Christina Ruh, Michel Charifzadeh, Tim Alexander Herberger, Die Welt der Token und deren rechtliche Einordnung in:

WiSt - Wirtschaftswissenschaftliches Studium, page 10 - 15

WIST, Volume 50 (2021), Issue 5, ISSN: 0340-1650, ISSN online: 0340-1650, https://doi.org/10.15358/0340-1650-2021-5-10

Browse Volumes and Issues: WiSt - Wirtschaftswissenschaftliches Studium

Bibliographic information
Die Welt der Token und deren rechtliche Einordnung Initial Coin Offering (ICO) und damit verbundene Token spielen bei der Unternehmensfinanzierung eine immer bedeutsamere Rolle. Dies gilt insbesondere im Fall von Start-ups, deren Geschäftsmodell auf der Blockchain- Technologie basiert. Dieser Beitrag stellt die verschiedenen Tokenvarianten im Rahmen eines ICO vor und gibt einen Überblick über den aktuellen rechtlichen Hintergrund. Christina Ruh ist assoziierte Forscherin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Entrepreneurship, Finanzwirtschaft und Digitalisierung, an der Andrássy Universität in Budapest. Bevorzugte Forschungsgebiete: Bilanzierung nach IFRS und HGB. Prof. Dr. Michel Charifzadeh ist Professor für Rechnungslegung und Controlling an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen. Bevorzugte Forschungsgebiete: Controlling, Performance Measurement, Financial Reporting, Unternehmensfinanzierung. Summary: Initial Coin Offering (ICO) are playing an increasingly important role in the context of corporate and project finance, not least due to a recent media focus. This is particularly relevant for start-ups whose business model is based on blockchain technology. This paper presents the different token types and gives an overview of the current legal framework to ICOs. We show that tokens are similar to the classical financing framework of equity and debt capital. From the investor’s point of view, it also becomes apparent that there is a need for more concrete details in the design of the legal framework for ICOs and the tokens, if comparable framework conditions are to be established for a classic Initial Public Offering (IPO). Stichwörter: Blockchain-Technologie, Initial Coin Offering, ICO, Token, Whitepaper Univ.-Doz. Dr. Tim Alexander Herberger ist Universitätsdozent und Leiter des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Entrepreneurship, Finanzwirtschaft und Digitalisierung, an der Andrássy Universität in Budapest. Bevorzugte Forschungsgebiete: Entrepreneurship, Finance, Accounting, Digitalisierung. 1. Was ist ein Initial Coin Offering (ICO)? Ein Initial Coin Offering (ICO), auch Token Sale oder Token Generating Event genannt, ist eine zunehmend beliebter werdende Finanzierungsform für neue Projekte (vgl. Hahn/Wons, 2018b, S. 3). Dies gilt insbesondere für Startups, aber auch für etablierte Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf der Blockchain-Technologie basiert (vgl. Rosenberger, 2018, S. 95 f.). Dabei werden von einem Unternehmen selbst generierte und auf der Blockchain- Technologie basierende Krypto-Token herausgegeben, die den Investoren unterschiedliche Rechte und Pflichten einräumen (vgl. Prinz/Ludwig, 2019, S. 262). Diese erhalten die Investoren im Austausch gegen andere Kryptowährungen, vor allem Bitcoin oder Ether, und seltener auch im Austausch gegen herkömmliche Fiatwährungen (vgl. Nazareno, 2018, S. 200). Die Token basieren entweder auf einer im Zuge dieses Projekts neu aufgesetzten Blockchain oder auf einer bereits bestehenden Blockchain mittels eines Smart Contracts (vgl. Loser, 2018, S. 950). Häufig wird für die Erzeugung von Token die Ethereum-Blockchain verwendet. Der Umfang und die Funktionen des Tokens werden dann durch einen Smart Contract definiert und in der Blockchain entsprechend dezentral hinterlegt, wofür es vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten gibt (vgl. Marx/Dallmann, 2019, S. 131). Mit dem WiSt Heft 5 · 202110 Begriff Coin ist meist ein Kryptovermögenswert gemeint, dessen einziger Zweck in der Funktion als Tauschmittel besteht, während Token für den Inhaber zusätzliche Funktionalitäten bereitstellen. Allerdings existiert keine allgemein anerkannte Definition dieser beiden Begriffe (vgl. PwC, 2019, S. 4). Ein ICO ist damit eine Art virtueller Börsengang zur Kapitalsammlung bzw. zur Attrahierung von