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Steffen Säuberlich, Ulrike Scharnowski, 14.2 Impairment Test nach IAS 36 in:

Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dirk Fischer, Guido Neubeck, Holger Reichmann (Ed.)

Rechnungslegung in der Automobilzulieferindustrie, page 206 - 212

1. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3947-2, ISBN online: 978-3-8006-3948-9, https://doi.org/10.15358/9783800639489_206

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Vahlen – Deloitte Press – Fischer, Rechnungslegung in der Automobilzulieferindustrie – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 22.05.12 Status: Druckdaten Seite 199 14.2 Impairment Test nach IAS 36 199 14.2 Impairment Test nach IAS 36 Ein Impairment Test/Wertminderungstest ist grundsätzlich für jeden zum Geltungsbereich des IAS 36 gehörenden Vermögenswert obligatorisch, sobald sich interne oder externe Anzeichen einer Wert minderung nach IAS 36.12-17 ergeben (Triggering Event Approach). Es soll damit sichergestellt werden, dass Unternehmen keine überbewerteten Vermögenswerte in der Bilanz ausweisen. Zu jedem Abschlussstichtag ist vom Management einzuschätzen, ob Vermögenswerte wertgemindert sein könn ten. Liegen keine Anhaltspunkte für ein Impairment vor, mindert sich der Bilanzansatz der materiellen oder immateriellen Vermögenswerte in der Regel lediglich um die planmäßige Abschreibung. Betrachtet man immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter voraussichtlicher Nutzungsdauer, noch nicht zum Gebrauch verfügbare immaterielle Vermögenswerte oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte, führt am jährlichen Werthaltigkeitstest kein Weg vorbei372; eine planmäßige Abschreibung dieser Vermögenswerte ist gemäß Standard nicht gestattet. Der Zeitpunkt für die Durchführung des Impairment Tests innerhalb der Berichtsperiode ist einheitlich für alle Vermögenswerte frei wählbar; einmal festgelegt, ist er aber stetig beizubehalten. In der Praxis beobachtet man häufig den Bilanzstichtag als Termin für den jährlichen Werthaltigkeitstest, aber auch der Planungsstichtag, der Abschlusstermin des Halbjahres oder des Quartals wird ausgewählt. Die Ergebnisse des Im pair ment Tests sind anhand umfangreicher Konzern-Anhangangaben zu kommunizieren373, sodass sowohl missglückte M&A-Transaktionen als auch die Einflüsse externer Schocks vom Bilanzleser wahr ge nom men werden können. Zum Beispiel war in Folge des überhitzten M&A Marktes in der jüngsten Vergangenheit bei etlichen Unternehmen zu beobachten, dass der Buchwert des bilanzierten deriva ti ven Goodwills den Barwert der entsprechenden zukünftigen Cashflows überstieg – hohe außerplanmäßige Abschrei bungen waren deshalb unvermeidbar. 14.2.1 Hinweise auf Wertminderung Der Standard IAS 36.12-14 präsentiert eine recht detaillierte Übersicht von internen und externen Indikatoren, die Rückschlüsse auf eine mögliche Wertminderung bei Vermögenswerte ein schließ lich des bilanzierten Goodwills zulassen. Exemplarisch seien zusammenfassend folgende Punkte genannt: – Überalterung oder physische Schäden an Vermögenswerten – Nachteilige Entwicklung in Umfang oder Weise der Nutzung eines Vermögenswertes, etwa aufgrund von Stilllegung oder Planungen zur Einstellung oder Restrukturierung des zugehö ri gen Geschäftsbereiches sowie andere Indikatoren, die zur Neueinschätzung der Nutzungs dauer führen; dies um- 372 Vgl. IAS 36.10. 