Content

4.1 Einführung in:

Hanspeter Gondring, Thomas Wagner

Facility Management, page 88 - 89

Handbuch für Studium und Praxis

2. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3836-9, ISBN online: 978-3-8006-4182-6, https://doi.org/10.15358/9783800641826_88

Bibliographic information
Vahlen – Allgemeine Reihe – Gondring/Wagner - Facility Management (2. Auflage) – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 27.04.2012 Status: Imprimatur Seite 69 4 Kaufmännisches Gebäudemanagement 4 Kaufmännisches Gebäudemanagement Vahlen – Allgemeine Reihe – Gondring/Wagner - Facility Management (2. Auflage) – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 27.04.2012 Status: Imprimatur Seite 71 4.1 Einführung Die Leistungen eines Facility Managers beschränken sich nicht mehr nur auf die technischen Gegebenheiten eines Gebäudes. Die kaufmännischen Aspekte des FM gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Dienstleistung an der Immobilie, deren Verwaltung, Kosten- und Nutzungsoptimierung und die professionelle Bewirtschaftung sind sowohl für Immobilienunternehmen als auch für Non Property Companies von zentraler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, die relevanten betriebswirtschaftlichen Diszi pli nen wie bspw. Kostenrechnung und Controlling auf das FM zu übertragen. Die Funktionen und Prozesse des kaufmännischen Facility Managements unter besonderer Beachtung der Objektbuchhaltung, der darauf aufbauenden Kostenund Leistungsrechnung und des sich dieser Elemente bedienenden Controllings sollen definiert werden, insbesondere das Betriebskosten-Management, das Benchmarking sowie das Vertragsmanagement. Diese drei Management- Prozesse sind aus heutiger Sicht für ein effizientes FM unumgänglich geworden. Zur Hauptaufgabe des kaufmännischen Gebäudemanagements gehört die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit des Gebäudebetriebs. Die Wirtschaftlichkeit wird verstanden als Maximierung des Nutzens oder Minimierung der Kosten bezüglich der Immobilie. Zur Erreichung dieser Ziele bedarf es folgender Instrumente: •• Gebäudebezogene Objektbuchhaltung •• Kostenrechnung •• Vertragsmanagement •• Controlling Zwischenziele für das Erreichen der Hauptziele sind Kosten- und Kontentransparenz in der Objektbuchhaltung und der Kostenrechnung, Optimierung und Standardisierung der Prozesse im Vertragsmanagement von der Verhandlung bis zur Vergabe, Leistungskontrolle und gegebenenfalls vertragliche Anpassungen an neue Leistungsspektren während der Nutzung. Weitere Zwischenziele im Bereich des Controlling sind die Feststellung von Abweichungen, die Umsetzung strategischer Ziele und die Unterstützung sämtlicher Zwischenziele der Objektbuchhaltung, der Kostenrechnung und des Vertragsmanagements. 4.2 Objektbuchhaltung 4.2.1 Allgemeine Grundlagen der Objektbuchhaltung Das betriebliche Rechnungswesen ist gesetzlich zwingend vorgeschrieben. Durch systematische Erfassung der einzelnen Geschäftsvorfälle und deren 4.1 Einführung 4.2 Objektbuchhaltung

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Vorteile

- Umfassender Einblick in Theorie und Praxis des Facility Managements

- Systematische Darstellung der relevanten Normen und Richtlinien

- Konkrete Beispiele zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte

Zum Werk

Die Immobilie in ihrem Lebenszyklus erfordert ein Wertmanagement, das unter dem Begriff Facility Management zusammengefasst wird. Das Buch umfasst alle Aspekte einschließlich anschaulicher Praxisbeispiele.

Zur Neuauflage

Umfassende Aktualisierung und zusätzliche Fallbeispiele.

Inhalt

- Geschichte des FM; Vergleich mit anderen Ländern

- Facility Management im Lebenszyklus einer Immobilie

- Strategisches FM

- Inhalte des technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen FM mit vielen Praxisbeispielen

- Rechtliche Aspekte und Normen

- Wertorientierung im FM und FM-Rating

- Outsourcing-Strategien

- EDV-technische Unterstützung

Autoren

Prof. Dr. Hanspeter Gondring, Duale Hochschule Stuttgart, Dipl.-Kfm. Thomas Wagner, Wagner Real Estate GmbH, Hamburg.

Zielgruppe

Studierende der Immobilienwirtschaft und immobiliennahe Studienfächer wie z.B. Architektur, Bauingenieurwesen, Stadt- und Regionalplanung, Studierende der Bank- und Finanzwirtschaft, Jura-Studierende mit der Vertiefung Immobilienrecht sowie interessierte Praktiker.