Kapital in Anlehnung an den Begriff für einen herkömmlichen Börsengang, dem Initial Public Offering (IPO) (vgl. Rosenberger, 2018, S. 95 f.). Die bei einem ICO ausgegebenen Token haben allerdings im Regelfall andere Funktionen und Strukturen als herkömmliche Aktien (vgl. Hahn/Wons, 2018b, S. 3). Sie besitzen zum Zeitpunkt der Ausgabe in der Regel noch keinen (inneren) Wert, da das Projekt erst mit den Einnahmen durch das ICO finanziert bzw. umgesetzt werden soll. Dies ist ein deutliches Charakteristikum von Risikokapital bzw. Early Stage Finanzierung. Erst nach Realisierung des Projekts sind die Token einsetzbar und haben einen (inneren) Wert (vgl. Nazareno, 2018, S. 198). Im Einzelfall kann das Projekt bei Ausgabe der Token allerdings auch bereits umgesetzt sein (vgl. Marx/Dallmann, 2019, S. 126). Ein bekanntes Beispiel für ein ICO ist die Plattform Ethereum. Diese hat sich 2014 durch die Ausgabe von Ether-Token als Start-up-Unternehmen mit einem ICO finanziert (vgl. Rosenberger, 2018, S. 97). Seitdem hat sich die Anzahl von ICOs und die Investitionssumme in diese vervielfacht. Die Rahmenbedingungen eines ICOs werden vom (Start-up) Unternehmen in einem sog. Whitepaper festgehalten. Darin wird unter anderem das Geschäftsmodell vorgestellt, die Struktur abgebildet, also beispielsweise wie viele Token in welchem Zeitraum ausgegeben werden sollen und welche Rechte sie zusichern, sowie der rechtliche und technische Ablauf erörtert. Es ist damit zumindest entfernt mit dem Emissionsprospekt bei einem „klassischen“ IPO zu vergleichen, in dem das Unternehmen mit der Emission verbundene relevante Veräußerungsinformationen darstellt. In der Regel entscheiden Investoren anhand dieses Dokuments, ob sie die Möglichkeit wahrnehmen wollen, frühzeitig in ein solches Projekt zu investieren bzw. dieses zu zeichnen. Mit dem Whitepaper soll das Vertrauen der Investoren gewonnen werden, wenngleich die rechtlichen Vorschriften zur Ausgestaltung eines solchen Whitepapers kaum vorhanden sind (vgl. Hahn/Wons, 2018b, S. 20). Durch die rein digitale Ansprache von potenziellen Investoren bietet sich für Unternehmen eine hohe Reichweite zur Finanzierung ihrer Projekte. Zudem haben die Emittenten verschiedene Möglichkeiten, die rechtliche Ausgestaltung der Token entsprechend ihrer Vorstellungen und Bedürfnisse zu gestalten, wodurch sich eine hohe Flexibilität zur Unternehmensfinanzierung für sie ergibt (vgl. Wiśniewska, 2018, S. 104 und 107; Hahn/Wons, 2018b, S. 7 f.). Allerdings ist die Ausgabe von Token im Rahmen eines ICOs nur sinnvoll, wenn das Geschäftsmodell des Unternehmens auch auf der Blockchain-Technologie basiert und einen Mehrwert über die Ausgabe von Token hinaus erbringen kann. Wenn der einzige Zweck der Eigenhandel der Token selbst ist, ohne einen weiteren Nutzen für den Inhaber – den Zeichner des ICO – zu erbringen, kann der Wert der emittierten Token nach Abschluss des ICOs schnell fallen. Der Wert der Token ist demzufolge meist vom Erfolg des zugrundeliegenden Geschäftsmodells abhängig (vgl. Hahn/ Wons, 2018b, S. 4). Auch wenn ICOs aus dem zuvor genannten Grund nicht für jedes Start-up oder jedes zu finanzierende Projekt sinnvoll durchführbar erscheint, sondern nur für ein eher kleines Teilsegment der High-Tech-Unternehmen, werden sie als eine zunehmend wichtiger werdende Art der Unternehmensfinanzierung angesehen. Ziel dieses Beitrags ist es daher, die grundlegenden Varianten der emittierbaren Token darzustellen (Kapitel 2) und die bisherigen rechtlichen Rahmenbedingungen für das Finanzierungsinstrument eines ICOs zu erläutern (Kapitel 3), um so die Relevanz und grundlegenden „Spielregeln“ sowohl potenziellen Emittenten als auch Zeichnern näher zu bringen. Auch sollen die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der bilanziellen Behandlung dargestellt werden. Als Abschluss werden die präsentierten Grundlagen zu ICOs in einem Fazit verdichtet und ein kurzer Ausblick auf die weitere Entwicklung dieses Finanzierungsinstruments gewagt. 