugehen (Zuständigkeiten unter www.finanzamt. de). Sie können sich das entsprechende Formular im Internet herunterladen oder das Finanzamt schickt Ihnen den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ auf Anfrage zu. Vorsicht – Fragebogen Bitte beachten Sie, dass der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung nicht speziell auf Freiberufler zugeschnitten ist. Das heißt, es werden auch Fragen gestellt, die Sie als Freiberufler gar nicht beantworten müssen, beispielsweise die Frage nach der Handelsregistereintragung. Neben Name, Anschrift und Art der Tätigkeit will die Behörde vor allem Folgendes wissen: •• Wie hoch schätzen Sie Ihren Gewinn (Einnahmen minus Ausgaben) im Gründungsjahr und im Folgejahr ein? (Tipp: Greifen Sie nicht gleich zu hoch, sonst legt das Finanzamt entsprechende Einkommensteuervorauszahlungen fest.) •• Werden Sie sonstige Einkünfte, etwa aus nicht selbstständiger Arbeit oder Vermietung, haben? Wie hoch werden diese ungefähr sein? •• Wie wollen Sie Ihren Gewinn ermitteln – per Bilanz oder per Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)? Als Freiberufler steht es Ihnen frei, es empfiehlt sich jedoch, auf die EÜR zurückzugreifen. (Tipp: In diesem Fall ignorieren Sie den Hinweis, die Eröffnungsbilanz beizulegen.) •• Planen Sie, in nächster Zeit Mitarbeiter einzustellen? •• Wie hoch schätzen Sie Ihren Umsatz, d. h. Ihre Einnahmen, im Gründungs- und im Folgejahr ein? •• Wollen Sie als „Kleinunternehmer“ besteuert werden? •• Umsatzsteuer: Ist- oder Soll-Besteuerung (siehe Seite 34)? •• Beabsichtigen Sie die Beteiligung an einer Personengesellschaft, also zum Beispiel einer GbR oder einer Partnerschaftsgesellschaft? •• Benötigen Sie eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID), weil Sie Geschäftsbeziehungen in anderen EU-Staaten beabsichtigen? Kleinunternehmer oder lieber nicht? Um Existenzgründer oder auch Selbstständige im Nebenerwerb vor Bürokratie zu verschonen, hat der Gesetzgeber die Kleinunternehmerregelung bei der Umsatzsteuer eingeführt (§ 19 UStG). Wer die Regelung für sich in Nötige Angaben Kleinunternehmerregelung Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 33 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 32 2.3 Hallo Finanzamt, hier bin ich 33 Anspruch nimmt, muss/darf in seinen Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen. Auch die monatliche/quartalsweise Umsatzsteuervoranmeldung entfällt. Als Kleinunternehmer gilt laut Gesetz, wer •• im Gründungsjahr voraussichtlich nicht mehr als 17.500 Euro Gesamtumsatz erwirtschaften wird; •• im letzten Geschäftsjahr nicht mehr als 17.500 Euro Gesamtumsatz erwirtschaftet hat und dessen Gesamtumsatz im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich 50.000 Euro nicht überschreiten wird. Im „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ können Sie freiwillig auf die Kleinunternehmerregelung verzichten – auch dann, wenn Sie mit Ihrer Umsatzschätzung unterhalb der 17.500-Euro-Grenze liegen. In diesem Fall müssen Sie jedoch unter Umständen damit rechnen, dass das zuständige Finanzamt noch einmal nachhakt. Was spricht für die Kleinunternehmerregelung? •• Sie müssen keine monatlichen bzw. quartalsweisen Umsatzsteuervoranmeldungen und keine jährliche Jahresumsatzsteuererklärung abgeben, haben also weniger Aufwand. •• In Ihren Rechnungen wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen – Sie müssen weniger rechnen. •• Da Sie keine Umsatzsteuer ausweisen müssen, wird der Gesamtrechnungsbetrag niedriger – Ihre Kunden freuen sich darüber! Dies trifft allerdings nur auf Privatkunden zu, bei Unternehmen, für die nicht die Kleinunternehmerregelung gilt, ist die Umsatzsteuer nur ein Durchgangsposten. Was spricht gegen die Kleinunternehmerregelung? •• Da Sie keine Umsatzsteuer berechnen und abführen, können Sie auch keine Vorsteuer geltend machen. Das bedeutet, für Sie gelten letztendlich die gleichen Preise wie für Verbraucher. Ein vereinfachtes Beispiel soll dies verdeutlichen: Beispiel für Kleinunternehmerregelung Sie wollen einen