Content

Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Stefan Müller, Kai Brackschulze, Matija Denise Mayer-Fiedrich

Finanzierung mittelständischer Unternehmen nach Basel III, page 1 - 13

Selbstrating, Risikocontrolling und Finanzierungsalternativen

2. Edition 2011, ISBN print: 978-3-8006-3923-6, ISBN online: 978-3-8006-3924-3, https://doi.org/10.15358/9783800639243_1

Bibliographic information
Vahlenwww.vahlen.de ISBN 978-3-8006-3923-6 € 69,80 Stefan Müller Kai Brackschulze M. D. Mayer-Friedrich Risiken erkennen und steuern Risikoposition für Kreditverhandlungen optimieren Alternativen zum Bankkredit prüfen Die Überlegungen zur Regulierung von Kreditinstituten sind nicht zuletzt durch die Finanzmarktkrise in jüngster Zeit deutlich intensiviert worden. Dabei konkretisieren sich bereits einige gesetzliche Anpassungen, wie insbesondere die aus der Umsetzung der unter dem Schlagwort „Basel III“ zusammengefassten strengeren Regelungen für die Eigenkapitalausstattung von Kreditinstituten. Diese regulatorischen Änderungen werden auch auf die Finanzierung mittelständischer Unternehmen Auswirkungen haben. Zudem sind in der Finanzmarktkrise viele Märkte für Mezzanine-Kapital zusammengebrochen, was alternative Finanzierungsmodelle jenseits von klassischem Eigen- und Fremdkapital teilweise in einem neuen Licht erscheinen lässt. Noch stärker als bislang haben mittelständische Unternehmen unter diesen Bedingungen auf die Darstellung ihrer Kreditwürdigkeit zu achten und Kreditverhandlungen entsprechend vorzubereiten. Dieses Buch eines Autorenteams aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis spannt dafür den Bogen von nötigem Fachwissen in der Finanzierung über die Abbildung im Rechnungswesen und Risikocontrolling bis hin zum entscheidungsorientierten, nachhaltig wirkenden Management. Aus dem Inhalt Warum die Mittelstandsfinanzierung wieder in das Blickfeld rückt Weshalb Risikoorientierung notwendig ist Wie Risiken erkannt und gesteuert werden können Mit welchen Instrumenten Risiken finanziert werden können Wie sich die Mittelstandsfinanzierung weiterentwickelt CD zum Buch: Hier finden Sie ein praxiserprobtes Selbstratingtool zur Unterstützung eigener Auswertungen. Basel III – Intensivierung der Regulierung von Kreditinstituten Finanzierung mittelständischer Unternehmen nach Basel III M ül le r · B ra ck sc hu lz e · M ay er -F rie dr ic h Fi na nz ie ru ng m itt el st än di sc he r U nt er ne hm en n ac h Ba se l I II 2 .A . Selbstrating, Risikocontrolling und Finanzierungsalternativen 2. Auflage Va hl en R_VAllg_Mueller_Bracksch_Mayer_print:R_VAllg_Mueller_Brackschulze_pr2 10.08.2011 10:41 Uhr Seite 1 Zum Inhalt:    Die Überlegungen zur Regulierung von Kreditinstituten sind  nicht  zuletzt  durch  die  Finanzmarktkrise  in  jüngster  Zeit  deutlich  intensiviert worden. Dabei  konkretisieren  sich  be‐ reits  einige gesetzliche Anpassungen, wie  insbesondere die  aus der Umsetzung der unter dem Schlagwort „Basel III“ zu‐ sammengefassten strengeren Regelungen  für die Eigenkapi‐ talausstattung von Kreditinstituten.  Diese  regulatorischen Änderungen werden auch auf die Fi‐ nanzierung  mittelständischer  Unternehmen  Auswirkungen  haben. Zudem sind in der Finanzmarktkrise viele Märkte für  Mezzanine‐Kapital zusammengebrochen, was alternative Fi‐ nanzierungsmodelle  jenseits  von  klassischem  Eigen‐  und  Fremdkapital  teilweise  in  einem  neuen  Licht  erscheinen  lässt. Noch stärker als bislang haben mittelständische Unter‐ nehmen unter diesen Bedingungen auf die Darstellung ihrer  Kreditwürdigkeit  zu  achten  und Kreditverhandlungen  ent‐ sprechend vorzubereiten.   Dieses Buch eines Autorenteams aus Wissenschaft und Un‐ ternehmenspraxis  spannt  dafür  den  Bogen  von  nötigem  Fachwissen  in  der  Finanzierung  über  die  Abbildung  im  Rechnungswesen  und  Risikocontrolling  bis  hin  zum  ent‐ scheidungsorientierten, nachhaltig wirkenden Management.  