Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Johannes Bröcker, Michael Fritsch (Ed.)

Ökonomische Geographie, page 1 - 16

1. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8006-3888-8, ISBN online: 978-3-8006-3889-5, https://doi.org/10.15358/9783800638895_1

Series: Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bibliographic information
Zum Inhalt:    Die Globalisierung und  im Besonderen die Europäische  Integ‐ ration haben die  räumliche Dimension des Wirtschaftens wie‐ der stärker in das allgemeine Bewusstsein gerückt.  Die  Wirtschaftswissenschaft  hat  sich  diesem  eigentlich  alten  Thema seit zwei Jahrzehnten wieder verstärkt zugewandt, was  zu einer Vielzahl neuer Erkenntnisse und Erklärungskonzepte  geführt hat. Der wesentliche Anlass  für die Beschäftigung mit  räumlich  differenziert  ablaufenden  Wirtschaftprozessen  sind  regionale Wohlstandsunterschiede.  Dementsprechend besteht ein Ziel der Ökonomischen Geogra‐ phie  darin,  räumliche  Entwicklungsunterschiede  zu  erklären  und hieraus politische Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.  Dieses  Lehrbuch  führt  in  die  Ökonomische  Geographie  ein.  Ausgangspunkt  ist ein empirischer Überblick über die räumli‐ chen  Aspekte  des  Wirtschaftsprozesses.  Daran  anknüpfend  stellt  es  Theorien  räumlicher  Strukturen  und  räumlicher  Ent‐ wicklung dar.  Ein  Schwerpunkt  liegt  auf  wirtschaftpolitischen  Handlungs‐ möglichkeiten  sowie  auf  der  Analyse  entsprechender  politi‐ scher Strategien und Instrumente. Themen des Buches sind un‐ ter anderem:    • Empirische Entwicklungstrends  • Theorie der Raumstruktur  • Regionales Wachstum, Entrepreneurship und Innovation  • Infrastruktur  • Regionalpolitik    Trotz der  thematischen Breite bleibt der Text  im Rahmen des‐ sen,  was  in  einem  Kurs  zur  ökonomischen  Geographie  von  Studierenden verlangt werden kann, weil die Darstellung der  Theorie im Vergleich zur Literatur einfach gehalten ist und dar‐ auf zielt, die wesentlichen Argumentationslinien zu erfassen.      Zu den Herausgebern:    Prof. Dr.  Johannes  Bröcker  lehrt Volkswirtschaftslehre  an  der  Christian‐Albrechts‐Universität  Kiel  mit  den  Schwerpunkten  Regionalökonomik und Wachstum.  Prof.  Dr.  Michael  Fritsch  lehrt  Volkswirtschaftlehre  an  der  Friedrich‐Schiller‐Universität Jena mit den Schwerpunkten Un‐ ternehmensentwicklung, Innovation und wirtschaftlicher Wan‐ del.  Ökonomische Geographie herausgegeben von Johannes Bröcker Professor für Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und Michael Fritsch Professor für Volkswirtschaftslehre an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Verlag Franz Vahlen München                                                               ISBN 978‐3‐8006‐3889‐5    © 2012 Verlag Franz Vahlen GmbH  Wilhelmstraße 9, 80801 München  eBook‐Produktion: hgv publishing services    Dieser Titel ist auch als Printausgabe beim  Verlag und im Buchhandel erhältlich.  Vorwort Der wesentliche Antrieb, ein Lehrbuch für das Gebiet der ökonomischen Geographie zu organisieren und herauszugeben, war große Unzufriedenheit mit den vorhandenen Lehrtexten. Beide Herausgeber und –wie wir in zahlreichen Gesprächen feststellten – viele Kollegen waren teilweise ratlos, wenn es darum ging, den Studenten ihrer regionalwissenschaftlichen Veranstaltungen geeignete Einführungsliteratur an die Hand zu geben. So gibt es beispielsweise durchaus hervorragende Lehrbücher zur sogenannten Neuen Ökonomischen Geographie; als Einführungstext sind diese Bücher aber aus mehreren Gründen ungeeignet. Zum einen setzen sie erhebliche mikroökonomische und mathematische Vorkenntnisse voraus, die nicht bei allen Studenten in hinreichendemMaße vorhanden sind; zum anderen werden sie durch die Verengung auf den theoretischen Ansatz der Neuen Ökonomischen Geographie dem Anspruch eines hinreichend weiten Überblicks in einem Einführungstext nicht gerecht. Dies brachte uns dazu, dieses Buchprojekt in Angriff zu nehmen. Eine Ursache für die unbefriedigende Verfügbarkeit geeigneter einführender Lehrtexte auf dem Gebiet der Regionalwissenschaft bzw. der ökonomischen Geographie mag darin bestehen, dass es sich hierbei um ein relativ weites und vielfältiges Gebiet handelt, das in seiner ganzen Breite nur schwer von einer einzelnen Person abgedeckt werden kann. Aus diesem Grunde haben wir jeweils Experten auf verschiedenen, uns besonders wichtig erscheinenden Teilgebieten gebeten, einführende Texte zu dem jeweiligen Thema zu verfassen, die man den Studenten guten Gewissens an die Hand geben kann. Aufgrund der guten Resonanz der um einen Beitrag gebetenen Kollegen bietet dieses vorliegende Buch eine Einführung in wesentliche Teilbereiche der ökonomischen Geographie und ist unseres Erachtens als Lehrtext für entsprechende