373 Vgl. IAS 36.126-133. 14.2 Impairment Test nach IAS 36 Vahlen – Deloitte Press – Fischer, Rechnungslegung in der Automobilzulieferindustrie – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 22.05.12 Status: Druckdaten Seite 200 14 Kaufpreisallokation und Impairment Test nach IFRS200 fasst auch die Änderung der Erwartung von einer unbestimmbaren hin zu einer bestimmbaren Nutzungsdauer – Die wirtschaftliche Ertragskraft eines Vermögenswertes ist schlechter als erwartet. – Unerwartetes Absinken des Marktwertes von bilanzierten Vermögenswerten – Nachteilige Entwicklungen im technischen, marktbezogenen, wirtschaftlichen oder recht lichen Umfeld – Anstieg der Marktzinsen – Die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt unter dem Buchwert des Nettovermögens. Wenn diese oder andere Anhaltspunkte vorliegen, die eine Wertminderung vermuten lassen, ist ein Unternehmen verpflichtet, eine formelle Schätzung des erzielbaren Betrags vorzunehmen, d. h., auch unterjährig einen Wertminderungstest durchzuführen.374 14.2.2 Prüfung eines möglichen Wertminderungsbedarfs Eine Wertminderung eines Vermögenswertes oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit (ZGE/engl. Cash Generating Unit – CGU) liegt vor, wenn der Buchwert (Carrying Amount) den erzielbaren Betrag (Recoverable Amount) übersteigt.375 Der Buchwert wird definiert als der Betrag, mit dem der Vermögenswert in der Bilanz nach Abzug aller kumulierten Ab schrei bungen und aller kumulierten Wertminderungsaufwendungen angesetzt wird. Der erzielbare Betrag wiederum ist der höhere der beiden Beträge aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Verkaufskosten (Fair Value les Cost to Sell) und dem Nutzungswert (Value in Use) eines Vermögenswertes. Den Nutzungs wert ermittelt man als Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der fortgesetzten Nutzung des Vermögenswertes und seinem Abgang am Ende seiner Nutzungsdauer erwartet werden. 14.2.3 Bewertung In IAS 36.19 wird betont, dass es nicht immer erforderlich ist, beide Varianten des erzielbaren Be tra ges zu ermitteln. Wenn einer der beiden Werte den Buch- 374 Vgl. IAS 36.8. 375 Vgl. IAS 38.74 ff. Praxishinweis In der Praxis ist ein Ansatz von Verkaufskosten in Höhe von 1 Prozent bis 2 Prozent des Fair Value üblich. Dies gilt für Vermögenswerte und CGU’s gleichermaßen. Vahlen – Deloitte Press – Fischer, Rechnungslegung in der Automobilzulieferindustrie – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 22.05.12 Status: Druckdaten Seite 201 14.2 Impairment Test nach IAS 36 201 wert übersteigt, liegt keine Wert minderung vor und der andere Wert muss nicht berechnet werden. Es ist dennoch zu empfehlen, zu Monitoring-Zwecken sowohl den beizulegenden Zeitwert abzüglich Verkaufskosten als auch den Value in Use zu berechnen. Die Ermittlung von beizulegendem Zeitwert und Nutzungswert erfolgt meist auf Basis kapitalwertorientierter Verfahren. Das Fair Value-Konzept bildet die Marktperspektive ab, d. h., im Rahmen der Bewertung wird die Sicht eines hypothetischen Käufers eingenommen.376 Der zur Bewertung herangezogene Kapitalisierungszinssatz wird dabei in der Regel auf Basis des Capital Asset Pricing Model als gewogener durchschnittlicher Kapitalkostensatz ermittelt. Hierbei ist das Prinzip der Risikoäquivalenz zu beachten: Länderspezifische Risiken und Währungsrisiken sind zu berücksichtigen. Wesentliche Komponenten sind