Behandelte Schwerpunkte sind dabei:    - Warum  die  Mittelstandsfinanzierung  wieder  in  das  Blickfeld rückt  - Weshalb Risikoorientierung notwendig ist  - Wie Risiken erkannt und gesteuert werden können  - Mit welchen  Instrumenten Risiken  finanziert werden  können  - Wie  sich  die  Mittelstandsfinanzierung  weiterentwi‐ ckelt    Zu diesem E‐Book gibt es zusätzlichen Content als Downlo‐ ad. Beim Printwerk  ist dieser Content auf der begleitenden  CD‐ROM. Sie können Sich diese Zusatzmaterialien kostenlos  downloaden unter:    http://vahlen.becksche.de/cd/finanzierung_mittelstaendische r_unternehmen/index.html  Stefan Müller Kai Brackschulze Matija Denise Mayer-Fiedrich Finanzierung mittelständischer Unternehmen nach Basel III Selbstrating, Risikocontrolling und Finanzierungsalternativen 2. Auflage Verlag C.H. Beck München Verlag Franz Vahlen München   ISBN 978 3 8006 3924 3    © 2012 Verlag Franz Vahlen GmbH  Wilhelmstraße 9, 80801 München  Satz: Textservice Zink, Schwarzach  Umschlaggestaltung: Ralph Zimmermann – Bureau Parapluie  Bildnachweis: © istockphoto.com/Ali Mazraie Shadi  eBook‐Produktion: hgv publishing services    Vorwort Basel III – Intensivierung der Regulierung von Kreditinstituten Die Überlegungen zu Regulierungen von Kreditinstituten sind nicht zuletzt durch die Finanzmarktkrise in jüngster Zeit deutlich intensiviert worden. Dabei konkretisieren sich bereits einige gesetzliche Anpassungen, wie insbesondere die aus der Umsetzung der unter dem Schlagwort „Basel III“ zusammengefassten strengeren Regelungen für die Eigenkapitalausstattung von Kreditinstituten. Diese regulatorischen Änderungen werden auch auf die Finanzierung mittelständischer Unternehmen Auswirkungen haben. Zudem sind in der Finanzmarktkrise viele Märkte für Mezzanine-Kapital zusammengebrochen, was alternative Finanzierungsmodelle jenseits von klassischem Eigen- und Fremdkapital teilweise in einem neuen Licht erscheinen lässt. Schließlich hat uns auch die Änderung der Bilanzierungsnormen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz und die daraus abzuleitenden Auswirkungen auf das dargestellte Selbstratingtool dazu veranlasst, der erfolgreichen Erstauflage dieses Werkes eine vollständig überarbeitete 2. Auflage folgen zu lassen. In diese sind neben den theoretischen und regulativen Fortentwicklungen auch besonders vielfältige Erfahrungen aus der Praxis der Finanzierung mittelständischer Unternehmen eingeflossen, wofür wir uns bei den Praktikern herzlich bedanken. Besonders hervorzuheben ist hier Herr Dr. Bernhard Becker, comes Unternehmensberatung GmbH Hamburg, Berlin, Oldenburg und Bremen, der das Projekt weiterhin intensiv und tatkräftig begleitet hat. Bei der Erstellung der 2. Auflage hatten außerdem Herr Dipl.-oec. Ismael Ergün und Herr Dr. Markus Kreipl durch umfangreiche Recherchen und kritische Durchsicht des Manuskripts sowie Herr Dennis Brunotte als Lektorats- und Programmleiter des Verlags Vahlen durch eine überaus gute und entlastende Zusammenarbeit großen Anteil, für den wir uns ebenfalls herzlich bedanken. Verbesserungsvorschläge und Anregungen nehmen wir weiter gerne entgegen. Das gesamte Werk wäre aber ohne Herrn Univ.-Prof. Dr. Gebhard Zimmermann, bis zu seinem Tod Leiter des Fachgebiets Finanzwirtschaft/Bankbetriebslehre der Universität Oldenburg und Herrn Tammo Ordemann, bis zu seinem Tod Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Leiter der Niederlassung Bremen der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft GmbH, nicht möglich gewesen, da sie entscheidende Weichen für uns gestellt haben und denen wir auch diese 2. Auflage widmen möchten. Inhalte auf der beiliegenden CD Mit der 2. Auflage haben wir uns entschlossen, das inzwischen intensiver praxiserprobte Selbstratingtool als Excel-Datei zur Unterstützung eigener Auswertun- VI Vorwort gen dem Buch beizufügen. Inhaltlich sind die Eingabe- und Interpretationsmöglichkeiten im Kapitel 3 beschrieben, programmtechnische Unterstützung wird im Softwaretool geboten. Univ.‐Prof. Dr. Stefan Müller, Hamburg Dr. Kai Brackschulze, Hamburg Univ.‐Prof. in Dr. Matija Denise Mayer‐Fiedrich, Hamburg Inhaltsübersicht Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IX 1 Warum die Mittelstandsfinanzierung wieder in das Blickfeld rückt – Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 2 Weshalb Risikoorientierung notwendig ist – Die Folgen regulativer Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 3 Wie Risiken erkannt werden können – Selbstrating . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 4 Wie Risiken gesteuert werden können – Optimierung des Controllingsystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 5 Mit welchen Instrumenten Risiken finanziert werden können – Alternativen zum Bankkredit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 6 Wie sich die Mittelstandsfinanzierung weiterentwickelt – Zusammenfassung und Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303 Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V Inhaltsübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VII 1 Warum die Mittelstandsfinanzierung wieder in das Blickfeld rückt –  Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 2 Weshalb Risikoorientierung notwendig ist – Die Folgen regulativer  Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 2.1 Basel III und MaRisk verändern die Rahmenbedingungen . . . . . . . . 