Veranstaltungen gut geeignet. Da es sich bei den Verfassern durchweg um Vertreter des Faches Volkswirtschaftslehre handelt, werden die verschiedenen Themen vor allem – aber natürlich nicht ausschließlich – aus ökonomischer Sicht behandelt. Dieser ökonomische Fokus ist durchaus beabsichtigt, denn gerade eine fundierte Einführung in das Gebiet aus ökonomischer Perspektive schien uns im besonderen Maße zu fehlen. Nicht zuletzt aufgrund der Komplexität des Vorhabens hat dieses Buch eine lange Entstehungsgeschichte, so dass wir uns bei den Autoren nicht nur für ihre Beiträge, sondern insbesondere auch für ihre Geduld und ihren Langmut bedanken müssen. Posthum gilt unser Dank besonders unserem auf tragischeWeise ums Leben gekommenen Koautor Helmut Seitz, der als Erster sein Manuskript geliefert hat und zu Recht regelmäßig das Erscheinen des Buches angemahnt hat. Dank schulden wir auch dem Verlag Franz Vahlen, der das Projekt in allen Phasen unterstützt hat. HayoHerrmann, Dominik Boddin und Hendrik Lüth aus Kiel sei Dank dafür, dass sie die Manuskripte verschiedenster Form sorgfältig zu einemGesamtwerk zusammengefügt haben. Dieses Buch ist für den Einsatz nicht nur in den Wirtschaftswissenschaften, sondern insbesondere auch in anderen mit dem Gebiet befassten Disziplinen wie etwa der VI Vorwort Geographie, der Soziologie oder der Stadt- und Landesplanung geeignet. Selbstverständlich sind wir für Hinweise und Verbesserungsvorschläge äußerst dankbar. Kiel und Jena, im Januar 2012 Johannes Bröcker Michael Fritsch Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XIII Verzeichnis der Tabellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XVII Verzeichnis der Übersichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XIX 1. Regionalwissenschaft, Regionalökonomik, ökonomische Geographie – Eine Einführung (Johannes Bröcker undMichael Fritsch) . . . . . . . . . . . . . 1 1.1 Die Bedeutung des Raumes für die wirtschaftliche Tätigkeit . . . . . . . . . 1 1.2 Stellung und Teilbereiche der ökonomischen Geographie . . . . . . . . . . . . 1 1.3 Überblick über die Beiträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 I. Daten und Fakten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 2. Methoden der empirischen Regionalanalyse (JoachimMöller) . . . . . . . . . 7 2.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 2.2 Das Gravitationsmodell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 2.2.1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 2.2.2 Transformation des Modells in einen Regressionsansatz . . . . . . . . 10 2.2.3 Dazwischen liegende Gelegenheiten (intervening opportunities) . . . 11 2.3 Die Shift-Share-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2.3.1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2.4 Indizes der regionalen Spezialisierung und der geographischen Konzentration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 2.4.1 Spezialisierung und Konzentration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 2.4.2 Spezialisierungsindizes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 2.4.3 Konzentrationsindizes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 2.4.4 Praktische Anwendung auf die Sektorstrukturdaten . . . . . . . . . . . 28 2.5 Räumliche Ökonometrie (Spatial Econometrics) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 2.5.1 Was ist die räumliche Ökonometrie? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 2.5.2 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 2.5.3 Raumgewichte und Raumverzögerungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 2.5.4 Modellklassen bei räumlichen Abhängigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . 33 2.5.5 Tests . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 2.6 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Literaturhinweise zu Kapitel 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 3. Grundzüge der Raumstruktur (Johannes Bröcker und Hayo Herrmann) . . 37 3.1 Urbanisierung – langfristige Trends und regionale Unterschiede . . . . . . 39 3.2 Städtehierarchie und Städtesysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 3.3 Grundtypen der Raumstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 3.4 Grundzüge des räumlichen Strukturwandels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 3.5 Räumliche Produktivitäts- und Einkommensunterschiede . . . . . . . . . . . 57 VIII Inhaltsverzeichnis 3.6 Produktivität und Einkommen: Räumliche Konvergenz oder Divergenz 66 3.7 Räumliche Interaktionen und das Gravitationsgesetz . . . . . . . . . . . . . . . 72 3.8 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 Literaturhinweise zu Kapitel 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 II. Raumstrukturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 4. Grundlagen: Exogene und endogene Erklärungen (Johannes Bröcker) . . . 