Schreibtisch (Ladenpreis: 600 Euro) erwerben. Sowohl mit als auch ohne Kleinunternehmerregelung müssen Sie den Betrag im Laden zahlen. Wenn Sie jedoch auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet haben, dann können Sie sich die bezahlte Umsatzsteuer in Höhe von 95,80 Euro (19 Prozent) vom Finanzamt zurückholen (Vorsteuer). Ihr Schreibtisch kostet letztendlich nur 504,20 Euro. Gerade bei größeren Investitionen lohnt sich das. Umsatz < 17.500 Euro Vorteile Kleinunternehmer Nachteile Kleinunternehmer Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 35 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 34 2 Vorbereitung ist (fast) alles34 •• In Ihren Rechnungen müssen Sie darauf hinweisen, dass Sie Kleinunternehmer im Sinne von § 19 EStG sind. Damit offenbaren Sie Ihren Kunden, dass Ihr jährlicher Umsatz unter 17.500 Euro liegt. Dies könnte unter Umständen Zweifel an Ihrer Leistung hervorrufen. Umsatzsteuerzahlung „aus Versehen“ Wurde aus Versehen trotz Kleinunternehmerregelung Umsatzsteuer ausgewiesen, dann muss der Betrag auf jeden Fall an das Finanzamt abgeführt werden – unabhängig davon, ob der Rechnungsempfänger die Umsatzsteuer auch tatsächlich gezahlt hat oder nicht. Wenn Sie jedoch unmittelbar danach eine Berichtigung der Rechnung vornehmen, können Sie die Zahlung vermeiden. Ist- oder Sollbesteuerung? Auch diese Frage müssen Sie im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beantworten. Sie betrifft aber nur diejenigen, die auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet haben und in ihren Rechnungen Umsatzsteuer ausweisen müssen. Als Istversteuerer müssen Sie die Umsatzsteuer erst in dem Monat abführen, in dem Sie das Geld erhalten haben, als Sollversteuerer schon in dem Monat, in dem Sie die Rechnung gestellt haben. Üblicherweise greifen insbesondere Freiberufler und kleinere Unternehmen, die eine EÜR abgeben, auf die Istbesteuerung zurück. Zur Sollbesteuerung verpflichtet sind nur Gewerbetreibende, die einen bestimmten Umsatz erzielen. Diese Grenze liegt in den alten Bundesländern bei 500.000 Euro und in den neuen bei 250.000 Euro. 2.4 Gründen kostet Geld Beim Start in Ihr Freiberuflerdasein gibt es zwei schlechte Nachrichten. Die erste: Gründen kostet Geld. Selbst wenn Sie nur die wichtigsten Dinge anschaffen, kommen für Telekommunikation und Internet, Kaution und eventuell Provision für das Büro und die Grundausstattung mit Hardware und Software, Briefpapier und Internetauftritt schnell einige 1.000 Euro zusammen. Die zweite schlechte Nachricht ist, dass es laufende Kosten gibt, die von Anfang an Ihr Konto belasten. Dazu gehören die Büromiete, Telefon- und Internetgebühren, aber auch Ihre eigenen Lebenshaltungskosten. Und dann gibt es eigentlich eine dritte schlechte Nachricht: Ihr Umsatz wird in der ersten Freiberuflerphase – zumindest in den ersten Monaten – noch eher bescheiden sein. Niedriges Einkommen gepaart mit Gründungskosten und laufenden Kosten heißt im Ergebnis: Gründen kostet meist mehr Geld, als Sie sich das vielleicht gedacht haben. Und das heißt, dass Sie für einen erfolgreichen Start ein finanzielles Polster benötigen. Optimalerweise besteht dieses zu Für Nicht- Kleinunternehmer Liquidität erhalten Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 35 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 34 2.5 Gut versichert ist wichtig – aber wie? 35 einem Teil aus eigenen Rücklagen. Halten Sie so viel davon wie möglich schnell verfügbar, zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto. Es ergibt in dieser Phase auch keinen Sinn, Verträge mit langfristiger Kapitalbindung einzugehen oder Versicherungen abzuschließen, die Ihre laufende monatliche Belastung erhöhen. Schließlich ist es auch nicht sinnvoll, Ihr Geld für zum Beispiel 3 Prozent irgendwo fest angelegt zu haben, wenn Sie durch einen Liquiditätsengpass gezwungen sind, gleichzeitig sieben oder mehr Prozent Überziehungszinsen für Ihren negativen Kontostand zu bezahlen. Prüfen Sie auch, ob es noch weitere Geldquellen gibt. So vergibt der Staat Gründerkredite und Zuschüsse, oder vielleicht gibt es Verwandte, die Ihren Start mit einem zinslosen und unbefristeten Privatdarlehen unterstützen. Kapitel 7.3 nennt Möglichkeiten, mit staatlichen Fördermitteln zu finanzieren. Mehr ist besser Wählen Sie das finanzielle Polster so groß wie möglich, weil Sie nicht genau wissen können, wie sich die Einnahmeseite entwickelt. Wenn Sie schon von Anfang an gutes Geld verdienen – umso besser. Wenn nicht, haben Sie die Möglichkeit, der anfänglichen Durststrecke gelassen entgegen zu sehen. 