dabei Eigenkapitalkosten, Beta-Faktor, Marktrisikoprämie, Fremdkapitalkosten, Risikozuschläge und Kapitalstruktur. Auf den Ansatz landesspezifischer bzw. gewichteter Steuersätze ist zu achten. Zur Diskontierung sind laufzeitspezifische Kapitalisierungs zinsen heranzuziehen. Bei der Ermittlung des Nutzungswertes377 ist die Unternehmensperspektive maßgeblich; d. h., sowohl echte als auch unechte Synergien spiegeln sich dabei in der Unternehmensplanung wider und unternehmensspezifische Kapitalkosten kommen bei der Bewertung zum Ansatz. Den Ausgangspunkt der Kalkulation des Value in Use bildet wie bei der Fair Value-Berechnung in der Regel die aktuelle Mittelfristplanung des Managements. Diese sollte einen Planungszeitraum von drei bis maximal fünf Jahren umfassen.378 Die Cashflow-Planung ist um Restrukturierungseffekte zu bereinigen, wenn diese gemäß IAS 37 unbeachtlich sind; Investitionen sind nur insoweit zu berück sichtigen, als diese nicht als Erweiterungsinvestitionen zu klassifizieren sind. Zu den maßgeblichen Cashflow-Komponenten, die von den internen Ertragserwartungen des Unternehmens geprägt sind, zählen Umsatzentwicklung, Kostenstruktur, Annahmen zum Working Capital/CAPEX und außer ordentliche Geschäftsvorfälle. Die Extrapolation der Cashflow-Prognose über den Detailplanungs zeitraum hinaus ist gemäß Standard unter Berück- 376 Vgl. IAS 36.25-29. 377 Vgl. IAS 36.30-32. 378 Vgl. IAS 36.33. Praxishinweis Den Konzernabschlüssen der europäischen OEMs and OESs aus der Automobilbranche des Jahres 2009 ist zu entnehmen, dass 96 Prozent der Unternehmen beim Impairment Test auf den Nutzungswert abstellen, 2 Prozent verwenden den Nutzungswert und den Fair Value less Cost to Sell als Basis für die Ableitung des Bilanzansatzes. Weitere 2 Prozent der Unter nehmen stellten beim Wertminderungstest auf das Konzept des Fair Value less Cost to Sell ab. Vahlen – Deloitte Press – Fischer, Rechnungslegung in der Automobilzulieferindustrie – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 22.05.12 Status: Druckdaten Seite 202 14 Kaufpreisallokation und Impairment Test nach IFRS202 sichtigung einer konstanten oder fallenden Wachs tumsrate vorzunehmen.379 Zur Diskontierung der Zahlungsströme ist ein vermögenswertspezifischer Kapitalisierungszinssatz zu verwenden. Dieser ist aus Marktdaten abzuleiten.380 14.2.4 Goodwill-Impairment Test Bei der Erstbilanzierung wird der derivative Geschäfts- oder Firmenwert als Unterschiedsbetrag aus dem Fair Value der gewährten Gegenleistung für den Erwerb des Nettovermögens (Anschaffungs kosten) und dem Fair Value des neubewerteten Nettovermögens ermittelt. Gemäß IAS 36.80 ff. sind Wertminderungen des Goodwills zu erfassen und zu bewerten. Außerdem ist festgelegt, dass bei Un ternehmenszusammenschlüssen erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte den CGUs des erwerben den Un ternehmens zuzuordnen sind, welche aus den Synergien des Zusammenschlusses Nutzen zie hen. De finiert wird eine CGU als die kleinste Gruppe von Vermögenswerten, die Mittelzuflüsse er zeugt, die weitestgehend unabhängig von den Mittelzuflüssen anderer Vermögenswerte oder einer anderen Grup pe von Vermögenswerten sind. Die bei der Abgrenzung der CGUs zu berück sich ti gen den Fak to ren sind einerseits die Art und Weise, wie die Geschäftsführung die Unternehmenstätigkeit und damit die Generierung von Mittelzuflüssen und Mittelabflüssen steuert, z. B. nach