2. Varianten von emittierbaren Token bei ICOs Ein Token repräsentiert einen digitalen Vermögenswert (vgl. Keiling/Romeike, 2018, S. 273). Durch die Blockchain-Technologie und gegebenenfalls die Verwendung von Smart Contracts können Rechte in Token hinterlegt werden. Im Falle von Kryptowährungen werden Besitzverhältnisse in der Blockchain dokumentiert. Es kann sich beispielsweise aber auch um Stimm-, Liquidations- oder Nutzungsrechte handeln, was bei ICOs üblich ist (vgl. Rosenberger, 2018, S. 101). Die Ausgestaltung von Token ist auch maßgeblich mit dem Erfolg eines ICOs verbunden (vgl. Adhami, Giudici/Martinazzi, 2018, S. 11). Deshalb sollte sich ein Unternehmen, das einen ICO plant, im Vorhinein intensiv damit auseinandersetzen, welchen Zweck die Token genau haben sollen und wie sie sinnvoll in das Geschäftsmodell eingebettet werden können. Dem folgt dann die Ausgestaltung der Token. Die Anzahl der auszugebenden Token wird im Whitepaper festgehalten. Aus dem erforderlichen Investitionsbedarf sowie dem Ausgabepreis der Token kann der Emittent errechnen, wie viele Token verkauft werden müssen, um das Projekt umzusetzen. Nach unten hin kann er einen sog. Ruh/Charifzadeh/Herberger, Die Welt der Token und deren rechtliche Einordnung WiSt Heft 5 · 2021 11 Blockchain-Token Zahlungstoken Anlagetoken Eigenkapitaltoken Schuldtoken Nutzungstoken Quelle: In Anlehnung an Marx/Dallmann, 2018, S. 126. Abb. 1: Ausgestaltungsformen von Blockchain-Token Soft Cap und nach oben hin einen Hard Cap festlegen und somit den Minimal- und Maximalbetrag der Investitionen in den Geschäftsbedingungen entsprechend festhalten. Dies kann mit einer Preisspanne (Bookbuilding) bei einem traditionellen IPO verglichen werden. Gleichwohl steht dem Emittenten aber auch ein offener ICO ohne Begrenzungen frei (vgl. Hahn/Wons, 2018b, S. 18). ICOs können entweder so ausgestaltet sein, dass die Token direkt bei der Mittelaufnahme des Emittenten an die Investoren ausgegeben werden oder die Investoren zu diesem Zeitpunkt den Erhalt von Token lediglich für die Zukunft zugesagt bekommen, sofern das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann. Bei der zweiten Variante müssen die Token erst noch entwickelt werden (vgl. Loser, 2018, S. 950). Es lassen sich, wie in Abb. 1 dargestellt, drei Grundformen von Token unterscheiden: Zahlungstoken, Anlagetoken und Nutzungstoken (vgl. FINMA, 2018, S. 2 f.), die den Investoren jeweils unterschiedliche Ansprüche einräumen. Anlagetoken werden oftmals noch in Eigenkapital- und Schuldtoken unterteilt. Es gibt aber keine allgemein anerkannte Klassifizierung von Token, die bei ICOs ausgegeben werden, weshalb die Bezeichnungen in der Literatur variieren. Alternativ werden die drei Tokenarten auch Currency- Token, Utility-Token und Investment-Token genannt (vgl. Sixt, 2019, S. 1767; Prinz/Ludwig, 2019, S. 261). Die konkrete Ausgestaltungsform der Token wird im Whitepaper beschrieben (vgl. Prinz/Ludwig, 2019, S. 260 f.). Zahlungstoken, meist auch Coins genannt (vgl. Wiśniewska, 2018, S. 104), können von den Investoren als Zahlungsmittel genutzt werden, um Waren oder Dienstleistungen zu erwerben. Damit haben sie einen Geldersatzcharakter (vgl. Prinz/Ludwig, 2019, S. 260) bzw. dienen der Geld- und Wertübertragung. Sie gelten als reine Kryptowährung und der Investor hat keinerlei Ansprüche gegen- über dem Emittenten (vgl. Loser, 2018, S. 951). Bei Zahlungstoken werden in der Blockchain lediglich Besitzverhältnisse hinterlegt, wodurch sich nachvollziehen lässt, wem welcher Betrag an der Kryptowährung zu einem bestimmten Zeitpunkt zuzuordnen ist (vgl. Rosenberger, 2018, S. 101). Sie basieren oftmals auf einer eigenen Blockchain (vgl. Marx/Dallmann, 2019, S. 126) und haben meistens den Zweck als Anreiz für Miner bzw. „Schürfer“ im Validierungsprozess für die Erzeugung eines neuen Blocks innerhalb der Blockchain zu fungieren (vgl. Hahn/ Wons, 2018a, S. 241). Neben der Nutzung als produkt- und dienstleistungsunabhängige Transaktionswährung, werden sie oftmals auch zu Spekulationszwecken erworben. Bitcoin stellt den bekanntesten Zahlungstoken dar (vgl. Marx/Dallmann, 2019, S. 126). Anlagetoken begründen Rechte am Emittenten der Token oder an einem Dritten. Sie können Gesellschafterrechte oder eine schuldrechtliche Forderung gegenüber dem Emittenten darstellen und damit eigen- oder fremdkapitalähnlich ausgestaltet sein (vgl. Loser, 2018, S. 951). Aus diesem Grund lässt sich eine weitere Unterteilung in Eigenkapitalund Schuldtoken (auch als Fremdkapitaltoken bezeichnet) als