83 4.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 4.2 Raumüberwindungskosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 4.3 Exogene Erklärungen der Wirtschaftslandschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 4.3.1 Einzelwirtschaftlicher Optimalstandort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 4.3.2 Standortfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 4.4 Räumliches Gleichgewicht in der monozentrischen Welt . . . . . . . . . . . . 90 4.5 Endogene Erklärung der Wirtschaftslandschaft: Zentripetale und zentrifugale Kräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 4.5.1 Economies of Scale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 4.5.2 Nichtrivalität im Konsum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 4.5.3 Risikomischung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 4.5.4 Vermeidung von Marktmacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 4.5.5 Bereitstellung von Exit-Optionen bei asymmetrischer Information 100 4.5.6 Wissensspillovers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 4.6 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 Literaturhinweise zu Kapitel 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 5. Endogene Erklärung der Wirtschaftslandschaft I: Zentrale-Orte-Theorie (Johannes Bröcker) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 5.1 Der räumliche Markt für ein homogenes Gut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 5.1.1 Das soziale Optimum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 5.1.2 Marktgleichgewicht bei monopolistischer Konkurrenz . . . . . . . . . 107 5.2 Das System Zentraler Orte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 5.3 Zusammenfassung und Kritik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112 Literaturhinweise zu Kapitel 5 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 6. Endogene Erklärung der Wirtschaftslandschaft II: Neue Ökonomische Geographie (Johannes Bröcker) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 6.1 Der Grundgedanke des Zentrum-Peripherie-Modells . . . . . . . . . . . . . . 115 6.2 Das Zentrum-Peripherie-Modell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 6.3 Gleichgewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119 6.4 Zentripetale und zentrifugale Kräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 6.5 Weiterentwicklungen der Neuen Ökonomischen Geographie . . . . . . . . 126 6.5.1 Weitere zentripetale und zentrifugale Kräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 6.5.2 Viele Regionen und stetige Räume . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129 6.5.3 Mehrere moderne Sektoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 6.6 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 Literaturhinweise zu Kapitel 6 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 Inhaltsverzeichnis IX 7. Stadtökonomik (Gabriel Lee und JoachimMöller) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135 7.1 Einleitung: Grundfragen der Stadtökonomik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135 7.2 Stadt und Land im Vergleich: Einige Fakten für Deutschland . . . . . . . . . 136 7.3 Worauf beruht die Attraktivität von Städten? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 7.3.1 Städte und Cluster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 7.3.2 Vorwärts- und Rückwärtskoppelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142 7.3.3 Die urbane Lohnprämie und die erhöhte Produktivität in Städten 144 7.3.4 Humankapitalansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144 7.4 Die optimale Stadtgröße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 7.5 Theorie der Mietstruktur undWohnortwahl in der Stadt . . . . . . . . . . . . 146 7.5.1 Die Theorie des Mietgebots . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 7.5.2 Wohnortwahl bei vorgegebenen Marktmieten: Die Muth‘sche Bedingung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147 7.5.3 Herleitung der Marktmietenkurve bei identischen Haushalten . . . 148 7.5.4 Herleitung der Marktmietenkurve bei unterschiedlichen Haushalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149 7.6 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 Literaturhinweise zu Kapitel 7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 III. Raumentwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 8. Theoretische Grundlagen: Räumliche Wachstumstheorie (Johannes Bröcker) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 8.1 Einleitung: Regionales Wachstum und seine Ursachen . . . . . . . . . . . . . . 157 8.1.1 Das Wachstumsphänomen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 8.1.2 Was heißt Wachstum, und ist hohes Wachstum erstrebenswert? . . 