Produktlinien, Standorten usw. und andererseits, wie die Geschäftsleitung Entscheidungen über die Fortsetzung oder Ein stel lung von wirtschaftlichen Aktivitäten trifft. Daneben ist zu beachten, ob ein Markt für einen Vermö gens wert bzw. für eine Gruppe von Vermögenswerten vorhanden ist. IAS 36.80b de fi niert die maximale Größe der CGU als Geschäftssegment gemäß IFRS 8. Auf Grund des Management Approach unterliegt IFRS 8 keinem Stetigkeitsgrundsatz, d. h., alle Änderungen in der internen Organisations- bzw. Berichtsstruktur wirken sich unmittelbar auf die externe Bericht er stattung aus. Unter schreitet ein definiertes Geschäftssegment in Folgeperioden die Wesentlichkeitsgrenze, ist dieses Seg ment weiterhin anzugeben, wenn die Unternehmensführung dem Segment eine fortwährende Bedeu tung beimisst. Alle 379 Vgl. IAS 36.36. 380 Vgl. IAS 36.55-57. Praxishinweis Hinsichtlich der beim Impairment Test angewendeten langfristigen Wachstumsrate spiegelten die Kon zern abschlüsse der Unternehmen der europäischen Automobilindustrie 2009 die allgemein ver hal tenen Zukunftserwartungen wider. Deloitte ermittelte aus den analysierten Daten eine durch schnitt liche langfristige Wachstumsrate in Höhe von 1,5  Prozent (Median). Der höchste beobachtete Wert lag bei einem erwarteten langfristigen Wachstum von 5 Prozent (OEM); nur bei einigen wenigen Automobilzulieferern wurde ohne langfristiges Wachstum kalkuliert. Vahlen – Deloitte Press – Fischer, Rechnungslegung in der Automobilzulieferindustrie – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 22.05.12 Status: Druckdaten Seite 203 14.2 Impairment Test nach IAS 36 203 nicht berichtspflichtigen Segmente werden in der Kategorie „alle sonstigen Seg mente“ zusammengefasst. Die Möglichkeit der Zusammenfassung von Geschäftssegmenten zu Berichtszwecken gemäß IFRS 8.12 ist für die Zuordnung des Geschäfts- oder Firmen wertes unerheblich. Im Übrigen ist bei Umstrukturierungen im Unternehmen die Zuordnung zu CGUs regelmäßig zu über prüfen, um eine fortlaufende Synchronisation von internen Managementstrukturen und der Goodwill-Allo kation sicherzustellen. Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Goodwill-Anteils der einzelnen Cash Generating Units ist es erforderlich, eine Bewertung der Einheit mittels Discounted-Cashflow-Verfahren vorzunehmen. Diese Bewertung erfolgt auf Basis der Mittelfristplanung je Einheit. Falls der erzielbare Betrag der CGU kleiner ist als der Buchwert der CGU, liegt ein Impairment vor. 14.2.5 Behandlung von Wertminderungen Wurde in Folge des Impairment Tests eine Wertminderung eines einzelnen Vermögenswertes fest ge stellt, so ist der Buchwert des Vermögenswertes auf den niedrigeren erzielbaren Betrag abzuschrei ben.381 Im Falle von Vermögenswerten mit bestimmter Nutzungsdauer ist der neu ermittelte Buchwert auf die Restnutzungsdauer zu verteilen. Die Wertminderung wird in der Regel sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Ein späterer Wegfall der Wertbeeinträchtigung führt zu einer erfolgswirksamen Wertzuschreibung bis zur Höhe der fortgeschriebenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten.382 Die Möglichkeit der Wertaufholung gilt nicht für Ge schäfts- und Firmenwerte.383 Bei der Erfassung des Wertminderungsaufwands einer CGU ist zunächst der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts der CGU zu korrigieren und danach anteilig die anderen Vermögenswerte der CGU auf Basis ihrer jeweiligen Buchwerte.384 Die Untergrenzen bilden hierbei der Recoverable Amount des jeweiligen Vermögenswertes bzw. null. Unter bestimmten Um stän den sind Wertaufholungen auch bei CGUs erlaubt.385 381 Vgl. IAS 36.58-64. 