2.5 Gut versichert ist wichtig – aber wie? Wer angestellt ist, braucht sich um viele Lebensrisiken nicht mehr zu kümmern: Man ist in der Regel kranken- und unfallversichert und zahlt automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Auch gegen Berufsunfähigkeit ist man – wenn auch rudimentär – abgesichert. Anders dagegen als Freiberufler: Hier ist Eigeninitiative gefragt, um sich gegen Schicksalsschläge abzusichern und für das Alter vorzusorgen. Krankenversicherung – ein Muss! Einer der großen Vorteile für Sie als Freiberufler ist, dass Sie ohne Probleme in eine private Krankenversicherung eintreten können. Das hat vor allem den Vorteil, dass Sie zumindest in jungen Jahren deutlich niedrigere Beiträge bezahlen müssen als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch sind die Leistungen der privaten Krankenversicherungen häufig besser als in der gesetzlichen. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass man das Geld für Medikamente und Behandlungen selbst vorstrecken muss. Wer also häufig medizinische Hilfe in Anspruch nehmen muss, sollte seine Versicherungsoptionen gut überdenken und eventuell freiwillig versichert in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Wer Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 37 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 36 2 Vorbereitung ist (fast) alles36 künstlerisch tätig ist, kann auch die günstigen Tarife der Künstlersozialkasse nutzen (www.kuenstlersozialkasse.de). Berufsunfähigkeitsversicherung – wäre wirklich gut! Fast alle Experten halten diese Absicherung für sinnvoll – auch für die, die „nur“ am Schreibtisch sitzen und sich vielleicht fragen, wie man da berufsunfähig werden soll. Denn oft sind Herz- und Kreislauferkrankungen, die auch die Ausübung eines im Sitzen ausgeübten Berufes unmöglich machen, Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Aber Achtung: Bei der Aufnahme werden Sie nach Ihrer Krankengeschichte gefragt. Wer hier chronische Krankheiten angibt, wird schnell abgelehnt. Und Verschweigen ist keine gute Strategie, denn dann kann die Versicherung im eintretenden Versicherungsfall die Leistung verweigern. Altersvorsorge – wenn nicht gleich, dann bald Als Freiberufler muss die Altersvorsorge in der Regel komplett privat betrieben werden. Grundsätzlich können Sie dies über eine Versicherung lösen: Sie zahlen jeden Monat ein und erhalten dafür ab Renteneintritt monatlich eine bestimmte Summe ausbezahlt. Achten Sie darauf, dass diese Summe „dynamisch“ definiert ist, damit die bis dahin zu erwartende Inflation den Wert Ihrer zukünftigen Rente nicht aushöhlt. Wer Kommunikationsdienstleistungen anbietet, sollte auch die günstigen Konditionen des Presseversorgungswerks für sich prüfen (www.presseversorgung.de). Die Alternative zu einer Absicherung über eine Versicherung ist natürlich, das Geld selbst als Vermögen anzusparen und im Alter davon zu leben. Lebensversicherung? Unter Umständen sinnvoll Wenn Sie Familie haben und der Hauptverdiener sind, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll. Damit sichern Sie Ihre Angehörigen für den Fall ab, dass Sie sterben und die Familie ohne Einkommen dasteht. Es gibt dabei auch gestaffelte Varianten, die Sie zum Beispiel bei der Geburt Ihres ersten Kindes nutzen können: So zahlt bei einer zum Beispiel zwölfjährigen Laufzeit die Versicherung eine umso höhere Summe, je schneller man verstirbt. Damit trägt man dem hohen Betreuungsbedarf in den ersten Lebensjahren des Kindes Rechnung, in denen der Partner nur sehr eingeschränkt arbeiten kann. Je später man innerhalb der Laufzeit verstirbt, desto geringer fällt die Auszahlungssumme aus – das dann ältere Kind erlaubt es dann ja, verstärkt einem Einkommenserwerb nachzugehen. Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 37 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 36 2.6 Plan A – und warum Plan B fast wichtiger ist 37 Firmenrechtsschutz? Vielleicht Eine Firmenrechtsschutzversicherung wird vor allem dann interessant, wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen. Damit können Sie Anwalts- und Gerichtskosten sparen, wenn es zu Auseinandersetzungen vor dem Arbeitsgericht kommt. Ähnliches gilt bei Rechtsstreitigkeiten mit dem Bürovermieter. Fragen Sie den Versicherungsvertreter auch, ob es eine Kombination aus Privat- und Firmenrechtsschutz gibt – in diesem Fall kommt das oft günstiger als zwei verschiedene Verträge. Prüfen Sie auch, ob Sie nicht über einen Verband oder eine Kammer rechtsschutzversichert sind. So haben Mitglieder des Journalistenverbands nicht nur Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung, sondern auch auf einen Rechtsbeistand vor Gericht. Krankentagegeld – eher nicht Diese Versicherung zahlt, wenn man länger im Krankenhaus verbleiben muss. Das sollte man sich überlegen, weil die Versicherung nicht sofort nach einer Einweisung bezahlt, sondern in der Regel erst nach einer bestimmten Zeit. Je schneller die Versicherung zahlen soll, desto höher sind die Beiträge. Aber viele Aufenthalte dauern nur wenige Tage, und die Krankenhäuser neigen zu schnellen Entlassungen, um die Betten wieder frei zu haben. Und: Als Freiberufler wird man sich sehr anstrengen, so schnell wie möglich wieder an seinen Arbeitsplatz und zu seinen Kunden zurückzukehren. Man sollte deshalb genau prüfen, ob Krankentagegeld sinnvoll ist. 2.6 Plan A – und warum Plan B fast wichtiger ist „Meistens kommt es anders und zweitens als man denkt.“ Darüber kann man schmunzeln, vor allem aber festhalten, dass es tatsächlich häufig anders kommt als gedacht. So werden vielleicht ganz andere Kunden als geplant bei Ihnen anfragen. Oder Sie glaubten, dass die Selbstdisziplin Ihr großes Problem sein würde, dabei ist es das Zeitmanagement. Und so wird sich in vielen Fällen die Lage nach dem ersten Jahr ganz anders darstellen als gedacht. Ob das positiver oder negativer als geplant sein wird, hängt von Ihrer inneren Einstellung ab. Denn egal was Sie planen – neben Plan A haben Sie stets noch einen Plan B bereit. Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 39 Verlag Franz Vahlen PRAXIS Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler, Hersteller: Frau Hilgendorff Stand: 05.03.2012 Status: Druckdaten Seite 38 2 Vorbereitung ist (fast) alles38 Plan A Plan B Ich kann von Fördermitteln und Rücklagen ein halbes Jahr ohne Umsatz überbrücken. Ab dann kann ich von meinen Einnahmen gut leben und wirtschaften. Dauert die Einstiegsphase länger, werden mich meine Eltern mit einem Darlehen unterstützen. Spätestens nach einem Jahr möchte ich vollständig von meiner Freiberuflichkeit leben können. Gelingt dies nicht, kann ich bei meinem alten Arbeitgeber halbtags in Festanstellung gehen und nebenberuflich als „Freier“ arbeiten. Ich suche meine Kunden in der Branche X. Klappt dies nicht, kommen auch Kunden aus der Branche Y infrage. Ich leiste mir zunächst ein Büro, weil ich denke, dass mich meine Kunden besuchen werden. Ist dies nicht der Fall und wird es finanziell eng, kann ich aufgrund der kurzen Kündigungsfrist mein Büro auflösen und von zu Hause aus arbeiten. Ich leiste mir zunächst keinen Steuerberater, sondern erledige alles selbst. Überfordert mich das zeitlich, werde ich den Steuerberater meiner Eltern engagieren.

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References

Zusammenfassung

Wie Freiberufler erfolgreich Durchstarten.

Buttenmüller/Kilian, Durchstarten als Freiberufler

2012.

ISBN 978-3-8006-4245-8

Freiberuflich – darauf kommt es an

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