Unterkategorien etablieren (vgl. Sixt, 2019, S. 1767; Wiśniewska, 2018, S. 104). Es kann sich beispielsweise um eine Unternehmensbeteiligung, eine Gewinnbeteiligung, ein Mitspracherecht, Informationsrechte, einen erfolgsabhängigen Zins, einen zugesicherten Rückkauf der Token oder andere Rechte handeln (vgl. Prinz/Ludwig, 2019, S. 261; Keiling/Romeike, 2018a, S. 269). Ein Eigenkapitaltoken stellt dabei eine Investition in das Unternehmen selbst dar, weshalb dieser oftmals mit einer Gewinnbeteiligung sowie Mitsprache- und Beteiligungsrechten verknüpft ist. Sie sind vergleichbar mit einer Aktie oder Unternehmensbeteiligung (vgl. Hahn/Wons, 2018a, S. 241). Währenddessen gehen Schuldtoken meist mit dem Versprechen einer Verzinsung oder sonstigen Renditen einher, ohne dass originäre Gesellschafterrechte bestehen (vgl. Jünemann/Wirtz, 2018, S. 2). Nutzungstoken bilden eine Art digitalen Gutschein ab. Sie können einen (temporären) Zugang zu einer Plattform, einem Netzwerk oder einer Software sowie zu anderen Produkten oder Dienstleistungen des Emittenten darstellen (vgl. Sixt, 2019, S. 1771). Der Inhaber eines Nutzungstokens besitzt dadurch eine Art Gutschein, mit dem er nach Wissenschaftliche Beiträge WiSt Heft 5 · 202112 Umsetzung des Projekts die entsprechende Dienstleistung oder das Produkt des Emittenten, welches auf der Blockchain-Technologie basiert, in Anspruch nehmen kann. Zum Zeitpunkt des Erwerbs hat der Gutschein im Regelfall noch keinen unmittelbaren Wert. Der Erfolg des Projekts und damit die Erfüllung der Gegenleistung seitens des Emittenten kann nicht garantiert werden. Es handelt sich somit um einen Kauf der künftigen Produkte oder Dienstleistungen des Emittenten im Voraus, also eine Art Vorauszahlung ohne Rückzahlungsverpflichtung (vgl. Nazareno, 2018, S. 199 f.). Nutzungstoken werden oft zur Finanzierung eines Infrastrukturprojekts genutzt (vgl. Hemmerle/Langer, 2019, S. 172). Die Investoren kaufen diesen Token entweder aus Interesse am künftigen Endprodukt bzw. zur vorherigen Absicherung der Nutzung oder aus Spekulationszwecken. Wenn das Projekt erfolgreich ist, wird die Nachfrage an den Token entsprechend steigen und der Inhaber kann ihn mit Gewinn weiterverkaufen (vgl. Nazareno, 2018, S. 198). Der Nutzungstoken stellt (bisher) die am häufigsten genutzte Variante der im Rahmen eines ICOs ausgegebenen Token dar (vgl. Howell, Niessner/Yermack, 2018, S. 1 f.). Anlage- und Nutzungstoken sind in der Regel auf Grundlage eines Smart Contracts implementiert, die auf einer bereits bestehenden Blockchain ausgeführt werden (vgl. Marx/Dallmann, 2019, S. 126). Zudem gibt es Mischformen, also sog. hybride Token (vgl. Loser, 2018, S. 950; FIN- MA, 2018, S. 3). Diese können ganz flexibel aus einer Mischung der verschiedenen beschriebenen Rechte und Pflichten zusammengesetzt sein und damit Eigenschaften von diversen Tokenarten beinhalten. Bezieht man die hybriden Token ausschließlich auf die Schuldtoken, werden Parallelen zu Mezzanine-Kapital bezüglich der Funktionsweise deutlich. 3. Rechtliche Rahmenbedingungen zu ICOs Grundsätzlich unterliegen Finanzprodukte, wie zum Beispiel Investmentfonds, einer starken Regulierung zum Schutz der Anleger bzw. der Investoren. Bei ICOs ist dies bisher (noch) nicht der Fall, rückt aber aufgrund der zunehmenden Bekanntheit stärker in den Fokus der Aufsichtsbehörden (vgl. Rosenberger, 2018, S. 97; Maier/Pietzka, 2018, S. 5). In der aktuellen Legislaturperiode steht das Thema Blockchain auch im Koalitionsvertrag. Die Bundesregierung möchte sich für einen angemessenen europäischen und internationalen Rechtsrahmen in diesem Bereich einsetzten, um dafür zu sorgen, dass Geschäfte mit gleichen Risiken auch gleich reguliert werden (vgl. CDU, CSU und SPD, 2018, Zeile 1927 – 1934). Nach einem Anstieg der Betrugsversuche wurden für Krypto- Tauschbörsen und Wallet-Anbieter die Gesetze in der EU bereits verschärft (vgl. Rosenberger, 2018, S. 144). Seit dem 30.05.2018 unterliegen sie der EU-Richtlinie zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung und werden damit strenger kontrolliert (vgl. EU, 2018, Art. 1, Nr. 18 und 19). Die aufsichtsrechtliche Beurteilung von ICO-Token ist von der jeweiligen Tokenart und den konkret vereinbarten Rechten und Pflichten abhängig (vgl. Sixt, 2019, S. 1767). Es ist bereits geregelt, dass Kryptowährungen in der Regel Finanzinstrumente in Form von Rechnungseinheiten im Sinne des § 1 Abs. 11 Nr. 7 KWG darstellen. Laut BaFin zählen zu den Rechnungseinheiten auch privatrechtlich ausgegebene Komplementärwährungen, wie zum Beispiel Bitcoin, sofern sie mit Devisen vergleichbar sind und nicht auf gesetzliche Zahlungsmittel lauten (vgl. Münzer, 2013). Aus der Einordnung als Finanzinstrument folgt, dass ein gewerblicher Umgang mit Kryptowährungen der Erlaubnispflicht nach § 32 Abs. 1 KWG unterliegen kann. Allerdings wurde bislang kein vollumfänglich verbindliches Gesetz geschaffen, das festlegt, wie jegliche Arten von ICOs rechtlich zu beurteilen sind. Schließlich werden neben den oben aufgeführten Zahlungstoken auch noch Nutzungsund Anlagetoken ausgegeben. In einem Hinweisschreiben der BaFin wird lediglich die Aussage getroffen, dass die rechtliche Einordnung von Token einer Einzelfallprüfung bedarf. Hierbei soll vom Emittenten vorab geprüft werden, ob es sich bei dem auszugebenden Token um ein Finanzinstrument, Wertpapier oder um eine Vermögensanlage handelt (vgl. BaFin, 2018). Vielfach werden die getätigten Aussagen der BaFin in diesem Hinweisschreiben zwar als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet, allerdings nach wie vor als unzureichend deklariert und konkretere sowie detaillierte Regulierungen gefordert (vgl. Jünemann/Wirtz, 2018, S. 9; Thalhammer, 2018). Es liegen zudem keine Rechtsprechungen oder gefestigte Literaturmeinungen zur Eingliederung von ICOs in den bestehenden Rechtsrahmen vor (vgl. Hahn/Wons, 2018b, S. 32). Insbesondere bei Anlagetoken ist zu prüfen, ob die Voraussetzungen für ein Wertpapier, für den Anteil an einem Investmentvermögen oder für eine Vermögensanlage erfüllt sind. Dies würde besonders für den Emittenten weitere Verpflichtungen mit sich bringen (vgl. Sixt, 2019, S. 1767). Währenddessen stellen Nutzungstoken keine Wertpapiere, Vermögensanlagen oder Finanzinstrumente dar, weshalb die Emission in diesem Bereich weitgehend unreguliert ist (vgl. BMF, 2019, S. 6). Diese fehlende konkrete Regulierung für ICOs stellt für manche Investoren sicherlich ein Hemmnis dar, entsprechende Investitionen zu tätigen. Es wäre also davon auszugehen, dass auch vermehrt große Unternehmen und Investmentfonds künftig Investitionen in ICOs tätigen, wenn durch mehr Regulierungen mehr Sicherheit geschaffen würde. Wenn die Emittenten der Token strenger kontrol- Ruh/Charifzadeh/Herberger, Die Welt der Token und deren rechtliche Einordnung WiSt Heft 5 · 2021 13 liert würden sowie auch die Anforderungen an das Whitepaper denen eines Emissionsprospekts gleichgesetzt würden, würde das Risiko eines Totalverlustes der Investitionen gesenkt werden, da ein geplanter Betrug schwerer umzusetzen wäre (vgl. Rosenberger, 2018, S. 136; Wiśniewska, 2018, S. 107). Auch der International Accounting Standards Board (IASB) hat im Bereich der Rechnungslegung noch keine verbindliche Regelung zur Bilanzierung von Kryptowährungen und allen damit zusammenhängenden Fragestellungen, wozu auch die Abbildung von ICOs beim Emittenten gehört, getroffen (vgl. EY, 2018, S. 33). Bereits 2016 und zuletzt im April 2018 diskutierte das Accounting Standards Advisory Forum (ASAF) die zunehmende Verbreitung von digitalen Währungen und ob Regularien in den IFRS dazu geschaffen werden sollten. Dem IASB wurden verschiedene Vorschläge zu möglichen Projekten zu dem Themengebiet unterbreitet (vgl. ASAF, 2018, Rn. 28–33, S. 11 f.). Bei einem Treffen des IASB wurde zudem im Juli 2018 beschlossen, das IFRS IC damit zu beauftragen, Informationen über die aktuelle Bilanzierungspraxis von Unternehmen zum Halten von Kryptowährungen und zu ICOs bereitzustellen (vgl. IASB, 2018a). Das IFRS IC veröffentlichte im September 2018 verschiedene Möglichkeiten, wie Bestände an Kryptowährungen zu bilanzieren sind. Empfohlen wurde die Bilanzierung als immaterieller Vermögenswert nach IAS 38 oder als Vorräte nach IAS 2 (vgl. IFRS IC, 2018a, Rn. 70 f., S. 15). Bei der Analyse der derzeitigen Bilanzierungspraxis wurde jedoch festgestellt, dass die meisten Unternehmen erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzieren nach IAS 39 oder IFRS 9 sowie IAS 8 (vgl. IFRS