382 Vgl. IAS 36.117-121. 383 Vgl. IAS 36.124. 384 Vgl. IAS 36.104. 385 Vgl. IAS 36.122-123. Praxishinweis Die Auswertung der Jahresabschlüsse von europäischen Automobilunternehmen ergibt, dass die Anzahl der in der Bilanz ausgewiesenen CGU’s bei durchschnittlich 4 (Median) liegt, wobei der Maximalwert 40 und der Minimalwert 2 beträgt. Vahlen – Deloitte Press – Fischer, Rechnungslegung in der Automobilzulieferindustrie – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 22.05.12 Status: Druckdaten Seite 204 14 Kaufpreisallokation und Impairment Test nach IFRS204 Praxishinweis Beim Wertminderungstest handelt es sich um einen sehr komplexen Sachverhalt, dessen Resultat er heb liche Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis haben kann. Nicht zuletzt aus diesem Grunde sollte die Implementierung eines angemessenen Prozesses für Werthaltigkeitstests von der Unter nehmensführung mit höchster Priorität behandelt werden. Voraussetzungen für die effektive Durch führung des Impairment Tests sind sowohl das sinnvolle Zusammenspiel von internem und externem Rechnungswesen als auch das Vorhandensein bewertungstheoretischer Expertise im Unternehmen. Erforderlich sind u. a. ein adäquates Risikomanagementsystem zur kontinuierlichen Überwachung der Indikatoren für Wertminderungsbedarf und zur Beobachtung und Dokumentation der Entwicklungs tendenzen der bewertungsrelevanten Parameter. Daneben hat sich ein frühzeitiges Involvieren des Abschlussprüfers in den gesamten Prozess bewährt. Vahlen – Deloitte Press – Fischer, Rechnungslegung in der Automobilzulieferindustrie – Herstellung: Frau Deuringer Stand: 22.05.12 Status: Druckdaten Seite 205 Literaturverzeichnis Adler/Düring/Schmalz Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen (ADS), Stuttgart, 6. Aufl. 1995-2001; ADS International Rechnungslegung nach Internationalen Standards, Stuttgart, 2. 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Zusammenfassung

Antworten auf Bilanzierungsfragen bei Automobilzulieferunternehmen

Dieses Werk liefert Ihnen einen Überblick über die besonderen Herausforderungen in der Bilanzierung von Geschäftsvorfällen von Unternehmen der Automobilzulieferindustrie. Dabei bilden die Beantwortung von Fragestellungen zur handelsrechtlichen Rechnungslegung, insbesondere zur handelsbilanziellen Abbildung von Eintrittsgeldern, Forschungs- und Entwicklungskosten, Werkzeugkosten, Verlusten im Auftragsbestand und Gewährleistungsrückstellungen, den Schwerpunkt der Ausführungen. Zudem werden Abweichungen, die sich zu den International Financial Reporting Standards (IFRS) und zum Bilanzsteuerrecht ergeben, dargestellt. Auf Grund der aktuellen Diskussionen zu Standardentwürfen des IASB wurden zudem Beiträge zur zukünftigen Umsatzrealisierung nach IFRS und zur zukünftigen Leasing-Bilanzierung nach IFRS aufgenommen.

Alle Kapitel dieses Buches wurden prozessorientiert, von der Auftragsanbahnung bis zur Auftragsabwicklung, angeordnet. Zu Beginn jedes Kapitels wird eine prägnante Zusammenfassung vorangestellt. Im Anschluss wird systematisch auf Fragen des Ansatzes, der Bewertung und des Ausweises (einschließlich von Anhangangaben) eingegangen.