157 8.1.3 Ursachen des Wachstums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 8.2 Solows Wachstumstheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160 8.2.1 Wachstum in einer geschlossenen Region . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160 8.2.2 Wachstum in offenen Regionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 8.2.3 Konvergenz der Technologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 8.3 Endogene Erklärung des technischen Fortschritts . . . . . . . . . . . . . . . . . 167 8.3.1 Innovation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167 8.3.2 Wachstum durchWissensakkumulation: Geschlossene Region . . . 170 8.3.3 Wachstum und Imitation: Offene Regionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172 8.4 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174 Literaturhinweise zu Kapitel 8 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 9. Innovation und Regionalentwicklung (Michael Fritsch) . . . . . . . . . . . . . . 177 9.1 Die Bedeutung von Innovationen für die Wirtschaftsentwicklung . . . . . 177 9.2 Was ist eine Innovation? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177 9.3 Charakteristika von Innovationsprozessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178 9.3.1 Das verkettete Modell des Innovationsprozesses . . . . . . . . . . . . . . 178 9.3.2 Arbeitsteiligkeit von Innovationsprozessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 9.3.3 Information, Wissen, Probleme des Wissenstransfers . . . . . . . . . . . 180 9.3.4 Arten vonWissen und Innovationsprozessen . . . . . . . . . . . . . . . . 183 X Inhaltsverzeichnis 9.4 Empirische Befunde und Hypothesen zur Bedeutung der regionalen Dimension von Innovationsprozessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184 9.4.1 Mögliche Ursachen räumlicher Unterschiede von Innovationsaktivitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184 9.4.2 Wie wichtig sind Agglomerationseffekte und Cluster für Innovationsaktivitäten? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 9.5 Theorien regionaler Innovationsaktivitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 9.5.1 Regionale Innovationssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 9.5.2 Der Netzwerk-Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 9.5.3 Das Konzept der innovativen Milieus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190 9.5.4 Die lernende Region . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 9.5.5 Der Triple-Helix-Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 9.5.6 Gemeinsame Grundaussagen der verschiedenen Erklärungsansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 9.6 Innovationspolitik und Regionalentwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 9.6.1 Konzeptionen regionaler Innovationspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 9.6.2 Mögliche Ansatzpunkte zur Verbesserung regionaler Innovationsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194 9.7 Zusammenfassung und offene Fragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 Literaturhinweise zu Kapitel 9 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 10. Entrepreneurship und Regionalentwicklung (Michael Fritsch) . . . . . . . . 201 10.1 Die Bedeutung von Entrepreneurship für die Regionalentwicklung . . 201 10.2 Definition und Arten von Entrepreneurship . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201 10.3 Überblick über das Gründungsgeschehen in Deutschland . . . . . . . . . 202 10.4 Stylized Facts zur Entwicklung junger Unternehmen . . . . . . . . . . . . . 205 10.5 Welche Faktoren begünstigen regionale Gründungsaktivitäten? . . . . . 208 10.6 Welche Faktoren begünstigen den Erfolg von Gründungen? . . . . . . . . 210 10.7 Wirkungen von Entrepreneurship auf die regionale Entwicklung . . . . 211 10.8 Ansatzpunkte für die Gründungsförderung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 10.9 Einige wirtschaftspolitische, insbesondere regionalpolitische Schlussfolgerungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 10.10 Zusammenfassung und offene Fragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216 Literaturhinweise zu Kapitel 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217 IV. Region und Staat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219 11. Infrastruktur und regionale Wirtschaftsentwicklung (Helmut Seitz und Gerhard Kempkes) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221 11.1 Einleitung und Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221 11.2 Zum Begriff der Infrastruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222 11.3 Grundlegende Probleme und Fakten der Infrastrukturpolitik . . . . . . . 