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7.1 Einführung in:

Hanspeter Gondring, Thomas Wagner

Facility Management, page 231 - 232

Handbuch für Studium und Praxis

2. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3836-9, ISBN online: 978-3-8006-4182-6, https://doi.org/10.15358/9783800641826_231

Bibliographic information
Vahlen – Allgemeine Reihe – Gondring/Wagner - Facility Management (2. Auflage) – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 27.04.2012 Status: Imprimatur Seite 217 7 Flächenmanagement 7 Flächenmanagement Vahlen – Allgemeine Reihe – Gondring/Wagner - Facility Management (2. Auflage) – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 27.04.2012 Status: Imprimatur Seite 219 7.1 Einführung Das Flächenmanagement als Grundlage für die Bereiche des Gebäudemanagements wuchs – dank der Erkenntnis seiner Bedeutung und dem Aufkommen immer neuerer und verbesserter Computersoftware – zu einem bedeutenden, unverzichtbaren Teil des gesamten Facility Managements an. Die Bedeutung und Tragweite dieses Bereiches wird jedoch von vielen Beteiligten immer noch des Öfteren unterschätzt, was zur Folge hat, dass bestehende und zum Teil einfach zu hebende Ressourcen nicht genutzt werden. In diesem Kapitel soll dem Leser daher verdeutlicht werden, was unter dem Thema des Flächenmanagements verstanden werden kann, welche Zielsetzungen das Flächenmanagement verfolgt und welche gängigen Flächendefinitionen in der Praxis gebraucht werden. Zudem wird der Zusammenhang zwischen Büroformen und Flächeneffizienz verdeutlicht sowie ein Beispielablauf eines Flächenmanagementprozesses dargelegt. 7.2 Eingliederung und Grundlagen des Flächenmanagements 7.2.1 Eingliederung des Flächenmanagements im Facility Management Die Bestimmung der Zugehörigkeit des Flächenmanagements (FLM) innerhalb des Facility Managements und des Gebäudemanagements gestaltet sich vergleichsweise schwierig. Bei Betrachtung der klassischen Sichtweise wird das Gebäudemanagement in die drei folgenden Leistungsbilder unterteilt: das kaufmännische Gebäudemanagement (KGM), das technische Gebäudemanagement (TGM) und das infrastrukturelle Gebäudemanagement (IGM). Das Flächenmanagement wird in dieser klassischen Aufteilung zum infrastrukturellen Gebäudemanagement gezählt und ordnet sich somit diesem Leistungsbild unter. Bei der neueren Definition der DIN 32736 wird das Flächenmanagement als viertes Leistungsbild neben den bereits bestehenden klassischen Leistungsbildern KGM, TGM und IGM angesehen. Die GEFMA versteht das FLM in ihrer Richtlinie 100-1 sogar als Querschnittsaufgabe im Gebäudemanagement, das sich als Grundlage der drei Leistungsbilder versteht und sich somit nicht explizit unterordnet. Nachfolgend wird diese Eingliederung des Flächenmanagements als vierter Leistungsbereich angenommen und vorausgesetzt, da sich eine alleinige Zuordnung des FLM zum IGM vor allem in der Praxis aufgrund seiner Vielzahl an Schnittstellen mit anderen FM-Bereichen nicht mehr durchsetzen lässt. 7.1 Einführung 7.2 Eingliederung und Grundlagen des Flächenmanagements

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References

Zusammenfassung

Vorteile

- Umfassender Einblick in Theorie und Praxis des Facility Managements

- Systematische Darstellung der relevanten Normen und Richtlinien

- Konkrete Beispiele zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte

Zum Werk

Die Immobilie in ihrem Lebenszyklus erfordert ein Wertmanagement, das unter dem Begriff Facility Management zusammengefasst wird. Das Buch umfasst alle Aspekte einschließlich anschaulicher Praxisbeispiele.

Zur Neuauflage

Umfassende Aktualisierung und zusätzliche Fallbeispiele.

Inhalt

- Geschichte des FM; Vergleich mit anderen Ländern

- Facility Management im Lebenszyklus einer Immobilie

- Strategisches FM

- Inhalte des technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen FM mit vielen Praxisbeispielen

- Rechtliche Aspekte und Normen

- Wertorientierung im FM und FM-Rating

- Outsourcing-Strategien

- EDV-technische Unterstützung

Autoren

Prof. Dr. Hanspeter Gondring, Duale Hochschule Stuttgart, Dipl.-Kfm. Thomas Wagner, Wagner Real Estate GmbH, Hamburg.

Zielgruppe

Studierende der Immobilienwirtschaft und immobiliennahe Studienfächer wie z.B. Architektur, Bauingenieurwesen, Stadt- und Regionalplanung, Studierende der Bank- und Finanzwirtschaft, Jura-Studierende mit der Vertiefung Immobilienrecht sowie interessierte Praktiker.