6 2.1.1 Baseler Eigenkapitalvereinbarungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 2.1.1.1 Die ersten Baseler Eigenkapitalvereinbarungen (Basel I) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 2.1.1.2 Die zweiten Baseler Eigenkapitalvereinbarungen (Basel II) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 2.1.1.3 Schwachstellen von Basel II in der Finanzkrise . . . . . 9 2.1.1.4 Der neue Baseler Eigenkapitalakkord – Basel III . . . . 9 2.1.2 Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2.2 Die Folgen für mittelständische Unternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 2.2.1 Rating beeinflusst die Kreditverfügbarkeit und Kreditzinsen 15 2.2.1.1 Kreditverfügbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 2.2.1.2 Einfluss auf die Kreditzinsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 2.2.2 Informationsanforderungen des Ratingprozesses sind höher 19 2.2.3 Die Hausbankbeziehung kann leiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 2.3 Mögliche Anpassungsstrategien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 2.3.1 Bessere Kommunikation mit der Bank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 2.3.2 Optimierung des Jahresabschlusses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 2.3.2.1 Ausnutzung von Ansatz- und Bewertungswahlrechten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 2.3.2.2 Erstellung von Jahresabschlüssen nach IFRS . . . . . . . 25 2.3.3 Verbesserung der Risikoposition des Unternehmens . . . . . . . 25 2.3.3.1 Verbesserung des Risikomanagements . . . . . . . . . . . . 26 2.3.3.2 Einbindung in die Unternehmensplanung . . . . . . . . . 26 2.3.4 Anpassung der Finanzierungsstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 2.4 Risikoorientierung in der Mittelstandsfinanzierung . . . . . . . . . . . . . 27 3 Wie Risiken erkannt werden können – Selbstrating . . . . . . . . . . . . . . . . 29 3.1 Der Nutzen des Selbstratings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 3.1.1 Der Nutzen des Selbstratings in der Unternehmensführung . 30 X Inhaltsverzeichnis 3.1.2 Ziele und Anforderungen an das Selbstratingsystem . . . . . . . 30 3.2 Der Aufbau des Selbstratingsystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 3.2.1 Das Vorbild: Bankinterne Ratingsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 3.2.1.1 Begriff und Wesen des Ratings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 3.2.1.2 Die Struktur bankinterner Ratingsysteme . . . . . . . . . . 32 3.2.2 Die Struktur des Selbstratingsystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 3.2.2.1 Die quantitative Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 3.2.2.2 Die qualitative Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 3.2.2.3 Die Branchenanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 3.2.2.4 Warnsignale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 3.2.2.5 Ermittlung der Gesamtrisikoeinschätzung . . . . . . . . . 41 3.2.3 Grenzen der Aussagekraft des Selbstratingsystems . . . . . . . . . 42 3.3 Technische Hinweise zum Selbstratingsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 3.3.1 Datenanforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 3.3.2 Bedeutung der einzelnen Bewertungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 3.3.3 Nutzung der Tabellen zur quantitativen Analyse . . . . . . . . . . 44 3.3.4 Nutzung der Tabellen zur qualitativen Analyse . . . . . . . . . . . . 44 3.3.5 Nutzung der Tabellen zur Branchenanalyse . . . . . . . . . . . . . . . 45 3.3.6 Das Selbstratingsystem in elektronischer Form . . . . . . . . . . . . 45 3.4 Die Branchenanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 3.4.1 Politische und rechtliche Rahmenbedingungen . . . . . . . . . . . . 46 3.4.2 Konjunkturentwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 3.4.3 Gesellschaftliche Einflüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 3.4.4 Technologische Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 3.4.5 Analysebereich Markt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 3.4.5.1 Marktwachstum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 3.4.5.2 Branchenrentabilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 3.4.5.3 Wettbewerbsintensität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 3.4.5.4 Markteintritts- und -austrittsschranken . . . . . . . . . . . . 