224 11.4 Effekte von Infrastruktur: Theoretische Ansätze und empirische Befunde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228 11.4.1 Der Produktionsfunktionsansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228 11.4.2 Der Kostenfunktionsansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229 11.4.3 Der Gewinnfunktionsansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230 Inhaltsverzeichnis XI 11.4.4 Die Berücksichtigung der Finanzierungskosten der Infrastruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232 11.4.5 Infrastruktur und interregionaler Wettbewerb . . . . . . . . . . . . . 233 11.4.6 Regionalpolitische Implikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235 11.4.7 Ausgewählte empirische Befunde zu den Infrastruktureffekten 236 11.5 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238 Literaturhinweise zu Kapitel 11 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 12. Regionale Wirtschaftspolitik (Helmut Karl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241 12.1 Einführung in die raumorientierte Politik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241 12.1.1 Regionale Wirtschafts- und Strukturpolitik . . . . . . . . . . . . . . . 241 12.1.2 Raumordnungspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242 12.1.3 Konzeption des Beitrags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243 12.2 Ziele der Regionalen Wirtschaftspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243 12.2.1 Begründung Regionaler Wirtschaftspolitik . . . . . . . . . . . . . . . 243 12.2.2 Effizienzanliegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245 12.2.3 Wachstumsanliegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247 12.2.4 Ausgleichsanliegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249 12.2.5 Stabilisierungsanliegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250 12.3 Konzeptionen Regionaler Wirtschaftspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250 12.3.1 Ordnung für die räumliche Verteilung privater ökonomischer Aktivitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251 12.3.2 Ordnung für denWettbewerb von Gebietskörperschaften . . . . 252 12.4 Instrumente Regionaler Wirtschaftspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256 12.4.1 Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256 12.4.2 Beihilfen und Beihilfenkontrolle zum Schutz des Wettbewerbs . 258 12.4.3 Angebotsorientierte Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 12.4.4 Nachfrageorientierte Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 12.4.5 Regionaler Finanzausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280 12.5 Regionale Wirtschaftspolitik in der Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 12.5.1 Europäische Regionale Wirtschaftspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . 281 12.5.2 Regionalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland: Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und der interregionale Finanzausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 12.5.3 Reformoptionen für Regionale Wirtschaftspolitik in der Praxis 294 12.6 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299 Literaturhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300 Über die Autoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303 Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311 Abbildungsverzeichnis Abbildung 2.1: Austauschbeziehungen zwischen den Orten A und B mit intervening opportunities in C und D . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Abbildung 2.2: Der Zusammenhang zwischen dem berechneten Struktureffekt und dem Regionaleffekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Abbildung 2.3: Der Zusammenhang zwischen dem berechneten Standorteffekt und dem Regionaleffekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Abbildung 2.4: Der Zusammenhang zwischen der Veränderungsrate der Erwerbstätigkeit im Sekundären Sektor 1994–2003 und dem Anteil dieses Sektors im Ausgangsjahr . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Abbildung 2.5: Der Zusammenhang zwischen der Veränderungsrate der Erwerbstätigkeit im Tertiären Sektor 1994–2003 und dem Anteil dieses Sektors im Ausgangsjahr . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Abbildung 2.6: Indizes der räumlichen Konzentration für den Sekundären (unten) und den Tertiären Sektor (oben) nach Krugman, Herfindahl und Gini . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Abbildung 2.7: Krugman-Indizes der sektoralen Spezialisierung in den deutschen Bundesländern (1994–2003) . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Abbildung 2.8: Herfindahl-Indizes der sektoralen Spezialisierung in den deutschen Bundesländern (1994–2003) . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Abbildung 3.1: Bevölkerung und Stadtbevölkerung in Europa seit dem Jahr 1000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Abbildung 3.2: Urbanisierung in ausgewählten Weltregionen . . . . . . . . . . . . 