IC, 2018b, Rn. 37, S. 7 f.). Bezüglich ICOs wurde vom IFRS IC festgehalten, dass es keine einheitliche Lösung für alle ICOs gäbe, sondern die Bilanzierung je nach konkreter Ausgestaltungsform variieren kann (vgl. IFRS IC, 2018c, Rn. 15, S. 8). Eine abschließende Empfehlung bzw. Handlungsanweisung zur künftigen Ausgestaltung der IFRS bezüglich Kryptovermögenswerten wurde jedoch nicht abgegeben. Auf diese Diskussionsergebnisse reagierte der IASB im November 2018. Es wurde entschieden, die Bilanzierung von Kryptovermögenswerten aufgrund der noch geringen Verbreitung weiterhin nicht auf die Standardsetzungsagenda zu nehmen, wenngleich die Entwicklung von Kryptovermögenswerten weiterhin zu beobachten sei. Zudem wurde der IFRS IC gebeten, eine Agenda-Entscheidung zu veröffentlichen, die die Anwendung bestehender IFRS-Standards auf Bestände von gehaltenen Kryptowährungen einschließlich der Angabepflichten klarstellt (vgl. IASB, 2018b, Rn. 5–11, S. 2 f. und Rn. 85 f., S. 17). Das IFRS IC kam im Juni 2019 dem Wunsch des IASB nach und veröffentlichte eine entsprechende Agenda-Entscheidung zum Halten von Kryptowährungen (vgl. IFRS IC, 2019a). Diese soll dabei helfen, die unterschiedliche Auslegung der Rechnungslegungsstandards in der Praxis in Bezug auf die bilanzielle Abbildung beim Inhaber zu reduzieren (vgl. IFRS IC, 2019b, Rn. 50, S. 14). Es bleibt abzuwarten, wann und in welcher Form sich das IASB das nächste Mal zu dieser Thematik äußert. 4. Zusammenfassung Eine der vielversprechendsten Technologien in der heutigen Zeit stellt die Blockchain-Technologie dar. Diese Technologie besitzt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Die wohl bekannteste davon ist die Verwendung von Kryptowährungen, wie z.B. Bitcoin. In diesem Zusammenhang sind sog. ICOs eine immer beliebtere Finanzierungsform. Dabei werden vom Unternehmen auf der Blockchain-Technologie basierende Krypto-Token im Austausch für Fiat- oder andere Kryptowährungen an Investoren ausgegeben. In der Regel werden in Token durch Smart Contracts unterschiedliche Funktionalitäten, Rechte und Pflichten hinterlegt. Dementsprechend wird zwischen verschiedenen Tokenarten als Grundformen differenziert: Zahlungstoken, Anlagetoken und Nutzungstoken, wobei Anlagetoken oftmals noch in Eigenkapital- und Schuldtoken differenziert werden. Es gibt derzeit für ICOs weder im aufsichtsrechtlichen noch im bilanziellen Bereich vollumfängliche verbindliche Regelungen. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung der Blockchain-Technologie rückt die Thematik allerdings vermehrt in den Fokus der Regulierungsbehörden. Literatur Adhami, S., G. Giudici, S. Martinazzi, Why Do Businesses Go Crypto? An Empirical Analysis of Initial Coin Offerings, in: Journal of Economics and Business, Vol. 100 (2018), S. 64–75. ASAF (Hrsg.), Summary note of the Accounting Standards Advisory Forum, April 2018, Online im Internet: URL: https://www.ifrs.org/-/media/featu re/meetings/2018/april/asaf/asaf-summary-april-2018.pdf (Abrufdatum: 15.07.2020). BaFin (Hrsg.), Hinweisschreiben (WA) vom 20.02.2018; GZ: WA 11-QB 4100–2017/0010, Initial Coin Offerings: Hinweisschreiben zur Einordnung als Finanzinstrumente, Einordnung von ICOs zugrunde liegenden Token bzw. Kryptowährungen als Finanzinstrumente, 2018. BMF, Eckpunkte für die regulatorische Behandlung von elektronischen Wertpapieren und Krypto-Token. Digitale Innovationen ermöglichen – Anlegerschutz gewährleisten, Berlin 2019. CDU, CSU und SPD, Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land. Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, 19. Legislaturperiode, Berlin 2018. EU (Hrsg.), Richtlinie (EU) 2018/843 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2018, Amtsblatt der Europäischen Union, L 156/43 vom 19.06.2018. EY (Hrsg.), Im Fokus: Bilanzierung von Kryptovermögenswerten, Hamburg, Oktober 2018. FINMA – Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Hrsg.), Wegleitung für Unterstellungsanfragen betreffend Initial Coin Offerings (ICOs), Ausgabe vom 16.02.2018. Wissenschaftliche Beiträge WiSt Heft 5 · 202114 Hahn, C., A. Wons, Initial Coin Offering, in: C. Hahn (Hrsg.), Finanzierung von Start-up-Unternehmen. Praxisbuch für erfolgreiche Gründer: Finanzierung, Besteuerung, Investor Relations, 