53 3.4.5.5 Gesamtbewertung des Analysebereichs Markt . . . . . . 54 3.4.6 Gesamtergebnis des Branchenratings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 3.5 Die Kriterien der quantitativen Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 3.5.1 Kennzahlen zur Vermögensstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 3.5.1.1 Reinvestitionsquote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 3.5.1.2 Gesamtabschreibungsquote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 3.5.1.3 Kundenziel (Debitorenlaufzeit) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 3.5.2 Kennzahlen zur Kapitalstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 3.5.2.1 Eigenkapitalquote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 3.5.2.2 Dynamischer Verschuldungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 3.5.3 Kennzahlen zur Liquidität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 3.5.3.1 Langfristdeckungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 3.5.3.2 Lieferantenziel (Kreditorenlaufzeit) . . . . . . . . . . . . . . . 87 3.5.3.3 Umschlagshäufigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 3.5.4 Kennzahlen zur Rentabilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 3.5.4.1 Gesamtkapitalrentabilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 3.5.5 Ermittlung des Gesamtergebnisses der quantitativen Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Inhaltsverzeichnis XI 3.6 Die Kriterien der qualitativen Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 3.6.1 Analysebereich „Markt/Produkt“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 3.6.1.1 Abhängigkeiten von Kunden/Abnehmern . . . . . . . . . 103 3.6.1.2 Abhängigkeiten von Lieferanten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 3.6.1.3 Marktvorteile im Vergleich zur Konkurrenz . . . . . . . . 104 3.6.1.4 Marktposition im Vergleich zur Konkurrenz . . . . . . . 106 3.6.1.5 Forschung und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 3.6.1.6 Produktprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 3.6.2 Analysebereich „Management/Personal“ . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 3.6.2.1 Kaufmännisches Know-How in der Geschäftsführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 3.6.2.2 Technisches Know-How in der Geschäftsführung . . . 112 3.6.2.3 Branchenspezifische Kenntnisse/Berufserfahrung . . . 113 3.6.2.4 Polaritätsprofil des Unternehmers . . . . . . . . . . . . . . . . 114 3.6.2.5 Kommunikation zwischen den Geschäftsführern . . . 116 3.6.2.6 Motivation der Belegschaft/Betriebsklima . . . . . . . . . . 116 3.6.2.7 Schlüsselpositionen/Personalakquisition . . . . . . . . . . . 118 3.6.3 Analysebereich „Planung/Kontrolle“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 3.6.3.1 Strategische Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 3.6.3.2 Planbilanzen und Teilpläne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 3.6.3.3 Controlling und Kontrollsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 3.6.3.4 Kostenrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 3.6.3.5 Unternehmensorganisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 3.6.3.6 Einhaltung von Absprachen mit der Bank . . . . . . . . . . 126 3.6.4 Analysebereich Risikomanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 3.6.4.1 Risikomanagementsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 3.6.4.2 Qualitätsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129 3.6.4.3 Umwelt- oder Produkthaftung und Notfallplanungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131 3.6.4.4 Politische und konjunkturelle Entwicklungen . . . . . . 133 3.6.4.5 Operatives Risikomanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 3.6.5 Gesamtergebnis der qualitativen Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 3.7 Warnsignale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 3.7.1 Kontodatenanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 3.7.1.1 Kontoüberziehungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 3.7.1.2 Leistungsstörungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 3.7.1.3 Lastschrift- und Scheckrückgaben . . . . . . . . . . . . . . . . 