41 Abbildung 3.3: Darstellung der Ranggrößenregel für deutsche Städte 2006 . . 44 Abbildung 3.4: Darstellung der Ranggrößenregel für europäische Städte 2005 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 Abbildung 3.5: Geographische Verteilung der Städte in Europa . . . . . . . . . . 46 Abbildung 3.6: RäumlicheVerteilungderBevölkerung inDeutschland2006 . . 48 Abbildung 3.7: Zentral-, Zwischen- und Peripherräume in Deutschland . . . . 50 Abbildung 3.8: Zentral-, Zwischen- und Peripherräume in Europa (EU) . . . . 51 Abbildung 3.9: Beschäftigungsentwicklung in den deutschen Regionen 1993–2008 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 Abbildung 3.10: Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen in Deutschland 2007 59 Abbildung 3.11: Verfügbares Einkommen pro Kopf in Deutschland 2007 . . . . 60 Abbildung 3.12: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in der EU 2006 . . . . . . . . . . . 62 Abbildung 3.13: Konvergenz in Europa? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 XIV Abbildungsverzeichnis Abbildung 3.14: Konvergenz in Deutschland? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 Abbildung 4.1: Das Launhardt-Weber-Problem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Abbildung 4.2: Optimalstandort im Launhardt-Weber-Problem . . . . . . . . . . 88 Abbildung 4.3: Eckenlösung im Launhardt-Weber-Problem . . . . . . . . . . . . . 89 Abbildung 4.4: Optimale Bebauungsintensität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Abbildung 4.5: Rentenkurve . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Abbildung 4.6: Thünensche Ringe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Abbildung 4.7: Trade-off Stückkosten gegen Diversifikation . . . . . . . . . . . . . 95 Abbildung 4.8: Nichtrivalität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Abbildung 5.1: Kosten- und Nachfragefunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 Abbildung 5.2: Transportkosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 Abbildung 5.3: Soziales Optimum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 Abbildung 5.4: Marktgebiet und Preis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108 Abbildung 5.5: Marktnetze von Industrien mit verschiedenen k-Faktoren . . . 111 Abbildung 5.6: Überlagerung von Industrien mit k-Faktoren 1, 3, 4 und 7 . . . 112 Abbildung 6.1: Gleichgewichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 Abbildung 6.2: Einkommens-Ausgaben-Kreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 Abbildung 6.3: Reallöhne im kurzfristigen Gleichgewicht . . . . . . . . . . . . . . . 121 Abbildung 6.4: Tomahawk-Diagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 Abbildung 6.5: Gleichgewichte zwischen Break- und Sustainpoint . . . . . . . . 122 Abbildung 6.6: Linkage-Effekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 Abbildung 6.7: Doppel-Tomahawk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 Abbildung 6.8: Ei-Diagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 Abbildung 7.1: Zahlungsbereitschaft und Marktmietenkurve im Gleichgewicht (identische Haushalte) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149 Abbildung 7.2: Gleichgewichtige Mietgebotskurven für einen reichen und einen armen Haushaltstyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150 Abbildung 7.3: Marktmietenkurve im Gleichgewicht in einemModell mit einem reichen und einem armen Haushaltstyp . . . . . . . . . . . 151 Abbildung 8.1: Solow-Modell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 Abbildung 8.2: Solow-Konvergenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 Abbildung 8.3: Absolute und bedingte Konvergenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 Abbildung 8.4: Konvergenz und Divergenz bei endogenemWachstum . . . . 173 Abbildung 8.5: Bedingte Konvergenz bei endogenemWachstum . . . . . . . . . 173 Abbildung 9.1: Das „verkettete“Modell des Innovationsprozesses . . . . . . . . 179 Abbildung 9.2: Zeichen, Daten, Informationen undWissen . . . . . . . . . . . . . . 181 Abbildung 9.3: Patente pro 1.000 FuE-Beschäftigten in Deutschland 2005 . . . 185 Abbildung 9.4: Wesentliche Akteure des regionalen Innovationssystems . . . 188 Abbildungsverzeichnis XV Abbildung 10.1: Durchschnittliche jährliche Gründungsraten in Deutschland 2001–2005 (private Wirtschaft insgesamt) . . . . . . . . . . . . . . . 206 Abbildung 10.2: Direkte und indirekte Wirkungen des Gründungsgeschehens 211 Abbildung 11.1: Ausgaben für staatliche Sachinvestitionen in Prozent des BIP von 1970 bis 2009 (bis einschl. 1990Westdeutschland, ab 2000 Gesamtdeutschland) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226 Abbildung 11.2: Produktionsfunktionsansatz – Effekte einer Erhöhung der Infrastrukturversorgung auf die Produktion (Y ), links, und die Grenzproduktivität der privaten Inputs (MPi), rechts. . . 