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6.1 Einführung in:

Hanspeter Gondring, Thomas Wagner

Facility Management, page 181 - 182

Handbuch für Studium und Praxis

2. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3836-9, ISBN online: 978-3-8006-4182-6, https://doi.org/10.15358/9783800641826_181

Bibliographic information
Vahlen – Allgemeine Reihe – Gondring/Wagner - Facility Management (2. Auflage) – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 27.04.2012 Status: Imprimatur Seite 165 6 Infrastrukturelles Gebäudemanagement 6 Infrastrukturelles Gebäudemanagement Vahlen – Allgemeine Reihe – Gondring/Wagner - Facility Management (2. Auflage) – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 27.04.2012 Status: Imprimatur Seite 167 6.1 Einführung Das infrastrukturelle Gebäudemanagement wird der operativen Ebene des Facility Managements zugeordnet und bildet neben dem technischen und dem kaufmännischen Gebäudemanagement eine wichtige Säule der Bewirtschaftung während der Nutzungsphase einer Immobilie. Das Dienstleistungsangebot für infrastrukturelles Gebäudemanagement ist breit gefächert und trägt neben der Sicherung des Werterhalts der Immobilie auch zur Steigerung des Wohlbefindens der Mitarbeiter, Kunden und Besucher bei. Um diese Aufgabe optimal zu erfüllen und sich dabei aber weiterhin auf das Kerngeschäft konzentrieren zu können, geben viele Betriebe und Firmen diesen Aufgabenbereich an professionelle Dienstleister ab, die einen kompletten Service an infrastrukturellen Dienstleistungen anbieten und so ein sicheres, angenehmes und gepflegtes Arbeitsumfeld gewährleisten. Infrastrukturelles Gebäudemanagement wird dabei in drei Teilbereiche gegliedert: (1) Die zentralen Dienste, die meist sehr umfangreich sind und aus einzelnen Teilprozessen zusammengefügt werden (2) Die Bürodienste, die die Arbeit der Mitarbeiter unterstützen und erleichtern sollen, sowie (3) Die Gebäude- und Servicedienste, die zum Betreiben des Gebäudes unerlässlich sind und auch zum Wohlbefinden der Mitarbeiter, Kunden und Besucher beitragen. 6.2 Definition und Grundlagen des infrastrukturellen Gebäudemanagements Die Bezeichnung „Infrastruktur“ findet unterschiedliche Verwendung. Als Infrastruktur werden bspw. technische Systeme im Umfeld von Liegenschaften bezeichnet, wie Strom- und Rohrleitungsnetze sowie Abwassersysteme, aber auch bei der Nennung von Versorgungssystemen in Siedlungsgebieten findet der Begriff Anwendung.228 Im FM wird dieser Begriff auf eine bestimmte Art von Dienstleistung angewendet. So umfasst das infrastrukturelle Gebäudemanagement (IGM) geschäftsunterstützende Dienstleistungen, deren Aufgaben darin bestehen, die Nutzung von Gebäuden und Liegenschaften zu verbessern.229 228 Vgl. Krimmling, J. (2008), S. 117. 229 Vgl. Gondring, H./Wagner, T. (2007), S. 19. 6.1 Einführung 6.2 Definition und Grundlagen

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References

Zusammenfassung

Vorteile

- Umfassender Einblick in Theorie und Praxis des Facility Managements

- Systematische Darstellung der relevanten Normen und Richtlinien

- Konkrete Beispiele zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte

Zum Werk

Die Immobilie in ihrem Lebenszyklus erfordert ein Wertmanagement, das unter dem Begriff Facility Management zusammengefasst wird. Das Buch umfasst alle Aspekte einschließlich anschaulicher Praxisbeispiele.

Zur Neuauflage

Umfassende Aktualisierung und zusätzliche Fallbeispiele.

Inhalt

- Geschichte des FM; Vergleich mit anderen Ländern

- Facility Management im Lebenszyklus einer Immobilie

- Strategisches FM

- Inhalte des technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen FM mit vielen Praxisbeispielen

- Rechtliche Aspekte und Normen

- Wertorientierung im FM und FM-Rating

- Outsourcing-Strategien

- EDV-technische Unterstützung

Autoren

Prof. Dr. Hanspeter Gondring, Duale Hochschule Stuttgart, Dipl.-Kfm. Thomas Wagner, Wagner Real Estate GmbH, Hamburg.

Zielgruppe

Studierende der Immobilienwirtschaft und immobiliennahe Studienfächer wie z.B. Architektur, Bauingenieurwesen, Stadt- und Regionalplanung, Studierende der Bank- und Finanzwirtschaft, Jura-Studierende mit der Vertiefung Immobilienrecht sowie interessierte Praktiker.