138 3.7.2 Qualitative Faktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 3.7.2.1 Nachfolgeregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 3.7.2.2 Vertretungsregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140 3.8 Aggregation zu einer Gesamtrisikoeinschätzung . . . . . . . . . . . . . . . . 140 4 Wie Risiken gesteuert werden können –  Optimierung des Controllingsystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 4.1 Die Identifikation von Schwachstellen im Unternehmen . . . . . . . . . 144 4.1.1 Die Auswertung der quantitativen Analyse . . . . . . . . . . . . . . . 144 XII Inhaltsverzeichnis 4.1.2 Die Auswertung der qualitativen Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . 145 4.1.2.1 Bereich „Markt/Produkt“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 4.1.2.2 Bereich „Management/Personal“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 4.1.2.3 Bereich „Planung/Kontrolle“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 4.1.2.4 Bereich „Risikomanagement“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147 4.1.3 Einbindung in den Controllingprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 4.2 Integration der quantitativen Aspekte in ein Kennzahlensystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 4.2.1 Die Ausgestaltung eines rechnungswesenabgeleiteten integrierten Kennzahlensystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149 4.2.2 Total-Return-on-Total-Assets-Kennzahlensystem und Selbstrating . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 4.2.2.1 Die Kennzahl Total-Return-on-Total-Assets (TRoTA) 156 4.2.2.2 Erfolgsrechnerische Herleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 4.2.2.3 Kapitalmarktorientierte Herleitung . . . . . . . . . . . . . . . . 162 4.2.2.4 Konvergenzorientierte Verwendung von Shareholder Value-Ansätzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 4.2.3 Integration des TRoTA in das RL-Kennzahlensystem und die Segmentführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 4.2.3.1 Interne Erweiterungsnotwendigkeiten des konvergenten Kennzahlensystems . . . . . . . . . . . . . . . . 166 4.3 Integration qualitativer Aspekte im Führungs-Kennzahlensystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172 4.3.1 Identifizierung und Messung von Erfolgsfaktoren . . . . . . . . . 173 4.3.1.1 Identifizierung von Erfolgsfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . 173 4.3.1.2 Messung von Erfolgsfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179 4.3.2 Integration qualitativer Daten in die Abbildungskonzeption von Unternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 4.3.3 Balanced Scorecard zur Darstellung der Erfolgsfaktoren . . . . 184 5 Mit welchen Instrumenten Risiken finanziert werden können –  Alternativen zum Bankkredit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 5.1 Die Vorteile von Eigenkapital bei der Unternehmensfinanzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 5.1.1 Funktionen von Eigenkapital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 5.1.1.1 Eigenkapitalfunktionen im Innenverhältnis . . . . . . . . 188 5.1.1.2 Eigenkapitalfunktionen im Außenverhältnis . . . . . . . 189 5.1.1.3 Vorteile von Eigenkapital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 5.1.1.4 Nachteile von Eigenkapital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 5.1.2 Absicherung unternehmerischer Risiken über Eigenkapital . . 192 5.1.3 Die Höhe der Eigenkapitalausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 5.1.3.1 Widersprüchliche Erkenntnisse aus theoretischen Modellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 5.1.3.2 Optimierung anhand des Risikos . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 5.2 Finanzierungspräferenzen mittelständischer Unternehmen . . . . . . . 194 5.2.1 Finanzierungsverhalten mittelständischer Unternehmen . . . . 194 Inhaltsverzeichnis XIII 5.2.1.1 Selbstfinanzierung und Fremdkapital als Hauptquelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194 5.2.2 Gründe für das beobachtete Finanzierungsverhalten . . . . . . . 195 5.2.2.1 Finanzierungskosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195 5.2.2.2 Streben nach Unabhängigkeit und Sicherheit . . . . . . . 196 5.2.2.3 Informationsverhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196 5.2.3 Anforderungen an optimale Finanzierungsinstrumente für mittelständische Unternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 5.2.3.1 Anforderungen aufgrund mittelständischer Präferenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 5.2.3.2 Anforderungen auf Grund betrieblicher Notwendigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 5.3 Beurteilung alternativer Finanzierungsinstrumente . . . . . . . . . . . . . . 