228 Abbildung 11.3: Kostenfunktionsansatz – Kosteneffekt eines Anstiegs der Infrastrukturversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229 Abbildung 11.4: Kostenfunktionsansatz: Auswirkungen einer Erhöhung des öffentlichen Infrastruktur-Kapitalbestandes auf die Nachfrage nach den privaten Inputs Kapital und Arbeit . . . . . . . . 230 Abbildung 11.5: Gewinnfunktionsansatz – Ausweitung der Produktionsmenge durch Erhöhung des öffentlichen Infrastruktur-Kapitalbestandes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231 Abbildung 11.6: Interregionaler Wettbewerb mit Infrastruktur und Steuersätzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234 Abbildung 12.1: Regionale Transformationskurven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 246 Abbildung 12.2: Regionales und gesamtwirtschaftliches Wachstum . . . . . . . . 248 Abbildung 12.3: Wirkung von Beihilfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 Abbildung 12.4: Optimaler Kapitaleinsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 Abbildung 12.5: Wirkung von Investitionszulagen auf den Kapitaleinsatz . . . 263 Abbildung 12.6: Regionale Effekte von Investitionszulagen bei räumlich identischer Grenzproduktivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264 Abbildung 12.7: Regionale Effekte von Investitionszulagen bei räumlich divergierender Grenzproduktivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265 Abbildung 12.8: Optimaler Arbeits- und Kapitaleinsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 Abbildung 12.9: Wirkungen von Lohnzuschüssen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 Abbildung 12.10: Infrastrukturwirkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271 Abbildung 12.11: Wirkung von Kapitalbesteuerung auf den Kapitaleinsatz . . . 276 Abbildung 12.12: Wirkung von Gewinnbesteuerung auf den Kapitaleinsatz . . . 277 Abbildung 12.13: Regionale Effekte der Kapitalbesteuerung . . . . . . . . . . . . . . . 278 Abbildung 12.14: Regionales Einkommensgleichgewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . 279 Abbildung 12.15: EU-Fördergebiete (2007–2013) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286 Abbildung 12.16: GRW-Fördergebiete (2007–2013) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 Abbildung 12.17: Optimale Regionaltransfers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296 Verzeichnis der Tabellen Tabelle 2.1: Erwerbstätige in Deutschland 1994 und 2003 . . . . . . . . . . . . . . . 15 Tabelle 2.2: Shift-Share-Analyse für die Erwerbstätigen am Beispiel der Bundesländer Baden-Württemberg und Hamburg . . . . . . . . . . . 16 Tabelle 2.3: Ergebnisse einer Regressionsschätzung für den Zusammenhang zwischen der Veränderungsrate der Erwerbstätigkeit und dem Beschäftigungsanteil des jeweiligen Sektors . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Tabelle 2.4: Spezialisierungsindikatoren nach Herfindahl und Krugman für die Beispiele (i) bis (v) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Tabelle 3.1: Merkmale räumlicher Verdichtung in Deutschland nach Raumtypen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Tabelle 3.2: Disparitäten in Deutschland für Kreise und Raumordnungsregionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Tabelle 3.3: Qualität der Arbeitsplätze und Preisniveau in Deutschland nach Raumtypen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Tabelle 3.4: Innovationsintensität in Deutschland nach Raumtypen . . . . . . . 66 Tabelle 7.1: Fläche, Einwohner, Beschäftigte undWirtschaftskraft der Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland (2001) . . . . . . . . . . . . . . . 137 Tabelle 7.2: Beschäftigtenstruktur nach Sektoren und Qualifikationen in den Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands (2001) . . . . . . . . . 138 Tabelle 7.3: Urbane Lohnprämie der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten nach Alter und Bildungskategorie in Prozent (2001, nur Westdeutschland) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 Tabelle 7.4: Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und abhängige Erwerbspersonen in den Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands (2001/2002) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 Tabelle 10.1: Sektorale Struktur der Gründungen in Deutschland 2001–2005 . . 203 Verzeichnis der Übersichten Übersicht 7.1: Aufgliederung der Skaleneffekte bei Agglomeration . . . . . . . 140 Übersicht 11.1: Die Komponenten der Kerninfrastruktur . . . . . . . . . . . . . . . 223 Übersicht 12.1: Ansatzpunkte Regionaler Wirtschaftspolitik . . . . . . . . . . . . . 257 Übersicht 12.2: Ziele und Instrumente der EU, Kohäsionspolitik . . . . . . . . . . 284