2. Aufl., Wiesbaden 2018a, S. 237–254. Hahn, C., A. Wons, Initial Coin Offering (ICO). Unternehmensfinanzierung auf Basis der Blockchain-Technologie, Wiesbaden 2018b. Hemmerle, M., M. Langer, Blockchain-Technologie und die damit verbundenen Auswirkungen für Wirtschaftsprüfer, in: IRZ, 14. Jg. (2019), S. 171–175. Howell, S., M. Niessner, D. Yermack, Initial Coin Offerings: Financing Growth with Cryptocurrency Token Sales, National Bureau of Economic Research, NBER Working Paper 24774, Cambridge 2018. IASB (Hrsg.), IASB Update July 2018, 2018a, Online im Internet: URL: https://www.ifrs.org/news-and-events/updates/iasb-updates/july-2018 /(Abrufdatum: 15.07.2020). IASB (Hrsg.), Staff Paper IASB meeting, November 2018, 2018b, Online im Internet: URL: https://www.ifrs.org/-/media/feature/meetings/2018/n ovember/iasb/ap12d-cryptocurrencies.pdf (Abrufdatum: 15.07.2020). IFRS IC (Hrsg.), Staff Paper IFRS Interpretations Committee meeting, September 2018, Agenda ref 4A, 2018a, Online im Internet: URL: https:// www.ifrs.org/-/media/feature/meetings/2018/september/ifric/ap04a. pdf (Abrufdatum: 15.07.2020). IFRS IC (Hrsg.), Staff Paper IFRS Interpretations Committee meeting, September 2018, Agenda ref 4B, 2018b, Online im Internet: URL: https:// www.ifrs.org/-/media/feature/meetings/2018/september/ifric/ap04b. pdf (Abrufdatum: 15.07.2020). IFRS IC (Hrsg.), Staff Paper IFRS Interpretations Committee meeting, September 2018, Agenda ref 4C, 2018c, Online im Internet: URL: https:// www.ifrs.org/-/media/feature/meetings/2018/september/ifric/ap04c. pdf (Abrufdatum: 15.07.2020). IFRS IC (Hrsg.), Holdings of Cryptocurrencies – June 2019, 2019a, Online im Internet: URL: https://www.ifrs.org/-/media/feature/supporting-imp lementation/agenda-decisions/holdings-of-cryptocurrencies-june-2019. pdf (Abrufdatum: 15.07.2020). IFRS IC (Hrsg.), Staff Paper IFRS Interpretations Committee meeting, June 2019, Agenda ref 12, 2019b, Online im Internet: URL: https://www.ifrs. org/-/media/feature/meetings/2019/june/ifric/ap12-holdings-of-crypt ocurrencies.pdf (Abrufdatum: 15.07.2020). Jünemann, M., J. Wirtz, ICO. Rechtliche Einordnung von Token, in: Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 71. Jg. (2018), S. 1–12. Keiling, M., S. Romeike, Die Bilanzierung von Kryptowährungen – Wie Coins und Tokens im IFRS-Abschluss zu erfassen sind, in: KoR, 18. Jg. (2018), S. 268–274. Loser, S., Initial Coin Offering mit Utility Token in der OR-Rechnungslegung. Neue Q&A von Expertsuisse, in: Expert Focus, 92. Jg. (2018), S. 950–955. Maier, K., D. Pietzka, Kryptowährungen in der IFRS-Bilanz, in: PwC (Hrsg.), IFRS Aktuell. Nachrichten zu den aktuellen Entwicklungen der IFRS, Frankfurt a.M. 2018, S. 2–5. Marx, F., H. Dallmann, Bilanzierung und Bewertung virtueller Währungen im Jahresabschluss nach IFRS. Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisfragen, in: PiR, 15. Jg. (2019), S. 125–135. Münzer, J., Bitcoins: Aufsichtliche Bewertung und Risiken für Nutzer, Merkblätter BaFin, 2013, Online im Internet: URL: https://www.bafin.de/ SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2014/fa_bj_1401_bitc oins.html (Abrufdatum: 15.07.2020). Nazareno, D., Initial Coin Offering und die damit verbundenen Steuerfolgen. Finanzierung von Blockchain-Unternehmen, in: Expert Focus, 92. Jg. (2018), S. 198–203. Prinz, U., F. Ludwig, Bitcoins, ICOs und Token – Neue Welten im Steuerbilanzrecht?, in: StuB, 21. Jg. (2019), S. 257–262. PwC (Hrsg.), IFRS für die Praxis. Rechnungslegung von Krypto-Assets und zugehörigen Transaktionen, Frankfurt a.M. Januar 2019. Rosenberger, P., Bitcoin und Blockchain. Vom Scheitern einer Ideologie und dem Erfolg einer revolutionären Technik, Berlin, Heidelberg 2018. Sixt, M., Die bilanzielle und ertragsteuerliche Behandlung von Token beim Investor, in: DStR, 57. Jg. (2019), S. 1766–1773. Thalhammer, K., Hinweisschreiben der BaFin zum Thema ICOs, 2018, Online im Internet: URL: https://paymentandbanking.com/hinweisschreibe n-der-bafin-zum-thema-icos/(Abrufdatum: 15.07.2020). Wiśniewska, A., The Initial Coin Offering – challenges and opportunities, in: Copernican Journal of Finance & Accounting, Vol. 7 (2018), S. 99–110. Ruh/Charifzadeh/Herberger, Die Welt der Token und deren rechtliche Einordnung WiSt Heft 5 · 2021 15