199 5.3.1 Beschreibung der anzuwendenden Kriterien . . . . . . . . . . . . . . 199 5.3.1.1 Kosten der Finanzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200 5.3.1.2 Wirkung auf das Eigenkapital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201 5.3.1.3 Liquiditätswirkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202 5.3.1.4 Verfügbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202 5.3.1.5 Informationsanforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 5.3.1.6 Einfluss des Kapitalgebers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 5.3.1.7 Dauer der Kapitalüberlassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 5.3.1.8 Risikobereitschaft der Kapitalgeber . . . . . . . . . . . . . . . 205 5.3.2 Bankkredite als Vergleichsmaßstab . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205 5.3.3 Übersicht über alternative Finanzierungsinstrumente . . . . . . 207 5.3.4 Bewertung von Instrumenten zur Generierung von Eigenkapital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 5.3.4.1 Einlagen von Altgesellschaftern . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 5.3.4.2 Aufnahme neuer Gesellschafter . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 5.3.4.3 Private Equity: Business Angels . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217 5.3.4.4 Private Equity: Beteiligungsgesellschaften . . . . . . . . . 223 5.3.4.5 Börsengang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231 5.3.5 Bewertung von Mezzanine-Instrumenten . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 5.3.5.1 Stille Gesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238 5.3.5.2 Nachrangdarlehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244 5.3.5.3 Genussrechte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247 5.3.5.4 Wandel- und Optionsanleihen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252 5.3.6 Bewertung von Fremdkapital ersetzenden Instrumenten . . . . 253 5.3.6.1 Leasing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254 5.3.6.2 Factoring . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 5.3.7 Bewertung von Instrumenten zur Fremdkapitalumschichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264 5.3.7.1 Finanzierung über Pensionsrückstellungen . . . . . . . . 264 5.3.7.2 Lieferantenkredite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266 5.3.8 Bewertung alternativer Fremdfinanzierungsinstrumente . . . 269 5.3.8.1 Mittelstandsanleihen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 5.3.8.2 Andere alternative Finanzierungsinstrumente . . . . . . 274 XIV Inhaltsverzeichnis 5.4 Empfehlungen für die Wahl von Finanzierungsinstrumenten . . . . . 278 5.4.1 Erhöhung der Eigenkapitalausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279 5.4.2 Suche nach risikobereiten Investoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 5.4.3 Sicherstellung der Unabhängigkeit des Unternehmens . . . . . . 282 5.4.4 Kostengünstige langfristige Finanzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . 282 5.4.5 Andere Finanzierungspräferenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283 6 Wie sich die Mittelstandsfinanzierung weiterentwickelt –  Zusammenfassung und Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Vorteile: • Frühzeitig auf strengere Regeln der Kreditvergabe durch Banken ab 2013 vorbereitet sein • Optimierung von Risikopositionen für Kreditverhandlungen • Beiliegende CD mit einem Excel-Sheet zum Selbstrating. Zum Werk: Finanzierungsentscheidungen größeren Umfangs sind immer mittelfristig zu betrachten. Deshalb müssen Unternehmen schon heute die ab 2013 geltenden, strengeren Regeln (Basel III) der Kreditvergabe durch Banken in ihren Finanzplanungen berücksichtigen. Dieses Fachbuch stellt Strategien vor, wie die Versorgung mit Finanzmitteln vor dem Hintergrund von Basel III gesichert bleibt. Autoren: Von Prof. Dr. Stefan Müller leitet das Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) Hamburg. Prof. Dr. Mayer-Fiedrich ist Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale Finanzierung an der HSU. Dr. Kai Brackschulze ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HSU. Zielgruppe: Für Fach- und Führungskräfte im Rechnungs- und Finanzwesen mittelständischer Unternehmen, SteuerBerater und Wirtschaftsprüfer.