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References

Zusammenfassung

Vorteile

- Umfassender Überblick

- Moderne und klassische Ansätze

- Einfacher Zugang zur modernen Theorie

- Verbindung von Theorie und Empirie

- Handlungsmöglichkeiten für die Politik

Zum Werk

Räumliche Aspekte des Wirtschaftens sind in den letzten Jahrzehnten immer wichtiger geworden. Daher hat sich das Gebiet der Ökonomischen Geographie als Teilbereich der Wirtschaftswissenschaften dynamisch entwickelt. Ursache für die Beschäftigung mit räumlich differenziert ablaufenden Wirtschaftprozessen sind oft regionale Wohlstandsunterschiede. Dementsprechend besteht ein Ziel der Ökonomischen Geographie darin, räumliche Entwicklungsunterschiede zu erklären und hieraus politische Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.

Themen des Buches sind unter anderem:

- Empirische Entwicklungstrends

- Theorie der Raumstruktur

- Regionales Wachstum, Entrepreneurship und Innovation

- Infrastruktur

- Regionalpolitik

Herausgeber

Prof. Dr. Johannes Bröcker lehrt Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Prof. Dr. Michael Fritsch lehrt Volkswirtschaftlehre an der Friedrich-Schiller Universität Jena.

Autoren

Johannes Bröcker, Michael Fritsch, Hayo Herrmann, Helmuth Karl, Gerhard Kempkes, Gabriel Lee, Joachim Möller und Helmut Seitz.

Zielgruppe

Studierende in den Bereichen Geographie, Wirtschaftswissenschaften sowie der Stadt- und Regionalplanung