Abstract

Initial Coin Offering (ICO) are playing an increasingly important role in the context of corporate and project finance, not least due to a recent media focus. This is particularly relevant for start-ups whose business model is based on blockchain technology. That paper presents the different token types and gives an overview of the current legal framework to ICOs. We show, that tokens are similar to the classical financing framework of equity and debt capital. From the investor's point of view, it also becomes apparent that there is a need for more concrete details in the design of the legal framework for ICOs and the tokens, if comparable framework conditions are to be established for a classic Initial Public Offering (IPO).

Zusammenfassung

Initial Coin Offering (ICO) spielen im Rahmen der Unternehmens- und Projektfinanzierung eine immer bedeutendere Rolle, was nicht zuletzt auch einem medialen Fokus in der jüngeren Vergangenheit geschuldet ist. Dies gilt insbesondere im Fall von Start-ups, deren Geschäftsmodell auf der Blockchain-Technologie basiert. Dieser Beitrag stellt die verschiedenen Tokenvarianten vor und gibt einen Überblick über den aktuellen rechtlichen Hintergrund zu ICOs. Es zeigt sich, dass, ähnlich des klassischen Finanzierungsframeworks aus Eigen- und Fremdkapital, sich auch diese Strukturen bei der Differenzierung verschiedener Tokenvarianten wiederfinden. Aus Investorensicht offenbart sich jedoch ein Konkretisierungsbedarf in der Ausgestaltung der rechtlichen und bilanziellen Rahmenbedingungen zu ICOs und den dazugehörigen Token, sofern vergleichbare Rahmen-bedingungen zu einem klassischen Initial Public Offering (IPO) etabliert werden sollen.

References

Abstract

Up-to-date knowlegde of the main topics and proven methods in business and economics research is the key factor for success in both academia and business. Month by month, WiSt delivers this knowledge by presenting and discussing latest trends and current topics on the basis of models from the business and economics sciences.

Language: German.

For more information for authors and subscribers, see http://rsw.beck.de/cms/main?site=WiSt.

Zusammenfassung

Für den Erfolg in Studium und Beruf ist aktuelles und methodisches Wirtschaftswissen das A und O. Die Zeitschrift WiSt liefert dieses Wissen Monat für Monat. Hochaktuelle Wirtschaftsthemen werden vor dem Hintergrund der volks- und betriebswirtschaftlichen Modelle erörtert und diskutiert. So bleiben Sie up-to-date, kennen die brisanten Details und durchschauen schnell komplexe Wirtschaftsstrukturen.

Die Erfolgs-Rubriken der WiSt

  • IM VISIER: Der Leitartikel auf der ersten Inhaltsseite greift ein aktuelles Thema aus dem polit-ökonomischen Bereich auf und analysiert es messerscharf.

  • Fünf wissenschaftliche Beiträge vermitteln Wissen, das so in keinem Lehrbuch zu finden ist.

  • Meinungen können und sollen polarisieren. In der wechselnden Rubrik Standpunkte finden Sie Standpunkte von Experten in Form von Interviews, Kommentaren und Pro-/Contra-Beiträgen.

  • Gesetze, Effekte und Theoreme mit kurzgefassten Erläuterungen schaffen den Durchblick für die Klausuren.

  • Das aktuelle Stichwort erläutert neue Themen und wichtige Wirtschaftsbegriffe.

  • Mit den Informationen für Studium und Beruf bleiben Wirtschaftswissenschaftler am Puls der Zeit.

Ihr Erfolgs-Turbo

Die Zeitschrift WiSt hält Sie in allen Spezialdisziplinen von BWL und VWL auf dem Laufenden. Sie erfahren alles über die aktuellen Forschungsergebnisse und Wirtschaftsthemen, die die Zukunft bestimmen. Das Plus für Studenten: Die WiSt macht fit für die Klausur. Sie erhalten aktuelle Klausurübungen mit entsprechenden Musterlösungen.

Weitere Informationen für Autoren und Abonnenten finden Sie unter http://rsw.beck.de/cms/main?site=WiSt.